Was sind Wet­ten?

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Seit Jahr­tau­sen­den wird auf der Welt gewet­tet. Men­schen Wet­ten auf Sport, Per­so­nen, Wett­kämp­fe und vie­les mehr. Bereits bei den Grie­chen und Römern war die­ses Glücks­spiel beliebt. Die Art und Wei­se des Sport­wet­tens ist vom Prin­zip her gleich geblie­ben. Men­schen, Teams oder auch Tie­re tre­ten in den direk­ten Wett­kampf. Nun kann jeder einen Tipp abge­ben und auf den Sie­ger set­zen.

Der Ablauf, wie Sport­wet­ten heut­zu­ta­ge plat­ziert wer­den, unter­schei­det sich jedoch maß­geb­lich und es hat sich mit den Jah­ren viel ver­än­dert. Vor allem durch die Digi­ta­li­sie­rung ste­hen viel mehr Mög­lich­kei­ten zu wet­ten zur Ver­fü­gung. Online-Sport­wet­ten haben sich in den letz­ten Jah­ren immer mehr eta­bliert.

Die­se Mög­lich­keit macht es auch so ein­fach, Geld auf Sport­events oder den Aus­gang eines Ren­nens zu set­zen. Natür­lich gibt es sie noch, die tra­di­tio­nel­len Sport­wet­ten­an­bie­ter und vie­le Deut­sche, aber auch Eng­län­der und Ame­ri­ka­ner wol­len ihren Wett­schein immer noch beim Buch­ma­cher abge­ben. Die­se Art der Sport­wet­ten wer­den auch immer ihre Berech­ti­gung haben, auch wenn Online­sport­wet­ten immer mehr wer­den. Online gibt es auch eine facet­ten­rei­che Aus­wahl an Sport­wet­ten Anbie­ter.

Der Ein­stieg in die Welt der Online Wet­ten ist abso­lut span­nend. Damit der Ein­stieg in die­se Mate­rie leich­ter fällt, haben wir hier eini­ge wert­vol­le Tipps und Tricks bereit. Wir wol­len uns damit beschäf­ti­gen, wie Online­wet­ten funk­tio­nie­ren und wie die­se Sport­wet­ten plat­ziert wer­den kön­nen. Zudem wol­len wir uns mit der Sicher­heit beschäf­ti­gen. Wie sicher ist es, online zu wet­ten? Dies sind zum Bei­spiel eini­ge der Fra­gen die jeder beant­wor­tet haben will, bevor die ers­ten Sport­wet­ten online abge­schlos­sen wer­den.

Hier kom­men die wich­tigs­ten Ant­wor­ten zu all den Fra­gen:

Ers­te Schrit­te mit Online-Sport­wet­ten

Wir begin­nen mit den Grund­la­gen des Online-Sport­wet­tens. Wir star­ten mit der Aus­wahl einer der vie­len Sport­wet­ten Sei­ten, bis hin zur Plat­zie­rung einer Online-Wet­te. Ob Fuß­ball, Bas­ket­ball, Eis­ho­ckey, Ten­nis oder ande­re Sport­ar­ten, auf alles kann gewet­tet wer­den.

Wie man online wet­tet - Eine Schritt-für-Schritt-Anlei­tung

  • Wäh­len Sie eine Wett­sei­te aus: Das ers­te, was Sie tun müs­sen, ist eine Web­site oder eine Wett-App zu wäh­len, die Online-Sport­wet­ten mit ech­tem Geld anbie­tet. Ver­glei­chen sie die ver­schie­de­nen Anbie­ter und holen sie sich Infor­ma­tio­nen ein. Hat der Anbie­ter eine Lizenz für Glücks­spiel? Kann die Spra­che der Web­sei­te ange­passt wer­den? Das ist wich­tig, wenn sie ledig­lich der deut­schen Spra­che mäch­tig sind. Gibt es ein Ange­bot für Neu­kun­den? Gibt es einen Min­dest­be­trag für Ein­sät­ze? Wo kann ein even­tu­el­ler Gewinn aus­be­zahlt wer­den und gibt es auch hier einen Min­dest­be­trag für Aus­zah­lun­gen? Gibt es einen 24/​7 Sup­port für Kun­den, falls sie Hil­fe brau­chen?
    Die Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen las­sen sich in Kür­ze recher­chie­ren, sind jedoch enorm wich­tig, damit das Spiel auch rich­tig Spaß macht. Erst wenn sie die Anbie­ter ver­gli­chen haben und den pas­sen­den für sich aus­wäh­len konn­ten, kann es wei­ter gehen.
  • Eröff­nen Sie nun ein neu­es Kon­to beim gewünsch­ten Anbie­ter: Sobald Sie eine geeig­ne­te Sei­te für Online Wet­ten gefun­den haben, ist es an der Zeit, Ihr Kon­to zu regis­trie­ren und zu veri­fi­zie­ren.
  • Machen Sie Ihre ers­te Ein­zah­lung: Bevor Sie eine Online-Wet­te abschlie­ßen kön­nen, müs­sen Sie einen gewis­sen Betrag auf Ihr Wett­kon­to ein­zah­len.
  • Plat­zie­ren Sie Ihre Sport-Wet­ten: Jetzt sind Sie bereit, Ihre Wet­ten online zu plat­zie­ren. Somit ist es an der Zeit, Ihre Aus­wahl zu tref­fen und sich Gedan­ken zu machen, was zum Bei­spiel der Gesamt­ein­satz sein soll.
  • Gewin­ne ein­strei­chen: Das ist wohl das Wich­tigs­te an der gan­zen Sache. Im Gegen­satz zu manch ande­ren Online Spie­len, lässt sich hier tat­säch­lich mehr oder weni­ger Bar­geld gewin­nen. Wenn Sie bei Ihren Online-Wet­ten etwas Geld gewin­nen, kön­nen Sie eine Aus­zah­lung bean­tra­gen, um Ihr Geld zu erhal­ten.

Vor­tei­le von Sport­wet­ten online

Zu wis­sen, wie man online auf Sport wet­tet, ist natür­lich wich­tig. Auf die­se Art lässt sich der klei­ne aber fei­ne Ner­ven­kit­zel von über­all auf der Welt erfah­ren. Ob Ber­lin, Mün­chen, Lon­don oder Bang­kok, sie müs­sen nun nicht mehr nach einem Wett­bü­ro vor Ort suchen. Eini­ge Maus­klicks rei­chen und schon und es kann los gehen.

Jedoch bevor Sie begin­nen, muss eine wich­ti­ge Fra­ge geklärt wer­den. Sie soll­ten sich über­le­gen, ob Online-Sport­wet­ten auch wirk­lich das Rich­ti­ge für sie sind. Die Ant­wort ist wahr­schein­lich ja, da es für die meis­ten Men­schen die bes­te Mög­lich­keit ist, Sport-Wet­ten zu plat­zie­ren. Sobald sie eine Vor­lie­be für Inter­net, online und Wet­ten haben, dann wird kein Zwei­fel bestehen. Vie­len jedoch geht es weni­ger um die Bequem­lich­keit und die Vor­tei­le der Online­wet­ten. Sie wol­len ein­fach den tra­di­tio­nel­len Flair und lie­ben es, die Ein­zel­wet­te beim Buch­ma­cher des Ver­trau­ens abzu­ge­ben.

Hier ist ein kur­zer Über­blick über die wich­tigs­ten Vor­tei­le von Online-Sport­wet­ten. Wir erklä­ren auch, wor­in genau die­se Vor­tei­le lie­gen und wie sie die­se am bes­ten nut­zen.

  • Es ist ein­fach und bequem: Online-Sport­wet­ten sind viel schnel­ler und ein­fa­cher, im Ver­gleich zu Sport-Wet­ten bei tra­di­tio­nel­len Buch­ma­chern. Sie brau­chen für das Wet­ten auf eine belie­bi­ge Sport­art, Ligen oder auf Teams und vie­les mehr nur weni­ge Minu­ten.
  • Bes­se­re Quo­ten und Lini­en: Die Quo­ten und Lini­en bei Inter­net-Sport­wet­ten sind bes­ser. Das bedeu­tet auch höhe­re Gewin­ne für sie.
  • Wert­vol­le Boni und Pro­mos: Die bes­ten Wett­sei­ten bie­ten eine Men­ge Boni und Pro­mos für jeden Kun­den an. Pro­fi­tie­ren sie von die­sem Ange­bot. Gibt es Neu­kun­den­bo­nus oder Rabat­ten an gewis­sen Tagen? Hier kön­nen sie mit der Nut­zung viel spa­ren.
  • Viel­falt an Sport­ar­ten und Wett­märk­ten: Es gibt mehr Viel­falt in Bezug auf Sport­ar­ten, Ligen und Wett­märk­te, wenn Sie online auf Sport wet­ten. Pre­mier League, Fuß­ball, Bas­ket­ball, Ten­nis, Eis­ho­ckey - alles wird ange­bo­ten und sie fin­den garan­tiert auch ihre bevor­zug­te Spar­te.
  • Nied­ri­ge Wett­li­mits: Sie kön­nen bei vie­len Anbie­tern schon mit einem Ein­satz von 1 Euro auf Ihre Online-Sport­wet­ten begin­nen.

Wel­che Infor­ma­tio­nen soll­ten beim Wet­ten online ein­ge­holt wer­den? Wert­vol­le Tipps.

Machen sie nicht den Feh­ler und neh­men sie die­se Spie­le zu ernst. Sei­en sie sich auch bewusst, dass sie nicht inner­halb von einer Woche Mil­lio­nen gewin­nen kön­nen. Es ist wahr­schein­li­cher, einen hohen Geld­be­trag in kür­zes­ter Zeit zu ver­spie­len. Spie­len sie daher immer nur mit Beträ­gen, die sie auch ohne in Schwie­rig­kei­ten zu kom­men, ver­lie­ren dür­fen. Hal­ten sie sich vor allem am Anfang an das unge­schrie­be­ne Gesetz, nie mehr als 5 Pro­zent ihres Bank­rolls ein­zu­set­zen. Das Bank­roll ist das Gut­ha­ben, das sich auf ihrem Online­kon­to befin­det. Befin­den sich dort 100 Euro, so soll­te ihr Wett­ein­satz 5 Euro pro Ein­zel­wet­te nicht über­schrei­ten.

Geben sie ihre Wet­te auf Sport­ar­ten ab, in wel­chen sie sich aus­ken­nen und sich auf ihre eige­ne Exper­ti­se ver­las­sen kön­nen. Sind sie sat­tel­fest im Eis­ho­ckey oder Bas­ket­ball? Kann man ihnen bei Fuß­ball oder Ten­nis nichts vor­ma­chen? Ken­nen sie alle Spie­ler und sind sie Up to date mit der Ver­fas­sung des Teams? Dann gehen sie kein Risi­ko ein und expe­ri­men­tie­ren sie nicht. Wet­ten sie genau auf die Spie­le, mit wel­chen sie sich aus­ken­nen.

Holen sie sich Infor­ma­tio­nen ein, wo sie über Quo­ten­än­de­run­gen nach­le­sen kön­nen. Kon­trol­lie­ren sie immer, ob ein ande­res Spiel, das sie auch sicher ken­nen, eine bes­ser Quo­te anbie­tet. Ist das der Fall, swit­chen sie ihre Wet­te noch ein­mal um. Ach­ten sie auf die Sicher­heit vom Wett­kon­to. Der Betrag in ihrem Spiel­kon­to ist kein Spiel­geld, son­dern Bar­geld. Schüt­zen sie die­ses Wett­kon­to genau so, wie sie auch ihre Bank App schüt­zen. Mel­den sie sich nicht mit ihrer e-mail Adres­se an, die sie auch beruf­lich nut­zen. Am bes­ten legen sie für die­se Online­wet­ten eine eige­ne e-mail Adres­se an. Falls sie Hil­fe benö­ti­gen, kon­tak­tie­ren sie sofort den Sup­port oder suchen sie nach der Ant­wort in den FAQs.

Begin­nen sie am bes­ten mit simp­len Ein­zel­wet­ten.

Beach­te hier­zu auch die seriö­sen Gewinn­spie­le wie bei­spiels­wei­se:

Eine Wet­te bezeich­net einen Ver­trag, durch den zur Bekräf­ti­gung bestimm­ter, ein­an­der wider­spre­chen­der Behaup­tun­gen ein Gewinn oder Sieg für den­je­ni­gen ver­ein­bart wird, des­sen Behaup­tung sich als rich­tig erweist.

Häu­fig betrifft die Wet­te eine Behaup­tung über das künf­ti­ge Ein­tref­fen eines in bestimm­ter Wei­se defi­nier­ten Ereig­nis­ses. Die Wett­part­ner sind dabei bemüht, unter Berück­sich­ti­gung objek­tiv oder sub­jek­tiv zugäng­li­cher Infor­ma­tio­nen den wahr­schein­lichs­ten Fall des Aus­gan­ges „vor­her­zu­se­hen“, meist ohne den tat­säch­li­chen Aus­gang des Ereig­nis­ses zu ken­nen.

Recht­li­che Ver­bind­lich­keit

Wet­ten kön­nen um der Ehre wil­len durch­ge­führt wer­den, sodass es ein­fach um das „Recht­ha­ben“ geht, oder mit einem mate­ri­el­len Anreiz und der Aus­sicht auf einen Gewinn. Weil bei Spiel und Wet­te der Ein­tritt des Erfol­ges häu­fig vom Zufall abhän­gig ist (sog. aleato­ri­scher Bestand­teil), genie­ßen die dar­aus resul­tie­ren­den Pflich­ten nur eine gerin­ge recht­li­che Ver­bind­lich­keit.

Öster­reich

In Öster­reich wer­den Wett­schul­den im All­ge­mei­nen bür­ger­li­chen Gesetz­buch (ABGB) im Abschnitt über die Glücks­ver­trä­ge abge­han­delt.[1] Hier wer­den Ver­trags­ty­pen wie Wet­te (§ 1270 ABGB), Spiel (§ 1272 ABGB) und Los (§ 1273 ABGB) bespro­chen. Die­sen Ver­trä­gen wird ein gewis­ses aleato­ri­sches Ele­ment (§ 1267 ABGB: „Hoff­nung eines noch unge­wis­sen Vor­teils“) zuge­stan­den, da bei Wet­te, Spiel und Los aus­schließ­lich der Zweck ver­folgt wird, Gewinn und Ver­lust vom Aus­gang eines unge­wis­sen Ereig­nis­ses abhän­gig zu machen, sie somit Glücks­ver­trä­ge im engen Sinn sind und der Zweck in wirt­schaft­li­cher Hin­sicht im Ein­ge­hen eines Wag­nis­ses besteht.[1]

Deutsch­land

Nach § 762 Abs. 1, S. 1 BGB wird durch Spiel und Wet­te kei­ne recht­li­che Ver­bind­lich­keit begrün­det. Daher kann die Ein­lö­sung von Wett­schul­den nicht mit gericht­li­cher Hil­fe erzwun­gen wer­den. Im Volks­mund wer­den sie des­we­gen oft „Ehren­schul­den“ genannt. Juris­tisch spricht man von einer Natu­ral­ob­li­ga­ti­on, da and­rer­seits das ein­mal zur Erfül­lung der Wett­schuld Geleis­te­te auch nicht mehr zurück­ver­langt wer­den kann.

In Deutsch­land sind Glücks­spiel oder Renn­wet­ten wie bei­spiels­wei­se im Pfer­de­sport kei­ne Wet­ten im Rechts­sinn und unter­lie­gen statt­des­sen dem Renn­wett- und Lot­te­rie­ge­setz.[2]

Begriffs­ge­schich­te

Die frü­he Bezeich­nung Wet­te hat ihren Ursprung im nord­eu­ro­päi­schen Sprach­raum und geht ver­mut­lich auf das Wort „widan“ für „bin­den“ zurück. Mit Begrif­fen wie „vadi, wad­ja, ved“ oder „wet­ti“ steht das mit­tel­la­tei­ni­sche „vadi­um“ bzw. „vadia­tio“ in Ver­bin­dung. Die­se Her­lei­tung weist auf ein Rechts­ge­schäft hin, durch wel­ches eine Form von Ver­bind­lich­keit begrün­det wur­de. Die jewei­li­ge Sache, die der Gläu­bi­ger dabei als Sicher­heit erhielt, war ihm, wenn der Schuld­ner sie nicht oder nicht recht­zei­tig wie­der ein­lös­te, ver­fal­len bzw. „ver­wet­tet“ (alt­nor­disch: „vor­ve­d­ja“). Im Gegen­satz zum ein­sei­tig genom­me­nen Pfand stand die Bezeich­nung Wet­te zunächst für das (frei­wil­lig) hin­ge­ge­be­ne Siche­rungs­gut, also den Ein­satz oder Ersatz, wel­cher auch bei „Ver­trä­gen mit unge­wis­sem Aus­gang“ gestellt wur­de. Im Hoch- und Spät­mit­tel­al­ter setz­te sich aber auch für die­sen Fall der all­ge­mei­ne Begriff des Pfan­des durch. Mit der Bedeu­tung des gege­be­nen oder zuge­si­cher­ten Ein­sat­zes zur Absi­che­rung eines Ver­trags hat sich die Spiel-Wet­te (§ 762 BGB) bis in den heu­ti­gen Sprach- und Rechts­ge­brauch hin­ein erhal­ten.

Metho­de

Eine Wet­te fin­det zwi­schen zwei oder meh­re­ren Akteu­ren statt, die zum Aus­gang des Ereig­nis­ses auf je unter­schied­li­che Ergeb­nis­se set­zen, wobei spe­zi­fi­sche Wett­be­din­gun­gen z. B. bei Sport­wet­te ver­ein­bart wer­den kön­nen. Bei Wet­ten ist eine Ent­schei­dung über Sieg oder Nie­der­la­ge nur mög­lich, wenn am Ende der ver­ein­bar­ten Zeit­span­ne der Aus­gang bekannt ist, also eines der mög­li­chen Ergeb­nis­se tat­säch­lich ein­ge­tre­ten ist. Wet­ten sind nur sinn­voll, wenn min­des­tens eine Wahl­mög­lich­keit zur Ver­fü­gung steht, um eine alter­na­ti­ve Ent­schei­dung zu ermög­li­chen.

Ein Wett­ein­satz kann eine ver­ein­bar­te Wett­be­din­gung sein. Die Höhe des Wett­ein­sat­zes rich­tet sich nach der eige­nen Risi­ko­be­reit­schaft und finan­zi­el­len Mög­lich­kei­ten. Er kann mini­mal sein oder exor­bi­tan­te finan­zi­el­le Höhen errei­chen. Exem­pla­risch für gerin­gen Wett­ein­satz ist eine Sport­wet­te[3] und für enor­me Sum­men Hedge-Fonds, die qua­si die Form einer Wet­te haben, da Hedge-Fonds eine Wet­te auf die Ent­wick­lung in den Finanz­märk­ten ein­ge­hen. Tritt der ver­mu­te­te Aus­gang eines z. B. Deri­vat­s­ge­schäf­tes oder eines ande­ren Ereig­nis­ses nicht ein, so ist der Wett­ein­satz ver­lo­ren. Die Höhe eines mög­li­chen Gewinns kann von einer ver­ein­bar­ten Gewinn­quo­te abhän­gen.

Wett­be­trug

Wenn der Aus­gang des einer Wet­te zugrun­de­lie­gen­den Ereig­nis­ses einer der betei­lig­ten Par­tei­en bereits bekannt ist – ohne dass die ande­re betei­lig­te Par­tei dies weiß und die­se von einem offe­nen Ergeb­nis aus­geht – und auf­grund mate­ri­el­len Inter­es­ses ein Gewinn durch die Wet­te zu erwar­ten ist, wird das all­ge­mein als Betrug ange­se­hen und kann straf­recht­lich geahn­det wer­den. Es han­delt sich aber erst dann um Wett­be­trug, wenn der Wett­kan­di­dat mani­pu­liert wur­de, der Aus­gang der Wet­te bekannt war und eine arg­lis­ti­ge Täu­schung des Wett­kan­di­da­ten mit der Absicht, sich einen finan­zi­el­len Vor­teil zu ver­schaf­fen, vor­han­den war. Wett­be­trug kann straf­frei statt­fin­den, wenn sich jemand kei­nen Ver­mö­gens­vor­teil, son­dern nur einen Vor­teil ande­rer Art ver­schafft, mag die­ser auch als mora­lisch ver­werf­lich oder lis­tig betrach­tet wer­den.

Wett­be­trug im Sport

Der Begriff "Wett­be­trug" wird häu­fig ver­wen­det im Zusam­men­hang mit der Mani­pu­la­ti­on von Sport­er­eig­nis­sen durch Kri­mi­nel­le, die par­al­lel auf die Spie­le wet­ten, ohne dass Sport­wet­ten­an­bie­ter oder Betei­lig­te dies erken­nen.[4] Durch ihr Wis­sen über die bevor­ste­hen­de Mani­pu­la­ti­on ver­schaf­fen sich die Kri­mi­nel­len und ihre Kun­den finan­zi­el­le Vor­tei­le zum Scha­den der Sport­wet­ten­an­bie­ter.[5] Sport­wet­ten­an­bie­ter nut­zen unter­schied­li­che Moni­to­ring- und Früh­warn­sys­te­me, um sich und Sport­wett­be­wer­be vor betrü­ge­ri­schen Akti­vi­tä­ten und den finan­zi­el­len Ver­lus­ten zu schüt­zen, die durch Mani­pu­la­ti­on von Sport­er­eig­nis­sen ent­ste­hen.[6]

Anzei­chen für eine Mani­pu­la­ti­on von Sport­er­eig­nis­sen sind häu­fig sehr hohe Ein­sät­ze auf unwahr­schein­li­che Ereig­nis­se bzw. sehr ris­kan­te Wet­ten.[7] Hohe Gewinn­aus­sich­ten und ein gerin­ges Ent­de­ckungs­ri­si­ko sind Haupt­an­rei­ze für Sport­wett­be­trug.[8] Natio­na­le und inter­na­tio­na­le Fuß­ball­ver­bän­de betei­li­gen sich an der Bekämp­fung von Sport­wett­be­trug[9] und Prä­ven­ti­on.[10] Bei­spiels­wei­se arbei­te­ten der DFB und die DFL seit 2005 mit Spor­t­ra­dar zusam­men, um Sport­wett­ma­ni­pu­la­tio­nen auf­zu­de­cken.[11] Im Juni 2019 wur­de im Bun­des­mi­nis­te­ri­um des Innern, für Bau und Hei­mat die Natio­na­le Platt­form zur Bekämp­fung der Mani­pu­la­ti­on von Sport­wett­be­wer­ben gegrün­det, um Behör­den, Sport­ver­bän­de, Ver­an­stal­ter und Sport­wett­an­bie­ter beim Kampf gegen Sport­wett­ma­ni­pu­la­tio­nen zu koor­di­nie­ren.[12] Das zwei­te Tref­fen fand im Janu­ar 2020 statt.[13]

Wett­be­trug als Teil von Trick­be­trug

Hüt­chen­spie­ler in Stock­holm. Typi­scher­wei­se mimen meh­re­re Kom­pli­zen des „Spie­lers“ an einer Teil­nah­me inter­es­sier­te Pas­san­ten, die zum Schein Geld gewin­nen.

Bei dem inter­na­tio­nal ver­brei­te­ten Hüt­chen­spiel, das beson­ders an stark fre­quen­tier­ten Plät­zen und Tou­ris­ten­zen­tren betrie­ben wird, täu­schen die Betrü­ger ein ein­fa­ches Geschick­lich­keits­spiel vor. Dabei wer­den drei Hüt­chen viel­fach gegen­ein­an­der auf einer Ebe­ne ver­scho­ben, wobei unter einem anfangs ein klei­ner Ball plat­ziert wur­de. Pas­san­ten wer­den durch ein­ge­üb­te psy­cho­lo­gi­sche Mani­pu­la­ti­ons­tech­ni­ken und Schau­spie­le­rei durch Kom­pli­zen des Spie­lers dazu gebracht, eine Geld­wet­te dar­auf ein­zu­ge­hen, dass sie das Objekt am Ende der mehr­fa­chen Ver­schie­bun­gen orten kön­nen. Ele­men­ta­rer Teil des Gesche­hens ist jedoch, den Wet­ten­den durch nicht erkenn­ba­re Taschen­spie­ler­tricks in jedem Fall um sei­nen Geld­ein­satz zu brin­gen, ins­be­son­de­re durch heim­li­ches, für den Wet­ten­den nicht erkenn­ba­res Ver­schwin­den­las­sen bzw. Ent­fer­nen des Bäll­chens wäh­rend des Wech­sel­spiels.[14][15]

Wet­te als rhe­to­ri­sches Mit­tel und lite­ra­ri­sches Topos

Eine Wet­te kann bei einer Mei­nungs­ver­schie­den­heit mit der Bedin­gung ein­ge­setzt wer­den, dass die­je­ni­ge Par­tei, deren Behaup­tung sich als unrich­tig erwie­sen haben wird, eine bestimm­te Sache oder Geld­sum­me ver­wirkt und die­se an die ande­re Par­tei aus­zu­hän­di­gen hat. Ein Wett­an­ge­bot wird mit­un­ter zur Bekräf­ti­gung der jeweils eige­nen Argu­men­te als rhe­to­ri­sches Mit­tel ver­wen­det, ohne dass dabei ein Ver­lust mit dem Ergeb­nis der Wet­te ver­bun­den sein muss, außer, nicht recht zu haben oder ähn­lich wie bei der Pas­cal­schen Wet­te zur Unter­stüt­zung eines Argu­men­tes. Sol­che Art von Wet­ten kön­nen bei Strei­tig­kei­ten über ver­gan­ge­ne Ereig­nis­se benutzt wer­den, bei denen sich bei­de Par­tei­en sicher sind, über das rich­ti­ge Wis­sen zu ver­fü­gen.

In der Über­lie­fe­rung und Lite­ra­tur wer­den häu­fig Wet­ten – beson­ders auch Teu­fels­wet­ten – zum The­ma, wie die an den Hiob­pro­log ange­lehn­te Wet­te zwi­schen dem Herrn und Mephis­to in Goe­thes Faust.[16] Wei­te­re berühm­te Wet­ten sind die­je­ni­gen zwi­schen

Sie­he auch

Web­links

Wik­tio­na­ry: Wet­te – Bedeu­tungs­er­klä­run­gen, Wort­her­kunft, Syn­ony­me, Über­set­zun­gen

Ein­zel­nach­wei­se

  1. a b Ernst Kar­ner: Neun­und­zwan­zigs­tes Haupt­stück Von den Glücks­ver­trä­gen. Ver­lag Sprin­ger, Vien­na 2005, ISBN 3-211-23827-1. (Kurz­kom­men­tar zum ABGB)
  2. Renn­wett- und Lot­te­rie­ge­setz, Bun­des­mi­nis­te­ri­um der Jus­tiz und für Ver­brau­cher­schutz, abge­ru­fen am 4. Febru­ar 2021.
  3. Min­dest­ein­satz bei Sport­wet­ten, Sport­wet­ten­test, abge­ru­fen am 4. Febru­ar 2021.
  4. Die dunk­le Sei­te im Fuß­ball, Han­dels­blatt, abge­ru­fen am 4. März 2021.
  5. Sport­wett­be­trug, Anwalt24.de, abge­ru­fen am 4. März 2021.
  6. Wet­ten: So funk­tio­nie­ren Früh­warn­sys­te­me, rp-online.de, abge­ru­fen am 4. März 2021.
  7. War­um die Warn­sys­te­me der Fuß­ball­ver­bän­de nicht funk­tio­nier­ten, Welt.de, abge­ru­fen am 9. März 2021.
  8. Sport­be­trug Eine Biblio­gra­phie anläss­lich des bun­des­deut­schen Geset­zes zur 51. Ände­rung des Straf­ge­setz­bu­ches – Straf­bar­keit von Sport­wett­be­trug und der Mani­pu­la­ti­on berufs­sport­li­cher Wett­be­wer­be, bisp.de, abge­ru­fen am 9. März 2021.
  9. War­um die Warn­sys­te­me der Fuß­ball­ver­bän­de nicht funk­tio­nier­ten, Welt.de, abge­ru­fen am 9. März 2021.
  10. Gemein­sam gegen Spiel­ma­ni­pu­la­tio­nen, DFL.de, abge­ru­fen am 9. März 2021.
  11. War­um die Warn­sys­te­me der Fuß­ball­ver­bän­de nicht funk­tio­nier­ten, Welt.de, abge­ru­fen am 18. März 2021.
  12. Bekämp­fung der Mani­pu­la­ti­on von Sport­wett­be­wer­ben, bmi.bund.de, abge­ru­fen am 18. März 2021.
  13. Gemein­sam gegen Mani­pu­la­ti­on im Sport und Sport­wett­be­trug, bmi.bund.de, abge­ru­fen am 18. März 2021.
  14. Zen­trum für Glücks­spiel­for­schung bei der Uni­ver­si­tät Wien: Hüt­chen­spie­ler müs­sen den Hut neh­men. Abge­ru­fen am 17. Dezem­ber 2021.
  15. Hüt­chen­spie­ler mei­den, denn Gewinn­chan­cen gibt es nicht Web­site der Stadt Ber­lin. Abge­ru­fen am 17. Dezem­ber 2021.
  16. Zusam­men­fas­sung von Faust I, }getabs­tract, abge­ru­fen am 4. Febru­ar 2021.
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