Was ist Glücks­spiel?

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Unter Glücks­spiel ver­steht man eine Art von Spiel, bei dem es um den Gewinn oder den Ver­lust von zuvor gesetz­ten Geld­be­trä­gen geht. Ob Spie­le­rin­nen oder Spie­ler gewin­nen oder ver­lie­ren, muss dabei vom Zufall abhän­gen und kann von den Spie­le­rin­nen und Spie­lern selbst nicht maß­geb­lich beein­flusst wer­den. Es han­delt sich also um eine rei­ne Spe­ku­la­ti­on oder im ent­spre­chen­den Wort­sinn eben um ein Glücks­spiel.

Da der Gesetz­ge­ber das Glücks­spiel sehr genau defi­niert und regle­men­tiert hat, kommt dem Begriff Glücks­spiel gewis­ser­ma­ßen auch eine recht­li­che oder juris­ti­sche Dimen­si­on zu. Über­dies wid­men sich dem Glücks­spiel gleich meh­re­re wis­sen­schaft­li­che Fach­rich­tun­gen. Über Glücks­spie­le gibt es etwa mathe­ma­ti­sche, phi­lo­so­phi­sche, phy­si­ka­li­sche und natür­lich psy­cho­lo­gi­sche und sozio­lo­gi­sche Abhand­lun­gen und eben­so vie­le Betrach­tun­gen.

Jede Dis­zi­plin nähert sich den Glücks­spiel-Prin­zi­pi­en und Aus­wir­kun­gen auf eige­ne Wei­se und greift jeweils inter­es­san­te Teil­aspek­te des Glücks­spiels auf. Eine ganz wesent­li­che Auf­merk­sam­keit wird dabei dem Aspekt des Zufalls zuteil, der ja beim "ech­ten Glücks­spiel" eine aus­schlag­ge­ben­de Rol­le spielt oder spie­len muss. Wann immer ech­te Zufäl­le in einem Spiel oder bei einer Wet­te die Ent­schei­dung über Gewin­ne oder Ver­lus­te defi­niert, han­delt es sich um ein Glücks­spiel.

Dar­über hin­aus fin­det sich im Glücks­spiel­staats­ver­trag die juris­ti­sche Defi­ni­ti­on von Glücks­spiel, die haupt­säch­lich die Rah­men­be­din­gun­gen für das Glücks­spie­le-Geschäft und die Rech­te und Pflich­ten von Spiel­ban­ken fest­hält. In Sum­me ist Glücks­spiel also ein weit­aus viel­fäl­ti­ge­res, inter­es­san­te­res und kom­ple­xe­res The­ma, als der ers­te ein­fa­che Blick ver­mu­ten lie­ße.

Von Online-Glücks­spie­len & Spiel­ban­ken

Die Welt und der Reiz des Spiels beglei­tet uns Men­schen seit jeher. Da auch der Wür­fel vom Prin­zip her schon seit Jahr­tau­sen­den bekannt ist, gilt das somit auch für das Glücks­spiel. Tat­säch­lich hat man bei Aus­gra­bun­gen auf dem Gebiet des heu­ti­gen Irak sechs­sei­ti­ge Spiel­wür­fel gefun­den, die auf das 3 Jahr­tau­send vor Chris­tus datiert wer­den konn­ten. Die Sume­rer und das anti­ke Ägyp­ten kann­te also Glücks­spiel oder sie betä­tig­ten sich im Glücks­spiel. Wie genau und wozu das anti­ke Glücks­spiel über die Büh­ne ging, wird aber in wei­ten Tei­len wohl eine Rät­sel-Fra­ge der Geschich­te blei­ben.

Das moder­ne Glücks­spiel ist natür­lich weit von den frü­hen Spie­len und Glücks­spie­len der frü­hen Vor­zeit ent­fernt. Die Viel­falt der Glücks­spiel-Ange­bo­te kennt kaum Gren­zen und seit es Online-Glücks­spie­le gibt, sind Ange­bot und Ver­füg­bar­keit von Glücks­spie­len noch ein­mal regel­recht explo­diert.

Glücks­spiel bzw. der gesam­te Glücks­spiel­markt ist nicht nur in Deutsch­land ein ech­tes Mil­li­ar­den­ge­schäft. In der Gesamt­heit von Lot­to und Lot­te­rien, Sport­wet­ten, End­zif­fern­lot­te­rie, Toto, Spiel­ergeb­nis-Zie­hun­gen und unzäh­li­gen wei­te­ren Spiel­for­men, bei denen ein Ein­satz in Form von Geld nötig ist, ent­wi­ckelt sich die Kate­go­rie Glücks­spiel zu einem ech­ten Wirt­schafts­fak­tor. Libe­ra­le Glücks­spiel-Geset­ze - vor allem auch bei Online-Glücks­spie­len - ein­zel­ner Bun­des­län­der zeu­gen davon: Durch eine bewusst libe­ra­le Anwen­dung der Glücks­spiel­staats­ver­trag-Richt­li­ni­en ver­su­chen ein­zel­ne Län­der offen­bar von Stand­ort­vor­tei­len zu pro­fi­tie­ren.

Dabei fehlt das Geld oder "das Spiel­geld", das für Glücks­spiel aus­ge­ge­ben wird, natür­lich an ande­rer Stel­le. Von den fata­len Kon­se­quen­zen von Spiel­sucht für die Betrof­fe­nen ist dabei noch gar nicht die Rede. Wenn kos­ten­pflich­ti­ge Online-Glücks­spie­le, Rät­sel, Kreuz­wort­rät­sel, vir­tu­el­le Spiel­au­to­ma­ten und digi­ta­le Spiel­hal­len in die Rech­nung auf­ge­nom­men wer­den und wir die Men­schen betrach­ten, die an Glücks­spiel­sucht lei­den, dann ergibt sich ein dra­ma­ti­sches Bild.

Zudem soll­te man bei der per­sön­li­chen Risi­ko-Bewer­tung noch etwas Wich­ti­ges in Betracht zie­hen: Nicht bei allem, was das Gesetz als Glücks­spiel zulässt, han­delt es sich tat­säch­lich um ech­tes Glücks­spiel. Mit den Fügun­gen und der mehr oder weni­ger guten Lau­ne des per­sön­li­chen Glücks hat so man­ches Glücks­spiel tat­säch­lich wenig zu tun. "Die Bank gewinnt immer", heißt es und in der Tat ist da viel Wah­res dran.

Bekann­ter­ma­ßen über­las­sen etwa die typi­schen Glücks­spiel­au­to­ma­ten oder Geld­spiel­au­to­ma­ten in Wirk­lich­keit wenig dem ech­ten Zufalls­prin­zip. Was rea­le Spiel­au­to­ma­ten oder Geld­spiel­au­to­ma­ten "dür­fen", schreibt das Gesetz in Deutsch­land noch ziem­lich genau vor. Das "Spiel­ver­hal­ten" der Glücks­spiel-Auto­ma­ten wird von der öffent­li­chen Hand ent­spre­chend über­prüft und abge­nom­men.

Bei Online-Glücks­spie­len ist die­se Kon­trol­le nicht immer so ohne Wei­te­res mög­lich. Die Pro­ble­me, die dar­aus ent­ste­hen kön­nen, sind evi­dent. Der Aus­gang der kos­ten­pflich­ti­gen Spie­le steht lei­der zu oft schon von vor­ne­her­ein wei­test­ge­hend fest und zieht Betrof­fe­nen nichts ande­res als ihr Geld aus der Tasche. Natür­lich wird eine Sei­te, die unlau­te­res Glücks­spiel anbie­tet, über kurz oder lang Pro­ble­me bekom­men. Aber bei Online-Glücks­spie­len kann eine Sei­te off­line gehen und zehn neue Glücks­spiel-Sei­ten gehen sofort wie­der online: Zumin­dest die­ses Spiel ist auf­grund digi­ta­ler Lösun­gen ein­fa­cher gewor­den. Für alle von Spiel­sucht oder Glücks­spiel­sucht-Betrof­fe­ne ist das kein Gewinn und das genaue Gegen­teil einer guten Nach­richt.

Glücks­spiel: Wie läuft es im Prin­zip ab?

Beim Glücks­spiel wer­den Geld­be­trä­ge auf der Grund­la­ge von vor­ab fest­ge­leg­ten Spie­len oder Spiel­re­geln auf einen bestimm­ten Spiel­aus­gang oder eine ein­zel­ne Lösung gesetzt. Kon­kret set­zen die Glücks­spiel-Teil­neh­me­rin­nen und die Glücks­spiel-Teil­neh­mer also Geld auf ein ver­mu­te­tes, erwar­te­tes oder erhoff­tes Ergeb­nis bzw. einen kon­kre­ten Aus­gang eines Spiel­vor­gangs.

Tritt die­ser Aus­gang oder die­ses Ergeb­nis tat­säch­lich ein, gewinnt man ent­we­der den­sel­ben Wert des Ein­sat­zes und steigt ohne Gewinn oder Ver­lust aus, oder man gewinnt ein Mehr- bis Viel­fa­ches des gesetz­ten Geld-Betra­ges. Kommt es zu einem ande­ren Ergeb­nis, ver­liert man den gesetz­ten Betrag.

Was sind die bekann­tes­ten Spiel-Arten?

Über die­ses beschrie­be­ne Glücks­spiel-Prin­zip hin­aus geht es nun­mehr also dar­um, wie die­ses Ereig­nis oder Ergeb­nis eines für das jewei­li­ge Glücks­spiel zustan­de kommt. Bei einem ein­fa­chen Wür­fel­spiel mit 6 Sei­ten könn­te etwa auf das Wür­fel-Ergeb­nis 1 bis 6 gesetzt wer­den. Es wäre auch mög­lich, alle Buch­sta­ben auf iden­ti­sche Zet­tel zu schrei­ben und auf einen oder meh­re­re Buch­sta­ben zu set­zen. Wer­den mei­ne Buch­sta­ben dann gezo­gen, gewin­ne ich den gemäß der fest­ge­leg­ten Gewinn-Lösun­gen.

Hier ent­schei­den auch "ech­te" Zufäl­le über das Glücks­spiel-Ergeb­nis und die Gewinn-Ermitt­lung. Auch beim Lot­to oder Lot­te­rien im All­ge­mei­nen ein­schei­det ein zufäl­li­ges "Spiel­ver­hal­ten" einer Appa­ra­tur über das Glücks­spiel-Ergeb­nis.

Die Fra­ge, ob es sich auch bei Sport­wet­ten wie Toto oder bei Kreuz­wort­rät­sel um Glücks­spiel han­delt, kommt hier ins Spiel. Ent­schei­den hier immer noch Zufäl­le oder hän­gen die Glücks­spiel-Lösun­gen hier viel mehr vom Wis­sen und der Geschick­lich­keit beim Spie­len ab? Wenn ich mehr weiß, kann ich die Fra­gen bes­ser beant­wor­ten und das Glücks­spiel-Ergeb­nis schließ­lich direkt beein­flus­sen. Ant­wor­ten auf eine Rät­sel-Fra­ge sind in der Regel also nicht zufäl­lig und damit nicht für ech­tes Glücks­spiel geeig­net.

Bei ande­ren Glücks­spie­len ist die­se Tren­nung aber gar nicht so ein­fach und klar, wie etwa bei einer Wis­sens- oder Rät­sel­fra­ge. Ist Glücks­spiel in die­ser Hin­sicht z.B. der rich­ti­ge Name für Poker? Das Spiel­ver­hal­ten von erfah­re­nen Pro­fis nimmt hier doch sicher­lich auch erheb­li­chen Ein­fluss auf die Län­ge und die Lösung der Glücks­spie­le. Ent­schei­det bei die­sem Glücks­spiel also zufäl­li­ges - wie das Mischen und die zufäl­li­ge Aus­ga­be der Kar­ten - oder gewin­nen Spie­le­rin­nen und Spie­ler durch die Hil­fe ihres Wis­sens und Ihrer Erfah­rung? Das sind Fra­gen, die immer wie­der auf­kom­men und kon­tro­vers dis­ku­tiert wer­den.

Den­noch ist Glücks­spiel wie berich­tet auch ein juris­ti­scher Begriff und hier sind zahl­rei­che, gän­gi­ge Glücks­spie­le im Inhalts­ver­zeich­nis ver­merkt: All­seits bekannt und auch in Online-Casi­nos die Kas­sen­schla­ger sind etwas das erwähn­te Poker, Rou­let­te und Black­jack (17 und 4). Die Viel­falt reicht von Kar­ten­spie­len über Schätz­spie­le, bis hin zu auto­ma­ti­sier­ten Gerät­schaf­ten, die per (mehr oder weni­ger) Zufalls­prin­zip bestimm­te Sym­bol­fol­gen zei­gen; abhän­gig davon, wel­che Sym­bol­fol­ge gezeigt wird, gewinnt oder ver­liert man.

17 und 4, auch Black­jack genannt, ist etwa ein sehr bekann­tes und belieb­tes Kar­ten­glücks­spiel, bei dem es dar­um geht, beim Set­zen auf Zah­len so nah an die Zahl 21 her­an­zu­kom­men. Ist der Spie­ler näher an der Zahl als der Crou­pier, gewinnt der Spie­ler.

Alle Glücks­spie­le auf­zu­zäh­len, wür­de hier sicher­lich den Rah­men spren­gen. Zudem tau­chen wöchent­lich neue Glücks­spie­le auf und oft wird auch ein­fach auf All­täg­li­ches gesetzt oder gewet­tet. Böse Zun­gen behaup­ten auch, dass die Bör­se viel mit Glücks­spiel zu tun habe? Wer man­che Ver­wer­fun­gen und Irr­we­ge auf den inter­na­tio­na­len Finanz­märk­ten näher unter die Lupe nimmt, wird tat­säch­lich Par­al­le­len zum Glücks­spiel­markt fin­de. Es geht auch hier um viel Geld und man­che Fra­gen von Sieg oder Ver­lust sind nahe­zu iden­tisch. Nicht umsonst haben die bekann­tes­ten Spiel­theo­rien gleich mehr­fach den Wirt­schafts­no­bel­preis erhal­ten.

Auch die typi­schen Sym­pto­me der Glücks­spiel­sucht kennt man genau­so vom Par­kett der gro­ßen Bör­sen. Den­noch soll­te man die aller­meis­ten "Bör­sia­ne­rin­nen und Bör­sia­ner" wohl eher nicht offen­siv mit die­ser Glücks­spiel-Theo­rie kon­fron­tie­ren. Die­ses Spiel könn­te viel­leicht nicht gut aus­ge­hen.

Wer darf sol­che Spie­le anbie­ten oder dar­an teil­neh­men?

Zur Glücks­spiel-Teil­nah­me berech­tigt sind grund­sätz­lich alle voll­jäh­ri­gen Per­so­nen, die sich nicht bereits selbst aus der Teil­nah­me aus­ge­schlos­sen haben oder aus­ge­schlos­sen wur­den (Glücks­spiel Sper­re).

Für Ver­an­stal­ter gel­ten stren­ge recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen, wie etwa die genann­ten Glücks­spiel-Geset­zes­re­geln; teil­wei­se auch Finanz-recht­li­che Aspek­te. Es bedarf einer aus­drück­li­chen Bewil­li­gung (Kon­zes­si­on), um als Glücks­spiel-Anbie­ter online aktiv zu wer­den. In man­chen Län­dern ist für den Online­be­trieb sogar ein land­ba­sier­tes Casi­no eine ver­pflich­ten­de Vor­aus­set­zung.

Es gilt jedoch zwi­schen dem tat­säch­li­chen Glücks­spiel und klei­ne­ren Geld- oder Glücks­spie­len zu unter­schei­den, die juris­tisch nicht unter die Glücks­spiel-Bestim­mun­gen, also den Glücks­spiel­staats­ver­trag fal­len: Dies wären ins­be­son­de­re Spie­le, um klei­ne­re Cent­be­trä­ge oder um nicht mone­tä­re Gewin­ne, im Rah­men einer gesell­schaft­li­chen Run­de.

Abschlie­ßend ist der Hin­weis wich­tig, dass Glücks­spiel­sucht eine veri­ta­ble Krank­heit sein kann, die für alle Betrof­fe­nen fata­le Kon­se­quen­zen haben kann. Durch­hal­ten ist bei Glücks­spiel­sucht kein ver­nünf­ti­ger Plan B, son­dern der ein­zig sinn­vol­le Plan B heißt: Suche nach kom­pe­ten­ter Hil­fe! Es gibt Glücks­spiel-Bera­tungs­stel­len, die Dir im Fal­le von Glücks­spiel­sucht auch anonym Hil­fe und Bera­tung anbie­ten. Neh­men die­se Hil­fe an und bewusst in Anspruch.

Spie­len kann Spaß machen und Glücks­spiel schenkt einen unver­gleich­li­chen Ner­ven­kit­zel. Wenn die Freu­de am Spie­len und am Glücks­spiel aber in eine Glücks­spiel­sucht aus­ar­tet, dann brauchst Du kein neu­es Glücks­spiel-Ange­bot, son­dern kom­pe­ten­te und enga­gier­te Hil­fe. Suche Dir eine Bera­tungs­stel­le, sprin­ge über Dei­nen Schat­ten und schrei­be viel­leicht zum Anfan­gen ein­fach eine anonym ver­fass­te E-Mail. Man wird Dir wei­ter­hel­fen.

Beach­te hier­zu auch die seriö­sen Gewinn­spie­le wie bei­spiels­wei­se:

Spiel­au­to­ma­ten auf der nor­we­gi­schen Fäh­re Kron­prins Harald
Black Jack: Typi­sche Spiel­si­tua­ti­on auf einem Spiel­tisch
Lot­to­schein 6 aus 49 (Deutsch­land)

Glücks­spie­le, manch­mal auch als Hasard­spie­le (von fran­zö­sisch hasard), nach tra­di­tio­nel­ler Recht­schrei­bung auch Hazard­spie­le (von eng­lisch hazard), deutsch für Zufall, abge­lei­tet von ara­bisch az-zahr, der Mehr­zahl von Spiel­wür­fel, sie­he Hazard (Wür­fel­spiel) bezeich­net, sind Spie­le, deren Ver­lauf über­wie­gend vom Zufall bestimmt wer­den.

Abgren­zung von Glücks­spie­len

Der Ein­fluss des Zufalls kann bei Spie­len sehr unter­schied­lich aus­fal­len. Bei den soge­nann­ten rei­nen Glücks­spie­len, wie z. B. Rou­let­te, Craps oder Sic Bo, hängt das Ergeb­nis aus­schließ­lich vom Zufall ab. Weni­ger ein­deu­tig quan­ti­fi­zier­bar ist der Ein­fluss des Zufalls in Spie­len, in denen auch die Teil­neh­mer durch ihre Ent­schei­dun­gen das Spiel­ergeb­nis maß­geb­lich beein­flus­sen kön­nen wie bei Back­gam­mon und Black Jack. In qua­li­ta­ti­ver Hin­sicht gilt aller­dings, dass der Ein­fluss des Zufalls gemäß dem Gesetz der gro­ßen Zah­len bei lan­gen Par­tie­se­quen­zen abnimmt.[1]

Bei der recht­li­chen Bewer­tung, ob ein Glücks­spiel vor­liegt, sind noch wei­te­re Fak­to­ren zu berück­sich­ti­gen, ins­be­son­de­re den Wert von Ein­satz und mög­li­chen Gewin­nen betref­fend. Außer­dem sind bei Tur­nier­ver­an­stal­tun­gen wie z. B. einem Poker­tur­nier die gesam­ten Tur­nier­re­geln inklu­si­ve des für die End­aus­wer­tung ver­wen­de­ten Ver­fah­rens maß­geb­lich,[2] wie sie in recht­li­cher Hin­sicht im Spiel­ver­trag bzw. mathe­ma­tisch-for­mal in der spiel­theo­re­ti­schen Model­lie­rung fest­ge­legt sind. Bestand­teil die­ser Fest­le­gun­gen sind auch Anga­ben über die Anzahl der Mit­spie­ler und über den Umfang an Infor­ma­tio­nen, die einem Spie­ler zum Zeit­punkt einer Spiel­ent­schei­dung zugäng­lich sind, z. B. in Form ihm bekann­ter Kar­ten in Kar­ten­spie­len.

Spie­le, deren recht­li­che Ein­stu­fung als Glücks­spiel zur Debat­te stand, waren alle­samt Null­sum­men­spie­le im Sin­ne der Spiel­theo­rie (und nicht etwa z. B. koope­ra­ti­ve Spie­le), d. h. die Sum­me der (posi­ti­ven) Gewin­ne von Spie­lern ist betrags­mä­ßig stets gleich der Sum­me der Ver­lus­te der ande­ren Spie­ler. Das schließt den Fall des Spiels eines ein­zel­nen Spie­lers gegen einen Auto­ma­ten oder gegen einen Bank­hal­ter ein, der nach einem fest vor­ge­ge­be­nen Sche­ma agiert (wie beim Black Jack).[3][4] Dazu muss der Ver­an­stal­ter als zwei­ter Spie­ler gewer­tet wer­den, der aller­dings für sei­ne Gewin­ne kein Geschick auf­zu­wen­den hat, was die deut­sche Recht­spre­chung als Ver­rin­ge­rung des rela­ti­ven Geschick­lich­keits­ein­flus­ses wer­tet.[5]

Spiel­theo­re­ti­sche Abgren­zung von Glücks­spie­len

Klas­si­fi­ka­ti­on von Gesell­schafts­spie­len

Inner­halb der spiel­theo­re­ti­schen Klas­si­fi­ka­ti­on von Gesell­schafts­spie­len bil­den die Glücks­spie­le eine von drei Klas­sen rei­ner Spie­le, die aus spie­le­ri­scher Sicht durch die Ursa­chen für die Unvor­her­seh­bar­keit des Spiel­ver­laufs cha­rak­te­ri­siert sind und den fol­gen­den Kri­te­ri­en ent­spre­chen:[6][7][8]

Dabei sind rei­ne Glücks­spie­le dadurch cha­rak­te­ri­siert, dass die ers­te Fra­ge zu beja­hen und die bei­den ande­ren Fra­gen zu ver­nei­nen sind. Zu beja­hen­de Fra­gen erlau­ben dar­über hin­aus im direk­ten Ver­gleich von Spie­len unge­fäh­re, den Spiel­cha­rak­ter wider­spie­geln­de Quan­ti­fi­zie­run­gen, bei­spiels­wei­se dahin­ge­hend, dass bei Back­gam­mon der Ein­fluss der Spie­ler durch eine höhe­re kom­bi­na­to­ri­sche Viel­falt mög­li­cher Zug­fol­gen grö­ßer ist als bei Mensch ärge­re dich nicht. In Fol­ge ist der Zufalls­ein­fluss bei Back­gam­mon rela­tiv nied­ri­ger als bei Mensch ärge­re dich nicht (sie­he Abbil­dung).

Nicht durch die Klas­si­fi­ka­ti­on abge­deckt sind Fak­to­ren der manu­el­len Geschick­lich­keit oder Reak­ti­ons­schnel­lig­keit, die aller­dings bei Gesell­schafts­spie­len – anders als beim sport­li­chen Spiel – eher die Aus­nah­me sind, zum Bei­spiel bei Mika­do bezie­hungs­wei­se Speed.

Recht­li­che Abgren­zung von Glücks­spie­len

Das Urteil des Reichs­gerichts von 1928 zum Finger­schlagautomat Bajaz­zo ent­hält die wesent­li­chen Grund­sätze zur Bewer­tung von Geschick­lich­keit.

Da Glücks­spie­le in den meis­ten Län­dern gesetz­li­chen Restrik­tio­nen unter­wor­fen sind, ist die recht­li­che Abgren­zung von Glücks­spie­len Gegen­stand von diver­sen, von Land zu Land unter­schied­li­chen Rechts­nor­men und Gerichts­ur­tei­len. Als kom­ple­men­tär zu den Glücks­spie­len gel­ten Geschick­lich­keits­spie­le (engl. skill games), deren Ent­schei­dung pri­mär durch die geis­ti­ge oder auch kör­per­li­che Geschick­lich­keit der Mit­spie­ler beein­flusst wird.

In Deutsch­land führt § 3 Abs. 1 Glücks­spiel­staats­ver­trag (GlüStV) aus:

Ein Glücks­spiel liegt vor, wenn im Rah­men eines Spiels für den Erwerb einer Gewinn­chan­ce ein Ent­gelt ver­langt wird und die Ent­schei­dung über den Gewinn ganz oder über­wie­gend vom Zufall abhängt. Die Ent­schei­dung über den Gewinn hängt in jedem Fall vom Zufall ab, wenn dafür der unge­wis­se Ein­tritt oder Aus­gang zukünf­ti­ger Ereig­nis­se maß­geb­lich ist. Auch Wet­ten gegen Ent­gelt auf den Ein­tritt oder Aus­gang eines zukünf­ti­gen Ereig­nis­ses sind Glücks­spie­le.[9]

Ana­lo­ge Begriffs­be­stim­mun­gen ent­hal­ten auch § 1 des öster­rei­chi­schen Glücks­spiel­ge­set­zes (GlSpG)[10] sowie Art. 3 des schwei­ze­ri­schen Bun­des­ge­set­zes über Geld­spie­le (Geld­spiel­ge­setz, BGS)[11], wobei in Öster­reich § 1 Abs. 2 GlSpG dahin­ge­hend ergänzt, dass „Rou­let­te, Beob­ach­tungs­rou­let­te, Poker, Black Jack, Two Aces, Bin­go, Keno, Bac­ca­rat und Bac­ca­rat che­min de fer und deren Spiel­va­ri­an­ten“ als Glücks­spie­le gel­ten.

Geschick­lich­keits­spie­le wer­den nach der stän­di­gen Recht­spre­chung in Deutsch­land[12] dadurch cha­rak­te­ri­siert, dass bei ihnen „die Ent­schei­dung über Gewinn und Ver­lust wesent­lich von den Fähig­kei­ten sowie vom Grad der Auf­merk­sam­keit der Spie­ler abhängt.“[13] Dabei muss „der Durch­schnitt der Per­so­nen, denen das Spiel eröff­net ist, es mit hoher Wahr­schein­lich­keit in der Hand“ haben, „durch Geschick­lich­keit den Aus­gang des Spiels zu bestim­men“.[14] „Mathe­ma­ti­sche Kal­ku­la­tio­nen und ver­wi­ckel­te Wahr­schein­lich­keits­be­rech­nun­gen“, soweit sie „die durch­schnitt­li­che Fähig­keit der betei­lig­ten Per­so­nen“ über­stei­gen, sind „für die Beur­tei­lung, ob ein Spiel den Cha­rak­ter eines Glücks­spiels besitzt“, nicht maß­ge­bend.[15] Davon unbe­rührt bleibt aller­dings „die Not­wen­dig­keit, den Cha­rak­ter des Spie­les mit wis­sen­schaft­li­chen Metho­den zu bestim­men“.[16] Bei der Bewer­tung der Geschick­lich­keit eines Spie­lers sol­len nicht „alle Teil­neh­mer unter Ein­satz der ihnen zur Ver­fü­gung ste­hen­den Geschick­lich­keit um den Erfolg bemüht“ sein, son­dern es muss, wie es für den Fall eines zu bewer­ten­den Zwei­per­so­nen­spiels ent­schie­den wur­de, „jeweils ein Teil­neh­mer den Zufall wal­ten“ las­sen.[17] In die­sem Sin­ne hat­te bereits 1928 das Reichs­ge­richt als Maß für die „Mög­lich­keit, den Aus­gang durch Geschick­lich­keit zu beein­flus­sen,“[18] die Stei­ge­rung des antei­li­gen Erfolgs gese­hen, die ein durch­schnitt­lich agie­ren­der Spie­ler in einer Spiel­se­quenz gegen­über der „Zufalls­quo­te“[19] erzielt, wie sie ein anstel­le des Spie­lers zufäl­lig wir­ken­der Mecha­nis­mus her­vor­bringt.

Der Ein­satz von anders begrün­de­ten Mess­ver­fah­ren für den Geschick­lich­keits­an­teil[20] erfolg­te in der Recht­spre­chung zwar in Ein­zel­fäl­len,[21] ist aber ansons­ten umstrit­ten.[22][23] In der Regel weni­ger restrik­tiv bewer­tet wer­den Tur­nie­re. So gel­ten in Deutsch­land bestimm­te tur­nier­mä­ßig ver­an­stal­te­te Spie­le wie Skat (sie­he Preiss­kat), Schaf­kopf (sie­he Tur­nier­schaf­kopf) und Bridge (sie­he Tur­nier­bridge) recht­lich nicht als Glücks­spiel, sofern das Tur­nier genü­gend lang ist.[24] In Öster­reich wur­de mit der Glücks­spiel­ge­setz-Novel­le von 2008 mit § 4 Abs. 6 GlSpG eine ähn­li­che Bereichs­aus­nah­me für Kar­ten­spiel­tur­nie­re geschaf­fen.[25] Dar­über hin­aus wur­den spe­zi­el­le Spie­le wie etwa Tarock, Schnap­sen, Schach, Skat, Bridge und Bil­lard bereits zuvor durch die Recht­spre­chung als Geschick­lich­keits­spie­le ein­ge­stuft.[26][27]

Die Eid­ge­nös­si­sche Spiel­ban­ken­kom­mis­si­on gelang­te 2007 zur Ein­schät­zung, dass es sich bei einem Poker­tur­nier um ein Geschick­lich­keits­spiel han­deln kann, wenn statt einer „Bezah­lung von Ein­satz und Gewinn bei jeder Spiel­run­de“ nur die Gesamt­heit aller Spiel­run­den des Tur­niers gewer­tet wird.[28] Die Ein­schät­zung wur­de 2010 durch das Bun­des­ge­richt kor­ri­giert.[29][30] Mit der Anfang 2019 in Kraft getre­te­nen Novel­le des Geld­spiel­ge­set­zes wur­de unab­hän­gig von einer Ein­stu­fung als Geschick­lich­keits­spiel eine expli­zi­te Mög­lich­keit geschaf­fen, für Poker­tur­nie­re eine kan­to­na­le Geneh­mi­gung zu erhal­ten.[31]

In den USA wur­de die Fra­ge, ob Back­gam­mon ein Geschick­lich­keits­spiel ist, von Gerich­ten unter­schied­lich beant­wor­tet.[32][33] In Liech­ten­stein gilt Back­gam­mon als Geschick­lich­keits­spiel,[34] wobei die zugrun­de lie­gen­den Rechts­nor­men ins­ge­samt einen ver­gleichs­wei­se expli­zi­ten Cha­rak­ter auf­wei­sen.[35]

Glücks­spie­le mit bzw. ohne Bank­hal­ter

Bac­ca­ra-Spie­ler, Zeich­nung von Albert Guil­laume um 1897

Bei den soge­nann­ten Bank­hal­ter-Spie­len, engl. Ban­king games, fran­zö­sisch Jeux de con­t­re­par­tie wie etwa Rou­let­te, Craps, Sic Bo, Black Jack oder Bac­ca­ra ban­que wird eine Par­tei durch die Spiel­re­geln bevor­zugt (ver­glei­che Bank­vor­teil), sodass die Gegen­spie­ler, die soge­nann­ten Poin­teu­re (von fran­zö­sisch point, deutsch Punkt, sie­he Pha­ro) auf lan­ge Sicht, also bei häu­fi­gem Spiel, mit Sicher­heit ver­lie­ren.

Im Unter­schied zu den Bank­hal­ter­spie­len besit­zen bei den Non ban­king games, fran­zö­sisch Jeux de cer­cle alle Spie­ler – zumin­dest im Mit­tel – die­sel­ben Gewinn­chan­cen. Dies ist bei den meis­ten Poker-Vari­an­ten, wie etwa Draw Poker, Seven Card Stud, Texas Hold’em oder Oma­ha Hold’em der Fall, aber auch bei Écar­té oder all den Spie­len, bei denen kein per­ma­nen­ter Bank­hal­ter exis­tiert, son­dern die­se Rol­le wech­selt, wie bei Bac­ca­ra che­min de fer.

Geschich­te, Glücks­spiel­ver­bot und -mono­po­li­sie­rung

Eine Par­tie Pha­ro, Johann Bap­tist Rau­nacher (1729–1771), Schloss Eggen­berg bei Graz
Rou­let­te-Spiel um 1800
Aktie der Spiel­bank in Bad Nau­heim von 1854
Spiel­bank Mon­te Car­lo, eines der berühm­tes­ten euro­päi­schen Spiel­ka­si­nos
Glücks­spiel­hal­le für Pachin­ko in Japan

Glücks­spie­le gibt es nach heu­ti­gem Stand der Wis­sen­schaft schon seit ca. 3000 v. Chr. Aus die­ser Zeit stam­men die ältes­ten Fun­de sechs­sei­ti­ger Wür­fel aus Kno­chen oder Elfen­bein. Die Fund­stät­ten lie­gen in Chi­na und auf dem Gebiet des alten Meso­po­ta­mi­en. Wür­fel­spie­le wer­den z. B. in anti­ken indi­schen Schrif­ten erwähnt, in der grie­chi­schen Mytho­lo­gie wür­felt Her­ku­les gegen einen Tem­pel­wäch­ter um eine hüb­sche Kur­ti­sa­ne. Die heu­te gebräuch­li­chen, mit Punk­ten auf jeder Sei­te ver­se­he­nen Wür­fel wur­den ver­mut­lich ca. 2000 v. Chr. In Ägyp­ten erfun­den.[36] In der römi­schen Anti­ke waren Wür­fel­spie­le in allen Schich­ten ver­brei­tet, obwohl die Auto­ri­tä­ten sie mit Stra­fe bedroh­ten. Nur an den Satur­na­li­en war das Wür­feln offi­zi­ell erlaubt. Nach römi­schem Recht durf­ten Spiel­schul­den nicht ein­ge­klagt wer­den, auch konn­te das Ver­lo­re­ne vor Gericht nicht zurück­ge­for­dert wer­den. Das Haus, in wel­chem Glücks­spie­ler ange­trof­fen wur­den, wur­de kon­fis­ziert. Kai­ser Clau­di­us war ein begeis­ter­ter Freund des Ludus duo­de­cim scrip­ta und ver­fass­te über die­sen Vor­läu­fer des heu­ti­gen Back­gam­mon sogar ein Buch, das ver­lo­ren gegan­gen ist. Taci­tus berich­tet in der Ger­ma­nia über die Wür­fel­lei­den­schaft der Ger­ma­nen, dass sie in nüch­ter­nem Zustand mit äußers­tem Leicht­sinn um Haus und Hof, zuletzt gar um die eige­ne Frei­heit spiel­ten.

Nach altem deut­schen Recht gal­ten Glücks­spiel­ge­schäf­te als uner­laub­te Geschäf­te und es konn­te nicht nur der Ver­lust wie­der zurück­ge­for­dert, son­dern sogar vom Gewin­ner ein­ge­klagt wer­den. Im Mit­tel­al­ter ver­such­ten sowohl geist­li­che als auch welt­li­che Auto­ri­tä­ten das Spiel zu ver­bie­ten. Der­lei Ver­bo­te von Kar­ten- und Wür­fel­spie­len erlau­ben Rück­schlüs­se auf die Ver­brei­tung und die Ent­wick­lung von Spie­len. Aus dem 12. Jahr­hun­dert stammt ein Erlass des eng­li­schen Königs Richard Löwen­herz, dass nie­mand, der von gerin­ge­rem Stand als ein Rit­ter war, um Geld wür­feln durf­te. Im 16. und 17. Jahr­hun­dert setz­te sich all­mäh­lich die Auf­fas­sung durch, dass das hohe und über­mä­ßi­ge Spiel – gemeint sind hohe und geborg­te Spiel­ein­sät­ze – mit Stra­fe zu bedro­hen sei. Erst­mals wur­de zwi­schen ver­bo­te­nen und erlaub­ten Spie­len unter­schie­den, wobei sich die­se Unter­schei­dung weni­ger auf die Art als auf die Höhe der Ein­sät­ze der­sel­ben bezog.

Die wei­te Ver­brei­tung des Glücks­spiels im 17. Jahr­hun­dert gab Anlass zur wis­sen­schaft­li­chen Unter­su­chung: Die Behand­lung des Pro­blems des Che­va­liers de Méré durch Blai­se Pas­cal und Pierre de Fer­mat (1654) gilt als Geburts­stun­de der Wahr­schein­lich­keits­rech­nung, aller­dings gab es schon von Gali­leo Gali­lei, Luca Pacio­li und Geroni­mo Car­da­no mathe­ma­ti­sche Arbei­ten über bestimm­te Glücks­spie­le.

In den ver­schie­de­nen euro­päi­schen Staa­ten ent­wi­ckel­ten sich zu Beginn des 19. Jahr­hun­derts unter­schied­li­che Ein­stel­lun­gen zum Glücks­spiel. Wäh­rend in eini­gen Staa­ten die­se Spie­le erlaubt waren und auch zum Vor­teil des Staa­tes ver­an­stal­tet wur­den, weil man öffent­li­ches Glücks­spiel für weni­ger ver­derb­lich hielt als das geheim betrie­be­ne, waren in ande­ren Staa­ten alle Hazard­spie­le ver­bo­ten. In Frank­reich, wo es im 18. und frü­hen 19. Jahr­hun­dert in fast allen grö­ße­ren Städ­ten pri­vi­le­gier­te Spiel­häu­ser gab, ver­such­te bereits Lud­wig XV. ver­geb­lich das Glücks­spiel zu ver­bie­ten. Napo­le­on Bona­par­te erlaub­te 1806 das Glücks­spiel nur mehr in den Spiel­häu­sern des Pari­ser Palais Roy­al, wo bis zur Schlie­ßung durch Lou­is Phil­ip­pe Ende 1837 neben Pha­ro und Rouge et noir bzw. Tren­te et qua­ran­te auch Rou­let­te gespielt wur­de.

Nach 1837 begann die gro­ße Zeit der Spiel­ban­ken von Baden-Baden, Bad Hom­burg und Wies­ba­den, wo Fjo­dor Michailo­witsch Dos­to­jew­ski das Rou­let­te ken­nen­lern­te und die­sem Spiel ver­fiel – aus die­sem Erleb­nis ent­stand der Roman Der Spie­ler – sowie Bad Ems, Bad Nau­heim und Bad Pyr­mont. In Deutsch­land war Preu­ßen bereits vor der März­re­vo­lu­ti­on (1848) mit der Schlie­ßung der Spiel­ban­ken vor­an­ge­gan­gen. In den 1866 annek­tier­ten Län­dern wur­de den dort auf Grund von Ver­trä­gen mit den von frü­he­ren Regie­run­gen errich­te­ten Spiel­ban­ken die Fort­dau­er bis zum Ende des Jah­res 1872 gestat­tet. Sie hat­ten dabei aller­dings einen bedeu­ten­den Teil des Rein­ge­winns zur Bil­dung eines Kur- und Ver­schö­ne­rungs­fonds für die betei­lig­ten Städ­te anzu­sam­meln. Nach der Reichs­grün­dung muss­ten mit Jah­res­en­de 1872 alle deut­schen Spiel­ban­ken schlie­ßen – sie wur­den erst 1933 unter den Natio­nal­so­zia­lis­ten wie­der­eröff­net.

Das Glücks­spiel­ver­bot in Frank­reich und Deutsch­land kam vor allem dem Fürs­ten­tum Mona­co zugu­te. Fran­çois Blanc nutz­te die­se Gele­gen­heit und führ­te die Spiel­bank von Mon­te Car­lo zu ihrer Blü­te­zeit. Auch wur­de das Spie­len in aus­wär­ti­gen Lot­te­rien ver­bo­ten, so z. B. in Preu­ßen durch die Ver­ord­nung vom 5. Juli 1847. Für die Durch­füh­rung öffent­li­cher Lot­te­rien und Tom­bo­las muss­te zuvor eine Erlaub­nis ein­ge­holt wer­den. Erwäh­nens­wert ist auch die Ent­schei­dung des Reichs­ge­richts vom 29. April 1882, wonach das soge­nann­te Buch­ma­chen bei Pfer­de­ren­nen und das Wet­ten am Tota­li­sa­tor als Glücks­spiel zu betrach­ten sei. Im Jah­re 1904 ver­öf­fent­lich­te das k.u.k. Jus­tiz­mi­nis­te­ri­um eine Lis­te ver­bo­te­ner Spie­le, wel­che durch vie­le Jahr­zehn­te bei­spiel­ge­bend war – die­se Lis­te ist inso­fern bemer­kens­wert, als sich dar­un­ter auch eini­ge spe­zi­el­le Kegel­spie­le fin­den.

Im juris­ti­schen Sin­ne erfor­dert ein Glücks­spiel als Ein­satz einen Ver­mö­gens­wert. Ist kein der­ar­ti­ger Ein­satz nötig, d. h. kann man bei einem Spiel zwar Geld- oder Sach­prei­se gewin­nen, aber nichts ver­lie­ren, so han­delt es sich recht­lich um ein Gewinn­spiel, z. B. ein Preis­aus­schrei­ben. Das Ver­an­stal­ten von Glücks­spie­len bedarf gegen­wär­tig ent­spre­chend § 33h Gewer­be­ord­nung einer behörd­li­chen Erlaub­nis, wenn es sich um ein öffent­li­ches Spiel han­delt. Ande­ren­falls stellt dies einen Ver­stoß gegen § 284 StGB dar. Dies ist dann der Fall, wenn das Spiel einem sich ver­än­dern­den Per­so­nen­kreis ange­bo­ten wird. Bereits die Betei­li­gung als Spie­ler ist nach § 285 StGB straf­bar, sofern das Glücks­spiel ohne behörd­li­che Erlaub­nis erfolgt.

Seit Okto­ber 2006 ist das Glücks­spiel in den USA im Inter­net ver­bo­ten, indem Kre­dit­in­sti­tu­ten die Unter­hal­tung eines Kapi­tal­flus­ses an die Anbie­ter unter­sagt wur­de.[37]

Islam

Arten von Glücks­spie­len (Aus­wahl)

Sport­wett-Ticket (Ita­li­en)

Typo­lo­gi­sie­rung anhand sozi­al­psy­cho­lo­gi­scher Fak­to­ren

Obschon Glücks­spiel (alea) anschei­nend nicht ver­gleich­ba­re For­men anneh­men kann, etwa die wöchent­li­che Dop­pel­kopf­run­de im Freun­des­kreis, Pfer­de­wet­ten im Hip­po­drom, Rou­let­te­spiel im Kasi­no und die räum­lich unge­bun­de­ne Lot­te­rie, sind die Unter­schie­de nach Schüt­te vor­nehm­lich durch sozio­lo­gi­sche Fak­to­ren deter­mi­niert:[38] Mode, Erreich­bar­keit und Finan­zier­bar­keit. Eine gene­rel­le psy­cho­lo­gi­sche Dif­fe­ren­zie­rung ist sei­nes Erach­tens nicht erfor­der­lich. Die sozio­lo­gi­schen und psy­cho­lo­gi­schen Fak­to­ren inter­agie­ren und sind bei der Kate­go­ri­sie­rung gleich­be­deu­tend. Das nor­ma­le Glücks­spiel kann Aus­druck ver­schie­de­ner Fak­to­ren sein und auf­grund die­ser typo­lo­gi­siert wer­den.

Sozio­öko­no­mi­sche Fak­to­ren

Das Glücks­spiel kann in zwei sepa­ra­te For­men unter­schie­den wer­den: kos­ten­in­ten­si­ves Glücks­spiel mit sozia­ler Kom­po­nen­te und phy­si­scher Anwe­sen­heit des Spie­lers, bei­spiels­wei­se Pfer­de­wet­ten, sowie anony­mes preis­wer­tes Glücks­spiel wie Lot­to.

Je höher der sozi­al­öko­no­mi­sche und beruf­li­che Sta­tus, des­to grö­ßer die Nei­gung zur erst­ge­nann­ten Form. Dabei iso­liert Schüt­te als Fak­to­ren die wahr­ge­nom­me­ne Not­wen­dig­keit, dem eige­nen sozia­len Stan­dard gemäß zu leben und Gleich­ge­stell­ten Groß­zü­gig­keit und Reich­tum zu prä­sen­tie­ren, um so Pres­ti­ge und Aner­ken­nung zu meh­ren. Das Glücks­spiel ist hier ein Werk­zeug der Abgren­zung der bes­ser situ­ier­ten von den unte­ren Schich­ten, die sich das „Ticket zum Spiel“, also den hohen Ein­satz, nicht leis­ten kön­nen. Dass es bei Pfer­de­wet­ten nicht in ers­ter Linie um Geld­ver­meh­rung geht, hat auch eine Stu­die von Chan­tal et al. bestä­tigt.[39]

Das Zah­len­lot­to hin­ge­gen bie­tet ins­be­son­de­re Per­so­nen in sozi­al nie­de­ren Schich­ten, die mit ihrem All­tag und gesell­schaft­li­chen Sta­tus unzu­frie­den sind, die hoff­nungs­vol­le Illu­si­on, durch das Glücks­spiel eine wirt­schaft­li­che und sozia­le Mobi­li­tät errei­chen zu kön­nen. Hier kommt dem Glücks­spiel allein durch Teil­nah­me eine ega­li­sie­ren­de (gleich­ma­chen­de) Funk­ti­on zu. Die­se Form des Spie­les ist geprägt von sehr hohen poten­ti­el­len Gewin­nen, da ein sozia­ler Auf­stieg nur durch enor­me Geld­mit­tel­zu­flüs­se rea­li­sier­bar ist. Die­sem steht ein gerin­ger Ein­satz gegen­über, denn typi­scher­wei­se ver­fügt die­ser Spie­ler­ty­pus über gerin­ge Bar­mit­tel. Schließ­lich ist es Sinn des Spie­les, die­se zu erlan­gen.

Hoher Gewinn und gerin­ger Ein­satz gehen zwangs­läu­fig auf Kos­ten der Gewinn­wahr­schein­lich­keit, vor der der Spie­ler die Augen ver­schließt. Das tref­fen­de Bei­spiel ist das Lot­to (die Zah­len­lot­te­rie). Die Wahr­schein­lich­keit, in der Vari­an­te „6 aus 49“ sechs Rich­ti­ge zu wäh­len, liegt unter einem Zehn­mil­li­ons­tel – die Wahr­schein­lich­keit, bei einem ein­zi­gen Ver­such den Haupt­ge­winn mit sechs Rich­ti­gen und der rich­ti­gen Super­zahl zu erzie­len, liegt dem­entspre­chend sogar nur bei 1: 139.838.160. Der typi­sche Lot­to­spie­ler unter­liegt einer enor­men Fehl­ein­schät­zung die­ser Wahr­schein­lich­keit.[40]

Cail­lois sah 1960 im alea deut­li­che Anzei­chen von Eska­pis­mus:[41] Im Spiel wird künst­lich eine Gleich­heit der Men­schen her­ge­stellt, die in der Rea­li­tät nicht vor­liegt. Die Rea­li­tät wird durch per­fek­te Situa­tio­nen ersetzt und zum Zie­le der Flucht aus ihr umge­stal­tet. Schüt­te begrün­det den Spiel­hang der unte­ren Schich­ten in der Kom­pen­sa­ti­on der psy­chi­schen und mate­ri­el­len Depri­va­ti­on, die den Men­schen unbe­frie­digt lässt.[38] Die täg­li­che Arbeit ist hier eine rei­ne Pflicht, deren ein­zi­ger Gewinn der Lohn ist. Mit die­sem nun sucht der Arbei­ter, die durch die Arbeit her­vor­ge­ru­fe­ne Ent­frem­dung im Pri­va­ten zu kom­pen­sie­ren. Das Glücks­spiel sug­ge­riert die Mög­lich­keit, sich von der Arbeit zu erho­len, die Kon­trol­le über sein Leben zurück­zu­er­lan­gen und Leis­tung und Erfolg gegen eine Kon­kur­renz durch­zu­set­zen. Das Bedürf­nis nach einer Demons­tra­ti­on von Selbst­ver­trau­en, Ent­schei­dungs­fä­hig­keit und Unab­hän­gig­keit bleibt in sei­ner Befrie­di­gung dem Glücks­spiel vor­be­hal­ten.

Situa­ti­ve Fak­to­ren

Durch Grup­pen­druck und Beloh­nung durch gesell­schaft­li­che Aner­ken­nung kann eine Per­son zum Spie­len ange­hal­ten sein. Für das Wirk­sam­wer­den ist eine leich­te Erreich­bar­keit des Glücks­spiels erfor­der­lich, etwa der Kiosk, der Lot­to­schei­ne annimmt. Mitt­ler­wei­le gewinnt das Inter­net an Bedeu­tung, wie sich an der aktu­el­len Dis­kus­si­on über Lot­to­schein­an­nah­me an der Super­markt­kas­se und pri­va­te Ver­mitt­ler­diens­te im Inter­net able­sen lässt. Fer­ner begüns­tigt ein Unter­an­ge­bot alter­na­ti­ver Beschäf­ti­gun­gen das Glücks­spiel­ver­hal­ten.

Lern­fak­to­ren

Der Spie­ler ent­wi­ckelt aus einer beob­ach­te­ten Spiel­se­rie eine bestimm­te Erwar­tungs­hal­tung. Gewinnt er häu­fig, so glaubt er an eine Glücks­sträh­ne und nimmt an, dass die­se wei­ter­hin anhal­ten wird. Ver­liert er jedoch häu­fi­ger, so redet er sich ein, dass das erfah­re­ne Pech in der Zukunft kom­pen­siert wer­den wird, um die Balan­ce wie­der­her­zu­stel­len. In bei­den Fäl­len also erwar­tet er zukünf­ti­ge Gewin­ne, aber in bei­den Fäl­len blei­ben die Wahr­schein­lich­kei­ten für Gewinn und Ver­lust kurz­fris­tig abso­lut unver­än­dert.

Es muss ein Ungleich­ge­wicht von Ver­lus­ten vor­lie­gen, wobei die Gewinn­hö­he irrele­vant ist. Der Lern­pro­zess ist theo­re­tisch mit­hil­fe von Ver­stär­ker­plä­nen abbild­bar, die ihr Maxi­mum an Effi­zi­enz bei dis­kon­ti­nu­ier­li­cher Quo­ten­ver­stär­kung errei­chen.

Fak­to­ren der Wahr­schein­lich­keits­wahr­neh­mung

Der Mensch nimmt für gewöhn­lich Wahr­schein­lich­kei­ten ver­zerrt wahr. Wie die Pro­spect Theo­ry beleuch­tet, ist man Gewin­nen gegen­über risi­ko­avers und Ver­lus­ten gegen­über risi­ko­freu­dig. Ver­gan­ge­ne Ereig­nis­se wer­den leicht in ihrem Reprä­sen­ta­ti­ons­grad über­schätzt. Wenn eine Per­son einen Lot­to­ge­win­ner kennt, der mit sei­nen Geburts­tags­zah­len gewon­nen hat, so ist sie ver­sucht, dies für eine pro­ba­te Stra­te­gie zu hal­ten. Im Gegen­teil bie­tet es sich an, nicht die oft benutz­te 19 (Anfang aller Geburts­jah­re des 20. Jahr­hun­derts) und die Monats­zah­len von 1 bis 12 zu tip­pen, denn wenn man mit ihnen gewinnt, muss die Gewinn­sum­me unter mehr Gewin­nern auf­ge­teilt wer­den als bei sel­te­ner getipp­ten Zah­len.

Durch das Auf­tei­len des Gel­des in klei­ne Ein­hei­ten beim Auto­ma­ten­spiel oder sym­bo­li­sche Fik­tio­na­li­sie­rung in Form von Chips in Spiel­ban­ken – das von Spiel­ban­ken ein­ge­setz­te Spiel­geld ist als Zah­lungs­mit­tel eben­so unbrauch­bar wie das von Kin­dern – wird der rea­le Wert des Gel­des ver­schlei­ert und die Risi­ko­wahr­neh­mung abge­schwächt.

Rogers nennt eine wei­te­re Ver­zer­rung durch die fal­sche Annah­me, dass die Wahr­schein­lich­keit auto­kor­rek­tiv wirkt, dass also über kurz oder lang alle Zah­len­kom­bi­na­tio­nen gezo­gen wer­den und sich somit Beharr­lich­keit sicher aus­zahlt, und dass alle Zah­len gleich häu­fig gezo­gen wer­den, dass also die Wahr­schein­lich­keit bis­her sel­te­ner Zah­len höher liegt als häu­fig gezo­ge­ner.[42] Der Spie­ler ver­steht hier das Fak­tum nicht, dass jede Zie­hung unab­hän­gig von allen vori­gen Zie­hun­gen geschieht. Bereits gezo­ge­ne Kom­bi­na­tio­nen und Zah­len sind genau­so wahr­schein­lich wie noch nicht gezo­ge­ne (soge­nann­ter Spie­l­er­fehl­schluss). Als ver­meint­li­cher Beleg wird oft das Gesetz der gro­ßen Zah­len fälsch­li­cher­wei­se als ein Gesetz des Aus­gleichs inter­pre­tiert. Auch die häu­fig vor­zu­fin­den­de Annah­me, die Gewinn­wahr­schein­lich­keit stei­ge, wenn ein Jack­pot nicht geknackt wur­de, ist bei vie­len Jack­pot-Sys­te­men ein Trug­schluss. Man spricht dabei vom roll­over phe­no­me­non.

Des Wei­te­ren wird ein „Knapp-dane­ben-Phä­no­men“ (near miss-phe­no­me­non) beob­ach­tet, wel­ches sug­ge­riert, der Gewinn rücke ste­tig näher, wobei der Erst­spie­ler in der Gegen­wart die glei­che Gewinn­wahr­schein­lich­keit wie der Vete­ran hat. Nach Reid wirkt ein Nahe­zu-Tref­fer in Geschick­lich­keits­spie­len moti­vie­rend, da die not­wen­di­ge Geschick­lich­keit für einen Tref­fer nicht mehr fern scheint.[43] Gepaart mit der Kon­trol­l­il­lu­si­on führt dies dazu, dass auch bei Glücks­spie­len Nahe­zu-Tref­fer, bei­spiels­wei­se eine Zahl neben der Kugel beim Rou­let­te, den Spie­ler moti­vie­ren. Die Stu­die von Côté et al. bestä­tigt, dass Nahe­zu-Gewin­ne zu aus­dau­ern­de­rem Spie­len und ver­mehr­tem Geld­ein­satz füh­ren.[44]

Wahr­neh­mung von Geschick­lich­keits­fak­to­ren

Eine tat­säch­li­che oder ver­meint­li­che Ein­fluss­nah­me des Spie­lers auf die Gewinn­chan­ce erhöht den Reiz des Spie­les und führt zu erhöh­ter Spiel­aus­dau­er. Die Psy­cho­hy­gie­ne des Men­schen rich­tet es ein, dass er Gewin­ne inter­nal und Ver­lus­te exter­nal attri­bu­iert. Die­ser Kon­trol­l­il­lu­si­on unter­lie­gend über­schätzt der Spie­ler die Gewinn­wahr­schein­lich­keit.

Bei Sport­wet­ten, die augen­schein­lich nicht voll­kom­men dem Zufall unter­lie­gen, kön­nen die Spie­ler durch ihr Wis­sen die Wahr­schein­lich­kei­ten bes­ser ein­schät­zen und ihre Gewinn­chan­ce somit erhö­hen. Den­noch wird dies in den sel­tens­ten Fäl­len dazu füh­ren, dass eine posi­ti­ve Gewinn­erwar­tung vor­han­den ist, da die Buch­macher­ge­büh­ren in aller Regel einen beträcht­li­chen Anteil der eigent­li­chen, mathe­ma­tisch kor­rek­ten, Aus­zah­lung aus­ma­chen. Wenn die­ses Fak­tum aus­ge­blen­det wird, dann ent­steht beim Spie­ler die Illu­si­on, das Spiel schla­gen zu kön­nen, obwohl dies nicht der Fall ist. Selbst die Mög­lich­keit, ein Los zu zie­hen oder Lot­to­zah­len anzu­kreu­zen, reicht aus, eine Kon­trol­l­il­lu­si­on zu erzeu­gen, obwohl dies jeder Logik wider­spricht. Hier wird das Spiel falsch klas­si­fi­ziert. Es wird für ein Geschick­lich­keits­spiel gehal­ten, obwohl es sich um ein Glücks­spiel han­delt. Dies schlägt sich auch in Beob­ach­tun­gen nie­der, dass Wür­fel­spie­ler mehr Geld auf eige­ne Wür­fe als auf die Frem­der zu set­zen bereit sind.

Es tre­ten Ritua­le auf, die aus Sicht des Spie­lers die Gewinn­wahr­schein­lich­keit posi­tiv beein­flus­sen, oder der Irr­glau­be, es gebe Men­schen mit mehr oder weni­ger Glück. Grif­fiths konn­te zei­gen, dass hin­sicht­lich der Geschick­lich­keits­wahr­neh­mung deut­li­che Unter­schie­de bestehen. Wäh­rend weni­ger als die Hälf­te der Nor­mal­spie­ler glaubt, der Erfolg am Spiel­au­to­ma­ten hän­ge haupt­säch­lich von der Geschick­lich­keit ab, waren sämt­li­che exzes­si­ve Spie­ler die­ser Mei­nung.[45]

Jeg­li­ches Spiel kann durch ein Auf­he­ben der Abgren­zung zur Rea­li­tät kor­rum­piert wer­den. Der größ­te Feind des alea ist der Aber­glau­be. Die Ver­su­chung ist groß, die Rea­li­tät als Glücks­spiel zu sehen und somit in einen pas­si­ven und resi­gna­ti­ven Fata­lis­mus und Deter­mi­nis­mus abzu­rut­schen. Eben­so kann der Aber­glau­be in die Welt des Spie­les ein­drin­gen, indem Wahr­sa­ger den Aus­gang des Spie­les zu anti­zi­pie­ren suchen. In bei­den Fäl­len wird der Spiel­ge­dan­ke zer­setzt.

Sucht

Spie­ler, die unfä­hig sind, dem Impuls zum Glücks­spiel zu wider­ste­hen, auch wenn dies gra­vie­ren­de Fol­gen im per­sön­li­chen, fami­liä­ren oder beruf­li­chen Umfeld nach sich zieht oder die­se zumin­dest dro­hen, wer­den als patho­lo­gi­sche Spie­ler bezeich­net. Laut Hay­er, Meer­kerk und Mheen reprä­sen­tie­ren ins­be­son­de­re jun­ge Män­ner eine Risi­ko­grup­pe des patho­lo­gi­schen Glücks­spiels. Die Erfas­sung von Spie­ler­cha­rak­te­ris­ti­ka und Ent­wick­lun­gen des Spiel­ver­hal­tens im Zusam­men­hang mit den Früh­sta­di­en und Sucht­pro­gres­sio­nen sind bedeut­sam für die Ent­wick­lung von Prä­ven­ti­ons- und Behand­lungs­maß­nah­men:[46][47] "[…], pro­blem gamb­ling has emer­ged as the pri­ma­ry issue rai­sed by gamb­ling libe­ra­li­sa­ti­on. In this way, the patho­lo­gi­cal gam­bler, rather than the pro­cess of gamb­ling libe­ra­li­sa­ti­on, has been con­struc­ted and mobi­li­sed as the object of poli­cy and inter­ven­ti­on."[48]

Die Bezif­fe­rung der Höhe der Kos­ten durch die Spiel­sucht ist unter Wis­sen­schaft­lern umstrit­ten. Eine Stu­die der For­schungs­stel­le Glücks­spiel schätzt die jähr­li­chen Sozi­al­kos­ten patho­lo­gi­scher Spie­ler in Deutsch­land auf 300 bis 600 Mil­lio­nen Euro (im Ver­gleich zu 20 bis 50 Mrd. Euro beim Tabak­kon­sum und 20 bis 30 Mrd. Euro beim Alko­hol­kon­sum),[49] wobei der durch gewerb­lich betrie­be­ne Spiel­au­to­ma­ten ver­ur­sach­te Anteil mit 225 Mil­lio­nen Euro bezif­fert wird.[50] Auf die­ser Basis kommt eine von der Spiel­au­to­ma­ten­wirt­schaft finan­zier­te und in Auf­trag gege­be­ne[51] Ana­ly­se vom For­schungs­in­sti­tut für Glücks­spiel und Wet­ten zum Schluss, dass obgleich es sich bei der Spiel­sucht um eine ernst­zu­neh­men­de Krank­heit han­delt, die volks­wirt­schaft­li­chen Aus­wir­kun­gen bei Her­an­zie­hen einer Kos­ten-Nut­zen-Ana­ly­se weit unter jenen Wohl­fahrts­kos­ten lie­gen, wel­che durch Alko­hol- und Tabak­miss­brauch ent­ste­hen, durch die jähr­li­che Sozi­al­kos­ten von 40 Mil­li­ar­den Euro ent­stün­den. Spe­zi­ell für den Bereich der gewerb­lich betrie­be­nen Spiel­au­to­ma­ten wer­den in der Ana­ly­se jähr­li­che Sozi­al­kos­ten von 225 bis 300 Mil­lio­nen Euro volks­wirt­schaft­li­chen Nut­zen (Ein­nah­men) von 1,37 Mil­li­ar­den Euro gegen­über­ge­stellt.[52]

Beson­ders sucht­ge­fähr­dend sind laut der Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung Sport­wet­ten im Inter­net und Glücks­spiel-Auto­ma­ten. Nach einer Unter­su­chung der Uni­ver­si­tä­ten Greifs­wald und Lübeck sind rund 193.000 Men­schen in Deutsch­land krank­haft spiel­süch­tig.[53] Für die Zusam­men­fas­sung wei­te­rer Unter­su­chungs­er­geb­nis­se sie­he auch Patho­lo­gi­sches Spie­len. Das For­schungs­in­sti­tut für Glücks­spiel und Wet­ten kommt in einem wis­sen­schaft­li­chen Kurz­gut­ach­ten zum Schluss, dass bei der Bewer­tung der Sucht­po­ten­tia­le anhand abso­lu­ter Zah­len zum patho­lo­gi­schen Spie­le­ver­hal­ten nicht auf das Gefähr­dungs­po­ten­ti­al von Spiel­for­men geschlos­sen wer­den kann. Anhand einer Bewer­tung, die neben der Zahl der patho­lo­gi­schen Spie­ler eben­falls die Inten­si­tät des jewei­li­gen Spiels und die Brut­to­spie­lerträ­ge mit ein­be­zieht (Patho­lo­gie-Poten­zi­al-Koef­fi­zi­ent), kommt das Gut­ach­ten zu dem Ergeb­nis, dass die patho­lo­gi­schen Sucht­po­ten­tia­le die­ser Spiel­for­men even­tu­ell ver­zerrt dar­ge­stellt wer­den.[54] Eine Unter­su­chung des Glücks­spiel­ver­bots in Wien zeigt, dass sich durch das Ver­bot des soge­nann­ten „Klei­nen Glücks­spiels“ Spiel­süch­ti­ge den expan­die­ren­den ille­ga­len Spiel­an­bie­tern zuwen­den.[55]

Ille­ga­les Glücks­spiel und orga­ni­sier­te Kri­mi­na­li­tät

Unter ande­rem wegen der Sucht­ge­fahr gilt Glücks­spiel in vie­len Gesell­schaf­ten als unmo­ra­lisch. Unge­re­gel­tes Glücks­spiel ist in den meis­ten Staa­ten ille­gal und wird oft von der orga­ni­sier­ten Kri­mi­na­li­tät betrie­ben; lega­les Glücks­spiel unter­liegt meist diver­sen Ein­schrän­kun­gen. Ein Bei­spiel hier­für ist die in Glücks­spiel und Dro­gen­han­del ver­strick­te XY-Ban­de in Bran­den­burg.

Glücks­spie­le in ver­schie­de­nen Län­dern

Glücks­spie­le in Deutsch­land

Spiel­au­to­ma­ten in der Spiel­bank Mag­de­burg (2016)
Anzei­ge­ta­fel auf der Galopp­renn­bahn Frank­furt

In Deutsch­land wer­den klas­si­sche Glücks­spie­le und Spiel­au­to­ma­ten in Spiel­ban­ken ange­bo­ten. Spiel­au­to­ma­ten, deren Ein­satz- und Gewinn­mög­lich­kei­ten begrenzt sind, dür­fen auch in Spiel­hal­len und Gast­stät­ten betrie­ben wer­den. Lot­to und Rub­bel­lo­se wer­den über Annah­me- und Ver­kaufs­stel­len ange­bo­ten, bei denen es sich meist um Zeit­schrif­ten- und Tabak­lä­den han­delt. Fer­ner ange­bo­ten wer­den Lot­te­rien, ins­be­son­de­re zu wohl­tä­ti­gen Zwe­cken wie Akti­on Mensch. Wäh­rend es auf Grund­la­ge des 1922 in Kraft getre­te­nen Renn­wett- und Lot­te­rie­ge­set­zes über hun­dert Buch­ma­cher gibt,[56] sind die Ange­bo­te von Sport­wet­ten, wie sie in Sport­wett­lo­ka­len und über das Inter­net abge­schlos­sen wer­den kön­nen, rela­tiv neu. Online-Casi­nos dür­fen in Deutsch­land außer in Schles­wig-Hol­stein nicht betrie­ben wer­den. Eine Lega­li­sie­rung unter stren­gen Auf­la­gen ist erst mit dem Glücks­spiel­neu­re­gu­lie­rungs­staats­ver­trag am 1. Juli 2021 geplant.[57] Auch das Spie­len in einem aus­län­di­schen Online-Casi­no ist straf­bar (§ 285 StGB).

Nach einer 2015 von der Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung (BZgA) durch­ge­führ­ten Stu­die betei­lig­ten sich 37,3 % der Deut­schen an Glücks­spie­len. Bei den Män­nern fällt die Teil­nah­me mit 43,3 % höher aus als bei den Frau­en mit 31,3 %.[58] 2015 betrug der Brut­to­spie­ler­trag, d. h. die Sum­me der getä­tig­ten Ein­sät­ze abzüg­lich der aus­ge­schüt­te­ten Gewin­ne, ca. 10,4 Mil­li­ar­den Euro pro Jahr für gesetz­lich in Deutsch­land regu­lier­te Spiel­an­ge­bo­te und wei­te­re 2,3 Mil­li­ar­den Euro für unre­gu­lier­te Spiel­an­ge­bo­te (ille­ga­le wie grenz­über­schrei­ten­de Online-Ange­bo­te).[59] Dies ent­spricht gegen­über dem Vor­jahr einer Stei­ge­rung von 8 % in Bezug auf alle Spiel­an­ge­bo­te, wobei aller­dings der unre­gu­lier­te Anteil einen Zuwachs von 30 % ver­zeich­ne­te.[59]

Für Glücks­spie­le und Wet­ten sind die Bun­des­län­der zustän­dig. 2016 betru­gen die Ein­nah­men aus Lot­to und Lot­te­rien 3,6 Mil­li­ar­den Euro.[60] Zur Regu­lie­rung des Glücks­spiel­mark­tes schlos­sen die Bun­des­län­der einen Glücks­spiel­staats­ver­trag ab, der nach ent­spre­chen­den Gerichts­ur­tei­len bis­her zwei­mal novel­liert wer­den muss­te. Dar­in gere­gelt sind Lot­to, Lot­te­rien, Sport­wet­ten, Spiel­ban­ken sowie die Auf­stel­lung von Geld­spiel­ge­rä­ten in Spiel­hal­len, nicht aber die Anfor­de­run­gen an die Geld­spiel­ge­rä­te. Deren Eigen­schaf­ten wer­den durch die Spiel­ver­ord­nung sowie durch die Gewer­be­ord­nung gere­gelt. Es ste­hen etwa 220.000 Geld­spiel­ge­rä­te[61] in rund 9100 deut­schen Spiel­hal­len[62] und 77.000 Gerä­te in Gast­stät­ten.[61] Die Gau­sel­mann-Grup­pe als größ­ter Spiel­au­to­ma­ten-Her­stel­ler in Deutsch­land mach­te 2016 einen Gesamt­um­satz von rund 1,7 Mil­li­ar­den Euro.

Glücks­spiel in Öster­reich

Nach der Ein­füh­rung restrik­ti­ver Geset­ze für ver­schie­de­ne Arten von Glücks­spiel wur­de im Jahr 2016 von Poli­zei und Behör­den auch stren­ger gegen ille­gal betrie­be­ne Glücks­spiel­au­to­ma­ten vor­ge­gan­gen. In den ers­ten vier Mona­ten des Jah­res 2016 wur­den 860 Glücks­spiel­au­to­ma­ten (davon 375 in Ober­ös­ter­reich und 110 in Wien) vom Staat ein­ge­zo­gen, um sie nach Abwick­lung der Ver­fah­ren im Erfolgs­fall zu ver­nich­ten.[63] Durch die stär­ke­re Regle­men­tie­rung ins­be­son­de­re bei Glücks­spiel­au­to­ma­ten kam es zu einer Umsatz­ver­la­ge­rung hin zu Sport­wet­ten und Online-Casi­nos bei gleich­zei­ti­gem Gewinn­rück­gang der Spiel­ban­ken und klas­si­schen Anbie­ter. Im Jahr 2016 stie­gen die Spiel- und Wett­ein­sät­ze um 9,9 % gegen­über dem Vor­jahr auf 17,9 Mil­li­ar­den Euro.[64][65]

Beson­de­re Auf­merk­sam­keit erlang­te der Spruch des EuGH C-347/09 (Rs Dickin­ger und Ömer), wonach natio­na­le Glücks­spiel­mo­no­po­le zuläs­sig sei­en und nicht gegen die Dienst­leis­tungs­frei­heit der Euro­päi­schen Uni­on ver­stie­ßen. Vie­le Anbie­ter betrie­ben ihr Online-Glücks­spiel in Öster­reich somit ille­gal, da sie über eine natio­na­le Kon­zes­si­on nach dem öster­rei­chi­schen Glücks­spiel­ge­setz hät­ten ver­fü­gen müs­sen.[66][67]

Glücks­spie­le in der Schweiz

Eine Stu­die im Auf­trag der Eid­ge­nös­si­schen Spiel­ban­ken­kom­mis­si­on und des Bun­des­am­tes für Jus­tiz aus dem Jahr 2004 hat erge­ben, dass 21,2 % der Schwei­zer Bevöl­ke­rung über 18 Jah­ren häu­fig an Glücks­spie­len teil­neh­men. Dabei spie­len Bewoh­ner der fran­zö­si­schen und ita­lie­ni­schen Schweiz ten­den­zi­ell häu­fi­ger als Bewoh­ner der deutsch­spra­chi­gen Schweiz. Der Groß­teil der Spie­ler, näm­lich unge­fähr 20,6 %, spielt Lot­to­an­ge­bo­te wie Zah­len­lot­to, Toto, Sport­lot­to oder ähn­li­che Spie­le. 7 % der Schwei­zer nut­zen aus­län­di­sche Lot­te­rien.[68]

Glücks­spie­le in den USA

Harrah's Che­ro­kee Casi­no

Die Zustän­dig­keit für Glücks­spie­le liegt bei den Bun­des­staa­ten, die meist soge­nann­te „Gaming Con­trol Boards“ (Glücks­spiel­kon­troll­be­hör­den) haben, wel­che die Ein­hal­tung der jewei­li­gen Regu­la­ri­en sicher­stel­len. Eine Beson­der­heit in den USA ist das „Indian Gamb­ling“ (India­ner-Glücks­spiel), wel­ches India­ner­stäm­men unab­hän­gig von den Geset­zen der Bun­des­staa­ten erlaubt, Casi­nos auf eige­nem Land zu betrei­ben. Mit Indian Gamb­ling wur­den 2012 26,5 Mil­li­ar­den Dol­lar umge­setzt[69]. Ins­ge­samt setz­ten Casi­nos in die­sem Jahr rund 57,5 Mil­li­ar­den Dol­lar um[70].

Lot­te­rien wer­den in den USA eben­falls von den Bun­des­staa­ten aus­ge­rich­tet. In 44 der 50 Staa­ten sowie im District of Colum­bia, in Puer­to Rico und auf den Ame­ri­ka­ni­schen Jung­fern­in­seln gibt es Lot­te­rien. 2011 betru­gen die Lot­te­rie­ein­nah­men der Bun­des­staa­ten die Lot­te­rien betrei­ben ins­ge­samt 17,9 Mil­li­ar­den Dol­lar.[71]

Glücks­spie­le welt­weit

Nach den Net­to­auf­wen­dun­gen pro Per­son, bei denen die Spiel­ge­win­ne von den Ein­sät­zen abge­zo­gen wer­den, führt Aus­tra­li­en die welt­wei­te Sta­tis­tik der Glücks­spiel­ver­brei­tung an. Im Jahr 2010 wen­de­te ein Aus­tra­li­er im Durch­schnitt 1288 $ für Glücks­spie­le auf, gefolgt von Sin­ga­pur, wo die Auf­wen­dun­gen 1174 $ betru­gen. Euro­päi­sche Län­der bele­gen in der Rang­lis­te die Plät­ze 4 (Irland: 588 $), 5 (Finn­land: 533 $), 6 (Ita­li­en: 517 $), 8 (Nor­we­gen: 448 $), 9 (Grie­chen­land: 420 $) und 10 (Spa­ni­en: 418 $).[72] Deutsch­land ist in die­sem Top-Ten-Ran­king nicht auf­ge­führt. Der auf das Jahr 2012 bezo­ge­ne Ver­gleichs­wert beläuft sich auf cir­ca 132 € (198 $).[73]

Glücks­spiel am Com­pu­ter und im Inter­net

In den letz­ten Jah­ren wur­de sich ver­mehrt mit unter­schwel­li­gen Glücks­spiel­ele­men­ten in Online-Com­pu­ter­spie­len medi­al und poli­tisch aus­ein­an­der­ge­setzt, da vie­le Com­pu­ter­spie­le im Inter­net mitt­ler­wei­le Glücks­spiele­men­te als Geschäfts­mo­dell nut­zen. Den­noch blei­ben noch recht­li­che Fra­gen offen.

Sie­he auch

Lite­ra­tur

  • Mar­tin Bahr: Glücks- und Gewinn­spiel­recht. Eine Ein­füh­rung in die wich­tigs­ten recht­li­chen Aspek­te. 2. neu bear­bei­te­te und erwei­ter­te Auf­la­ge. Schmidt, Ber­lin 2007, ISBN 978-3-503-09796-8.
  • Jörg Bewers­dorff: Glück, Logik und Bluff: Mathe­ma­tik im Spiel – Metho­den, Ergeb­nis­se und Gren­zen. Sprin­ger Spek­trum, 7. Auf­la­ge, Wies­ba­den 2018, ISBN 978-3-658-21764-8, doi:10.1007/978-3-658-21765-5.
  • Tho­mas Bron­der: Spiel, Zufall und Kom­merz. Theo­rie und Pra­xis des Spiels um Geld zwi­schen Mathe­ma­tik, Recht und Rea­li­tät. Sprin­ger-Ver­lag, Ber­lin 2016, ISBN 978-3-662-48828-7, doi:10.1007/978-3-662-48829-4.
  • Heinz Dieg­mann, Chris­tof Hoff­mann, Wolf­gang Ohl­mann: Pra­xis­hand­buch für das gesam­te Spiel­recht. Kohl­ham­mer, Stutt­gart 2008, ISBN 978-3-17-018893-8.
  • Johan­nes Diet­lein, Man­fred Hecker, Mar­kus Rut­tig (Hrsg.): Glücks­spiel­recht. Glücks­spiel­staats­ver­trag. § 284 StGB, §§ 33c ff. GewO, Spiel­VO, Rennw­LottG, GG, EGV, GATS, EV/SlgLottVO-DDR u. a. Kom­men­tar. C. H. Beck Ver­lag, Mün­chen 2008, ISBN 978-3-406-58093-2.
  • Fried­rich Ende­mann: Bei­trä­ge zur Geschich­te der Lot­te­rie und zum heu­ti­gen Lot­te­rie­recht. Geor­gi, Bonn 1882 (Dis­ser­ta­ti­on an der Uni­ver­si­tät Bonn), online bei archive.org.
  • Lorenz Fischer, Gün­ter Wis­we­de: Grund­la­gen der Sozi­al­psy­cho­lo­gie. Olden­bourg, Mün­chen u. a. 1997, ISBN 3-486-22904-4 (Wolls Lehr- und Hand­bü­cher der Wirt­schafts- und Sozi­al­wis­sen­schaf­ten).
  • Franz W. Peren, Rei­ner Cle­ment: Wett­be­werb als Deter­mi­nan­te des Spie­ler- und Kon­su­men­ten­schut­zes. Mög­li­che Sozi­al­ver­lus­te infol­ge einer Wett­be­werbs­ver­zer­rung auf dem deut­schen Glücks- und Gewinn­spiel­markt, Mur Ver­lag, Mün­chen, 2014, ISBN 978-3-939438-25-0.
  • Franz W. Peren, Rei­ner Cle­ment: Der deut­sche Glücks- und Gewinn­spiel­markt - Eine quan­ti­ta­ti­ve Bemes­sung von regu­lier­ten und nicht-regu­lier­ten Glücks- und Gewinn­spiel­an­ge­bo­ten in Deutsch­land. Mün­chen: MUR-Ver­lag, 2016. ISBN 978-3-945939-05-5
  • Franz W. Peren: Ord­nungs­po­li­ti­sche Impli­ka­tio­nen des Staats­ver­trags zum Glücks­spiel­we­sen in Deutsch­land für das gewerb­li­che Geld­spiel in Gaststätten.München: MUR-Ver­lag, 2016. ISBN 978-3-945939-04-8
  • Franz W. Peren: Die aktu­el­le Ent­wick­lung der Prä­va­len­zen markt­re­le­van­ter Glücks- und Gewinn­spiel­for­men in Deutsch­land. In: ZfWG (Zeit­schrift für Wett- und Glücks­spiel­recht), 14(Sonderbeilage 3), 2019, S. 1–24
  • Ihno Geb­hardt, Ste­fan Kor­te (Hrsg.): Glücks­spiel in Deutsch­land. Öko­no­mie, Recht, Sucht., de Gruy­ter Recht, 2. Auf­la­ge, Ber­lin 2018, ISBN 978-3-11-025921-6, doi:10.1515/9783110259216.
  • Mark Grif­fiths, Paul Delf­ab­bro: The Bio­psy­cho­so­cial Approach to Gamb­ling. Con­tex­tu­al Fac­tors in Rese­arch and Cli­ni­cal Inter­ven­ti­ons. In: The Elec­tro­nic Jour­nal of Gamb­ling Issu­es. 5, 2001, ZDB-ID 2114710-3, online.
  • Mar­tin Heger, Straf­bar­keit von Glücks­spie­len, Sport­wet­ten und Haus­ver­lo­sun­gen via Inter­net im Lich­te des Euro­pa­rechts, Zeit­schrift für Inter­na­tio­na­le Straf­rechts­dog­ma­tik (ZIS) 2012, S. 396–401 (online).
  • Hen­ky Hent­schel: Zock. Das Spiel, der Kick, der Absturz. Pie­per and the Grü­ne Kraft, Löhr­bach 2003, ISBN 3-930442-70-1 (Edi­ti­on Rausch­kun­de).
  • Fried­rich Georg Jün­ger: Die Spie­le. Ein Schlüs­sel zu ihrer Bedeu­tung. Klos­ter­mann, Frank­furt am Main 1953.
  • Ste­phen E. G. Lea, Roger M. Tar­py, Paul Web­ley: The indi­vi­du­al in the eco­no­my. A text­book of eco­no­mic psy­cho­lo­gy. Cam­bridge Uni­ver­si­ty Press, Cam­bridge u. a. 1987, ISBN 0-521-26872-9.
  • Micha­el Mon­ka, Man­fred Tie­de, Wer­ner Voß: Gewin­nen mit Wahr­schein­lich­keit. Sta­tis­tik für Glücks­rit­ter. Rowohlt-Taschen­buch-Ver­lag, Rein­bek bei Ham­burg 1999, ISBN 3-499-60730-1 (Rororo 60730).
  • Ralf Lisch: Spie­lend gewin­nen? Chan­cen im Ver­gleich. Stif­tung Waren­test, Ber­lin, 1983. 2. aktua­li­sier­te Auf­la­ge 1984, ISBN 3-924286-02-7.
  • Har­ry Nutt: Chan­ce und Glück. Erkun­dun­gen zum Glücks­spiel (in Deutsch­land). Fischer-Taschen­buch-Ver­lag, Frank­furt am Main 1994, ISBN 3-596-12390-9 (Fischer – Zeit­Schrif­ten 12390).
  • John Scar­ne: Scarne's New Com­ple­te Gui­de To Gamb­ling. Ful­ly revi­sed, expan­ded, updated edi­ti­on. Simon & Schus­ter, New York NY 1986, ISBN 0-671-63063-6 (A Fire­si­de Book), (eng­lisch).
  • Hein­rich M. Schus­ter: Das Spiel. Sei­ne Ent­wi­cke­lung und Bedeu­tung im deut­schen Recht. Eine rechts­wis­sen­schaft­li­che Abhand­lung auf sit­ten­ge­schicht­li­cher Grund­la­ge. Gerold, Wien 1878, online bei achrive.org
  • Rudolf Streinz, Tobi­as Kru­is: Uni­ons­recht­li­che Vor­ga­ben und mit­glied­staat­li­che Gestal­tungs­spiel­räu­me im Bereich des Glücks­spiel­rechts. In: Neue Juris­ti­sche Wochen­schrift. 52, 2010, S. 3745–3750.
  • Hans-Hein­rich Well­mann (Red.): Die Glücks­spie­ler. Time-Life Inter­na­tio­nal, Ams­ter­dam 1980 (Time-Life Bücher – Der Wil­de Wes­ten).

Web­links

Wik­tio­na­ry: Glücks­spiel – Bedeu­tungs­er­klä­run­gen, Wort­her­kunft, Syn­ony­me, Über­set­zun­gen
Wik­tio­na­ry: Hasard­spiel – Bedeu­tungs­er­klä­run­gen, Wort­her­kunft, Syn­ony­me, Über­set­zun­gen
Wik­tio­na­ry: Wett­spiel – Bedeu­tungs­er­klä­run­gen, Wort­her­kunft, Syn­ony­me, Über­set­zun­gen

Ein­zel­nach­wei­se

  1. Jörg Bewers­dorff: Spie­le zwi­schen Glück und Geschick, Zeit­schrift für Wett- und Glücks­spiel­recht, 2017, S. 228–234, dort S. 230
  2. Bernd Holz­na­gel, Poker – Glücks- oder Geschick­lich­keits­spiel?, Mul­ti­me­dia und Recht, 2008, S. 438–444, ins­be­son­de­re Kapi­tel IV.2
  3. Jörg Bewers­dorff: Spie­le zwi­schen Glück und Geschick, Zeit­schrift für Wett- und Glücks­spiel­recht, 2017, S. 228–234, dort S. 233
  4. Cle­mens Wei­de­mann, Hans Schlar­mann: Die Prü­fung über­wie­gen­der Zufalls­ab­hän­gig­keit im Glücks­spiel­recht – dar­ge­stellt am Bei­spiel von Hold’em-Poker und ande­ren Kar­ten­spie­len, Neue Zeit­schrift für Ver­wal­tungs­recht, 2014, Heft 20, Extra, S. 1–8, dort S. 4 f..
  5. Reichs­ge­richt, Urteil vom 18. Mai 1928 (I 977/​27), Ent­schei­dun­gen des Reichs­ge­richts in Straf­sa­chen, Band 62, S. 163–173, dort S. 166 f.
  6. Jörg Bewers­dorff: Glück, Logik und Bluff: Mathe­ma­tik im Spiel – Metho­den, Ergeb­nis­se und Gren­zen, Sprin­ger Spek­trum, 6. Auf­la­ge, Wies­ba­den 2012, ISBN 978-3-8348-1923-9, doi:10.1007/978-3-8348-2319-9, S. V-VIII (Sprin­ger-Link)
  7. Hart­mut Men­zer, Ingo Alt­hö­fer: Zah­len­theo­rie und Zah­len­spie­le: Sie­ben aus­ge­wähl­te The­men­stel­lun­gen, Mün­chen 2014, ISBN 978-3-486-72030-3, S. 321 in der Goog­le-Buch­su­che, doi:10.1524/9783486720310.321
  8. Tom Verhoeff, The Mathe­ma­ti­cal Ana­ly­sis of Games, Focu­sing on Vari­an­ce, : MaCH­a­zi­ne, 13(3), März 2009. Eine aus­führ­li­che Ver­si­on erschien in Nie­der­län­disch: Spe­len met vari­an­tie, Pytha­go­ras, 49(3), Janu­ar 2010, S. 20–24 (Memen­to vom 14. April 2016 im Inter­net Archi­ve).
  9. Staats­ver­trag zum Glücks­spiel­we­sen in Deutsch­land, 2011.
  10. Glücks­spiel­ge­setz vom 19. Okto­ber 2010 auf ris.bka.gv.at.
  11. Bun­des­ge­setz über Geld­spie­le (Geld­spiel­ge­setz, BGS) vom 29. Sep­tem­ber 2017 (Stand am 1. Juli 2019). Der Bun­des­rat. Das Por­tal der Schwei­zer Regie­rung, abge­ru­fen am 28. Sep­tem­ber 2019.
  12. Über­bli­cke geben: Jörg Bewers­doff: Glück, Logik und Bluff: Mathe­ma­tik im Spiel – Metho­den, Ergeb­nis­se und Gren­zen. Sprin­ger Spek­trum, 7. Auf­la­ge, Wies­ba­den 2018, ISBN 978-3-658-21764-8, doi:10.1007/978-3-658-21765-5, S. 348–380; Jörg Bewers­dorff: Spie­le zwi­schen Glück und Geschick, Zeit­schrift für Wett- und Glücks­spiel­recht, ISSN 2192-0141, 2017, S. 228–234 (online), Tho­mas Bron­der: Spiel, Zufall und Kom­merz. Theo­rie und Pra­xis des Spiels um Geld zwi­schen Mathe­ma­tik, Recht und Rea­li­tät. Sprin­ger-Ver­lag, 2. Auf­la­ge, Ber­lin 2020, ISBN 978-3-662-60601-8, doi:10.1007/978-3-662-60602-5, Chris­ti­an Lau­stet­ter: Die Abgren­zung des straf­ba­ren Glücks­spiels vom straf­lo­sen Geschick­lich­keits­spiel, Juris­ti­sche Rund­schau, 2012, S. 507–513, doi:10.1515/juru-2012-0507
  13. Sie­he z. B. BGH, Beschluss vom 11. Janu­ar 1989, Az. 2 StR 461/​88, Voll­text.
  14. Reichs­ge­richt, Urteil vom 18. Mai 1928 (I 977/​27), Ent­schei­dun­gen des Reichs­ge­richts in Straf­sa­chen, Band 62, S. 163–173, dort S. 166
  15. Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 17. Mai 1955 (1 C 133.53), Randnr. 34, Voll­text
  16. Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 9. Okto­ber 1984 (C 20.82), Voll­text
  17. Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Urteil vom 9. Okto­ber 1984 (C 20.82), Voll­text
  18. Reichs­ge­richt, Urteil vom 18. Mai 1928 (I 977/​27), Ent­schei­dun­gen des Reichs­ge­richts in Straf­sa­chen, Band 62, S. 163–173, dort S. 167.
  19. Reichs­ge­richt, Urteil vom 18. Mai 1928 (I 977/​27), Ent­schei­dun­gen des Reichs­ge­richts in Straf­sa­chen, Band 62, S. 163–173, dort S. 164
  20. Mar­cel Dreef/​Peter Borm/​Ben van der Genug­ten: Mea­su­ring skill in games: several approa­ches dis­cus­sed, Mathe­ma­ti­cal Methods of Ope­ra­ti­ons Rese­arch, Band 59, Heft 3, 2004, S. 375–391, doi:10.1007/s001860400347.
  21. Urteil ECLI:NL:RBSGR:2010:BN0013 des Gerichts von Den Haag vom 2. Juli 2010 (Straf­sa­che, in Nie­der­län­disch)
  22. Robert Wag­ner: Die Prak­ti­ka­bi­li­tät des Öster­rei­chi­schen Glücks­spiel­be­griffs am Bei­spiel des Kar­ten­spiels Poker, Dis­ser­ta­ti­on, Uni­ver­si­tät Wien, 2010.
  23. Ent­schei­dung GZ RV/1666-W/06 vom 5. April 2007 des Unab­hän­gi­gen Finanz­se­nats Wien (online)
  24. Anla­ge zu § 5a der Spiel­ver­ord­nung. In Landmann/​Rohmer, Kom­men­tar zur Gewer­be­ord­nung, Stand: Janu­ar 2007 (Bear­bei­ter Marcks), wer­den neben Preis­schach expli­zit die Kar­ten­spie­le Preis­bridge, -schafs­kopf, -dop­pel­kopf, -skat und -tarock genannt.
  25. BGBl. I Nr. 54/​2010: Glücks­spiel­ge­setz-Novel­le 2008
  26. Ger­hard Stre­jcek (Hrsg.), Ronald Bre­sich (Hrsg.): Glücks­spiel­ge­setz: GSpG 1989, Kom­men­tar, 2. Auf­la­ge 2011, S. 25, online (PDF; 630 kB)
  27. Unab­hän­gi­ge Ver­wal­tungs­se­na­te Wien, GZ 06/​06/​5595/​99, 3. August 2000, Voll­text.
  28. Eid­ge­nös­si­sche Spiel­ban­ken­kom­mis­si­on, Jah­res­be­richt 2007 (Memen­to vom 2. Dezem­ber 2013 im Inter­net Archi­ve) (PDF; 252 kB), S. 8.
  29. Eid­ge­nös­si­sche Spiel­ban­ken­kom­mis­si­on, Jah­res­be­richt 2010 (Memen­to vom 3. Dezem­ber 2013 im Inter­net Archi­ve) (PDF; 275 kB), S. 5.
  30. Bun­des­ge­richt, Urteil vom 20. Mai 2010, Az. 2C 694/​2009, Voll­text.
  31. Bun­des­ge­setz über Geld­spie­le (Geld­spiel­ge­setz, BGS) vom 29. Sep­tem­ber 2017 (Stand am 1. Juli 2019), 4. Kapi­tel, ins­bes. Art. 36, online.
  32. Games Maga­zi­ne, Sep­tem­ber 1982, zitiert nach Back­gam­mon game skill auf gamecolony.com
  33. Urteil vom 7. Dezem­ber 1982 zu Board­walk Regen­cy Corp. v. Attor­ney Gen. of New Jer­sey, 188 N.J. Super. 372 (Law Div. 1982), abge­ru­fen am 7. Dezem­ber 2019.
  34. Ver­ord­nung vom 21. Dezem­ber 2010 über Geschick­lich­keits-Geld­spie­le (GGV), Art. 2, Nr. 2 lit. c
  35. Geld­spiel­ge­setz (GSG) vom 30. Juni 2010, Art. 3. Nr. 1 lit. i, Ver­ord­nung vom 21. Dezem­ber 2010 über Geschick­lich­keits-Geld­spie­le (GGV), Art. 2
  36. Anti­ke Glücks­spie­le (Memen­to vom 4. Okto­ber 2009 im Inter­net Archi­ve) Arti­kel­se­rie zur Geschich­te der Glücks­spie­le
  37. „Rien ne va plus! für Inter­net-Glücks­spie­le in den USA“, heise.de, Mel­dung vom 2. Okto­ber 2006.
  38. a b Franz Schüt­te: Glücks­spiel und Nar­ziss­mus. Der patho­lo­gi­sche Spie­ler aus sozio­lo­gi­scher und tie­fen­psy­cho­lo­gi­scher Sicht. Brock­mey­er, Bochum 1985, ISBN 3-88339-431-9.
  39. Yves Chan­tal, Robert J. Val­le­rand: Skill Ver­sus Luck: A Moti­va­tio­nal Ana­ly­s­is­of Gamb­ling Invol­ve­ment. In: Jour­nal of Gamb­ling Stu­dies. 12, 4, 1996, ISSN 1050-5350, S. 407–418, doi:10.1007/BF01539185
  40. Mark Lut­ter, Märk­te für Träu­me: Die Sozio­lo­gie des Lot­to­spiels, Schrif­ten aus dem MPI für Gesell­schafts­for­schung, Frankfurt/​M. 2010, S. 132 in der Goog­le-Buch­su­che
  41. Roger Cail­lois: Die Spie­le und die Men­schen. Mas­ke und Rausch. Schwab, Stutt­gart 1960.
  42. Paul Rogers: The Cogni­ti­ve Psy­cho­lo­gy of Lot­te­ry Gamb­ling: A Theo­re­ti­cal Review, Jour­nal of Gamb­ling Stu­dies, Band 14, 1998, S. 111–134, doi:10.1023/A:1023042708217
  43. R. L. Reid: The Psy­cho­lo­gy of the Near Miss. In: Jour­nal of Gamb­ling Stu­dies. 2, 1, 1986, S. 32–39, doi:10.1007/BF01019932, online (frei zugäng­lich)
  44. Denis Côté, Anne Caron, Jona­than Aubert, Véro­ni­que Des­ro­chers, Robert Ladouceur: Near Wins Pro­long Gamb­ling on a Video Lot­te­ry Ter­mi­nal. In: Jour­nal of Gamb­ling Stu­dies. 19, 4, 2003, S. 433–438, doi:10.1023/A:1026384011003
  45. Mark D. Grif­fiths: The Cogni­ti­ve Psy­cho­lo­gy of Gamb­ling. In: Jour­nal of Gamb­ling Stu­dies. 6, 1, 1990, S. 31–42, doi:10.1007/BF01015747.
  46. T. Hay­er: Jugend­li­che und glücks­spiel­be­zo­ge­ne Pro­ble­me. Risi­ko­be­din­gun­gen, Ent­wick­lungs­mo­del­le und Impli­ka­tio­nen für prä­ven­ti­ve Hand­lungs­stra­te­gien. Frankfurt/​Main: Peter Lang, 2012.
  47. G.J. Meerkerk/​D. Mheen: Short com­mu­ni­ca­ti­on: A sum­ma­ri­zing review in table form on risk factors/​determinants of harm­ful gamb­ling.Rot­ter­dam: IVO Rot­ter­dam, 2013.
  48. Fran­cis Mark­ham, Mar­tin Young: “Big Gamb­ling”: The rise of the glo­bal indus­try-sta­te gamb­ling com­plex., Addic­tion Rese­arch & Theo­ry, Band 23, 2014, S. 1–4, doi:10.3109/16066359.2014.929118.
  49. Til­mann Becker, Sozia­le Kos­ten des Glücks­spiel in Deutsch­land, For­schungs­stel­le Glücks­spiel, Uni­ver­si­tät Hohen­heim, 2011, S. 1 und S. 41
  50. Til­mann Becker, Sozia­le Kos­ten des Glücks­spiel in Deutsch­land, For­schungs­stel­le Glücks­spiel, Uni­ver­si­tät Hohen­heim, 2011, S. 73
  51. Zocken bis zum Zusam­men­bruch, Spon, 9. Juli 2012
  52. Franz W. Peren, Rei­ner Cle­ment, Wil­trud Ter­lau: Eine volks­wirt­schaft­li­che Kos­ten-Nut­zen-Ana­ly­se des gewerb­li­chen Geld-Gewinn­spiels für die Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land, For­schungs­in­sti­tut für Glücks­spiel und Wet­ten, 2011
  53. Hans-Jür­gen Rumpf u. a.: Patho­lo­gi­sche Glücks­spie­ler: Bedin­gungs­fak­to­ren, Hil­fe­such­ver­hal­ten, Remis­si­on. Ergeb­nis­se der PAGE-Stu­die (PDF; 1,6 MB)
  54. For­schungs­in­sti­tut für Glücks­spiel und Wet­ten: Patho­lo­gie-Poten­zia­le von Glücks­spiel­pro­duk­ten – Eine kom­pa­ra­ti­ve Bewer­tung von in Deutsch­land ange­bo­te­nen Spiel­for­men.
  55. Spiel­au­to­ma­ten: Ver­bot stürzt vie­le ins Unglück, Alles roger? – das Quer­for­mat für Quer­den­ker. 2. Sep­tem­ber 2016 (Memen­to vom 19. Novem­ber 2016 im Inter­net Archi­ve)
  56. Micha­el Ter­haag: Ja, wo lau­fen sie denn … ?
  57. Stel­lung­nah­men zum Glü­NeuRStV. In: Bei­trä­ge zum Glücks­spiel­we­sen. Eine Fach­rei­he des Behör­den Spie­gel. Abge­ru­fen am 11. März 2020.
  58. Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung (BZgA): Glücks­spiel­ver­hal­ten und Glücks­spiel­sucht in Deutsch­land. Ergeb­nis­se des Sur­veys 2015 und Trends, 2016, S. 54.
  59. a b Han­dels­blatt Rese­arch Insti­tut, Der Glücks­spiel­markt in Deutsch­land, März 2017, S. 36, S. 36 f..
  60. Han­dels­blatt Rese­arch Insti­tut, Der Glücks­spiel­markt in Deutsch­land, März 2017, S. 15, online
  61. a b Die Auto­ma­ten­in­dus­trie, Home­page des VDAI, Ver­band der Deut­schen Auto­ma­ten­in­dus­trie e. V., abge­ru­fen am 8. Sep­tem­ber 2021
  62. Jür­gen Trüm­per, Chris­tia­ne Hei­mann, Arbeits­kreis gegen Spiel­sucht e. V., Ange­bots­struk­tur der Spiel­hal­len und Geld­spiel­ge­rä­te in Deutsch­land, Stand 1. Janu­ar 2016, Unna 2016, S. 13.
  63. Die meis­ten Spiel­au­to­ma­ten in OÖ ein­ge­zo­gen auf orf.at, 30. April 2017, abge­ru­fen 30. April 2017.
  64. Fak­ten – der öster­rei­chi­sche Glücks­spiel­markt. 15. Okto­ber 2017, abge­ru­fen 15. Okto­ber 2017.
  65. Glücks­spiel- und Sport­wet­ten: Fir­men machen 1,5 Mil­li­ar­den Euro Umsatz, Sport­wet­ten stie­gen um 20 Pro­zent. auf kurier.at, Möchel, Kid. 6. Mai 2015, abge­ru­fen 15. Okto­ber 2015.
  66. fairesspiel.at - Jetzt Glücks­spiel­ver­lus­te zurück­ho­len. Abge­ru­fen am 16. Febru­ar 2022.
  67. Ille­ga­les Online-Glücks­spiel - Betrof­fe­ne kön­nen ihre Ver­lus­te zurück­for­dern. Abge­ru­fen am 16. Febru­ar 2022.
  68. Glücks­spiel und Spiel­sucht in der Schweiz, 2004 (PDF; 2 MB), S. 58, 60.
  69. Total reve­nue of tri­bal gaming ope­ra­ti­ons in the U.S. from 2006 to 2012 (in bil­li­on U.S. dol­lars). Sta­tis­ti­ca Inc., abge­ru­fen am 24. Novem­ber 2013.
  70. U.S. casi­no gaming mar­ket reve­nue from 2006 to 2015 (in mil­li­on U.S. dol­lars). Sta­tis­ti­ca Inc., abge­ru­fen am 24. Novem­ber 2013.
  71. U.S. lot­te­ries and the sta­te tax­man. Thom­son Reu­ters, 15. Juli 2011, abge­ru­fen am 24. Novem­ber 2013.
  72. The Results Are In… World’s top 10 gamb­ling nati­ons named (Memen­to vom 4. März 2016 im Inter­net Archi­ve) (PDF; 389 kB), Gaming Awa­reness Foun­da­ti­on of Nova Sco­tia, 21. Juli 2011
  73. Hen­ning Haa­se, Das frag­wür­di­ge Geschäft mit der Sta­tis­tik, Zeit­schrift für Wett- und Glücks­spiel­recht, 2016, S. 404–412, dort S. 410.
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