Was sind Lot­te­rien?

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Mehr­wert Wis­sen: Lot­te­rie unter der Lupe

Was-ist-Lotto

Wie heißt es beim Lot­to? Alles sei mög­lich, behaup­tet zumin­dest in einem gelun­ge­ner Wer­be­spot. Doch was sind soge­nann­te Lot­te­rien wie Lot­to 6aus49, Euro­jack­pot, Glücks­spi­ra­le und ähn­li­che Gewinn­spie­le-For­ma­te in Deutsch­land eigent­lich genau? Die Ant­wor­ten auf die­se Fra­gen sind viel­leicht nicht ganz so span­nend wie das War­ten auf die Gewinn­zah­len, aber den­noch über­ra­schen eini­ge Fak­ten zum The­ma Lot­to.

Wuss­test Du, dass Du beim Spie­len einen Ver­trag mit den Lot­to­ge­sell­schaf­ten ein­gehst? War Dir klar, dass Dei­ne Ver­trags­part­ner bei vie­len Lot­te­rien Anbie­ter sind, die in irgend­ei­ner Wei­se den Bun­des­län­dern gehö­ren? Fast jedes Bun­des­land in Deutsch­land führt eine oder meh­re­re Lot­to­ge­sell­schaf­ten und Lot­te­rien in den Büchern und so man­che Sie­ger-Chan­ce ist in Tei­len staat­lich orga­ni­siert.

Inzwi­schen ist auch das Inter­net von Glücks­spie­le-For­ma­ten, aber Vor­sicht: Hier soll­te jede Gewinn­chan­ce sorg­fäl­tig geprüft und kon­trol­liert wer­den, denn nicht jede bil­li­ge Chan­ce auf einen Gewinn ist auch güns­tig und emp­feh­lens­wert. Wir haben eini­ge Fra­gen zu Lot­te­rien unter die Lupe genom­men und die Ant­wor­ten, Infos und Anga­ben, die wir gefun­den haben, für Dich zusam­men­ge­fasst.

Einen wich­ti­gen Hin­weis zum The­ma fügen wir gleich noch hin­zu. Wie beim Ver­kün­den der Gewinn­zah­len heißt es auch bei uns tref­fend: "Alle Anga­ben sind ohne Gewähr." Nut­ze unse­re Tipps, um Dir einen Über­blick zu ver­schaf­fen und infor­mie­re Dich wei­ter. Lot­te­rien sind eine tol­le Chan­ce und immer wie­der machen rich­ti­ge Gewinn­zah­len Träu­me wahr. Bes­ser infor­miert zu spie­len, ist ande­rer­seits eben­so sinn­voll und emp­feh­lens­wert.

Was bedeu­tet Lot­to?

Lot­te­rien sind im Grun­de Ver­trags­ab­schlüs­se, bei denen gemäß einem fes­ten Spiel­plan fest­ge­leg­te Ein­sät­ze getä­tigt wer­den kön­nen. Ein wesent­li­ches Merk­mal für Lot­te­rien und Lot­to ist dabei, dass ein Gewinn oder ein Ver­lust vom Zufall abhängt. Somit han­delt es sich der Defi­ni­ti­on nach um Glücks­spie­le. Beim Spie­len oder durch die Spiel­teil­nah­me haben alle Spie­ler die Chan­ce, Geld oder Sach­prei­se zu gewin­nen.

Glücks­spiel beruht, wie soeben erwähnt, auf dem Zufalls­prin­zip. In Deutsch­land sind Glücks­spie­le und damit auch die­ses Zufalls­prin­zip streng gere­gelt und jeder Lot­te­rie­an­bie­ter ist dazu ver­pflich­tet, über die Kon­di­tio­nen einer Spiel­teil­nah­me zu infor­mie­ren. Der Zufall muss bei allen Glücks­spie­len gewähr­leis­tet sein, d.h. jede Form der mög­li­chen Ein­fluss­nah­me auf den Spiel­aus­gang oder eine Mani­pu­la­ti­on der Ergeb­nis­se ist nicht zuläs­sig.

Die­ses Zufalls­prin­zip wird in der Fol­ge oft von Appa­ra­tu­ren gewähr­leis­tet, die Lot­to Spie­le­rin­nen und Lot­to Spie­ler in der Regel ken­nen. Bei Lot­to 6aus49 und diver­sen ande­ren Glücks­spie­len nach die­sem Vor­bild wer­den num­me­rier­te Kunst­stoff­bäl­le in einer Vor­rich­tung gemischt und dann eine zufäl­li­ge Kugel aus­ge­wählt. Die­se Art Los­ver­fah­ren wählt damit die Gewinn­zah­len der Lot­te­rie-Zie­hung aus. Hat nun eine Lot­to-Spie­le­rin oder ein Spiel­teil­neh­mer auf dem Spiel­schein die rich­ti­gen Gewinn­zah­len getippt, geht der Jack­pot an sie oder ihn. Falls meh­re­re Spiel­teil­neh­mer das Glück hat­ten rich­tig zu tip­pen, wird der Jack­pot an alle Gewin­ner zu glei­chen Tei­len ver­teilt.

Lot­to 6aus49 & ande­re: Gewin­nen ist Glücks­sa­che

In Lot­te­rien sind Gewin­ne oder Ver­lus­te von Los­ver­fah­ren abhän­gig und somit eine Fra­ge des Zufalls. Die Lot­to-Anbie­ter sind fast so viel­fäl­tig wie die Lot­te­rien und Lot­to-For­ma­te selbst. Beim Glücks­spiel ist das Ange­bot noch umfang­rei­cher.

Num­mern­lot­te­rien und End­zif­fern­lot­te­rien, bei denen mehr­stel­li­ge Spiel­schein-Los­num­mern und die Men­ge der kor­rek­ten Zif­fern über den Gewinn ent­schei­det, sind ver­brei­tet. Die Klas­sen­lot­te­rien mit Ihren Gewinn­klas­sen (z.B. Gewinn­klas­se 1 bis Gewinn­klas­se 6) sind hier­für ein typi­sches Bei­spiel.

Zah­len­lot­te­rien, wo es, wie erwähnt, um das Tip­pen der kor­rek­ten Zah­len geht, sind eine wei­te­re Opti­on. Eines die­ser Bei­spie­le ist das namens­ge­ben­de Lot­to und unter ande­rem kon­kret Lot­to 6aus49.

Lot­to 6aus49 und ähn­li­che Zah­len-Lot­te­rien, die Glücks­spi­ra­le, Euro­jack­pot, Super 6, Quick­tipp, Euro­mil­lio­nen und vie­le regio­na­le For­ma­te mehr gehen oft mehr­mals wöchent­lich an den Start. Eine kur­ze Suche im Netz bringt auf der Stel­le Hun­der­te von Gewinn­spiel-Sei­ten und Spie­len auf den Home Bild­schirm & die Navi­ga­ti­ons­leis­te wird nicht kür­zer. Die ver­spro­che­ne Chan­ce ist bei seriö­sen Spie­len und Lot­te­rien übri­gens ver­bind­lich, aller­dings gilt das auch für die Gewinn-Wahr­schein­lich­keit. Eine Chan­ce von 1 zu einem Mil­lio­nen­be­trag muss man bei Lot­te­rien nicht lan­ge suchen.

Die Orga­ni­sa­ti­on von Lot­te­rien

Eine Lot­te­rie betreibt den Ver­kauf ihrer Lose öffent­lich und wer spie­len darf, ist meist klar gere­gelt. Das Datum der jeweils nächs­ten Zie­hung ist vom Anbie­ter eben­falls fest defi­niert. Die Spiel­teil­nah­me ist also eben­falls bis zu einem bestimm­ten Zeit­punkt - im Nor­mal­fall der sog. Annah­me­schluss - mög­lich.

Ein Spiel­schein oder ein Lot­te­rie-Los hat die Funk­ti­on einer Urkun­de, wel­che die Teil­nah­me an der Lot­te­rie samt Zah­lung eines Spiel­ein­sat­zes und der Zustim­mung zu den Spiel­be­din­gun­gen ver­brieft. Spiel-Infos und Vor­schrif­ten über Rub­bel­lo­se sind Stand heu­te etwa unter § 6 Abs. 1 GewO zusam­men­ge­fasst.

Die Lot­to-Zie­hung fin­det öffent­lich oder unter Auf­sicht statt und ist die jeweils defi­nier­te Metho­de, um die Gewin­ner zu ermit­teln. Ein Bei­spiel ist die Lot­to­zah­len­zie­hung. Das Hilfs­mit­tel sind eine Los­trom­mel oder Spiel-Gerä­te. Sobald die Zie­hung been­det ist, wur­den die Lot­te­rie­ge­win­ner ermit­telt und die­se wer­den anschlie­ßend benach­rich­tigt (falls eine E-Mail-Adres­se, Ruf­num­mer oder Kon­takt­da­ten vor­lie­gen). Viel­fach müs­sen Gewin­ner den Lot­to-Gewinn auch anmel­den und ein­for­dern. Die media­le Ver­öf­fent­li­chung der Gewinn­zah­len erfolgt in der Regel vor­ab ohne Gewähr.

Zusam­men­fas­sung: Was ist Lot­to?

Lot­to wird als Lot­te­rie und somit als Glücks­spiel defi­niert. Das Wort lei­tet sich dem Ita­lie­ni­schen ab. Die Fran­zo­sen sagen „lot“ für Los, Anteil, Glücks­spiel oder Schick­sal. Der Teil­neh­mer setzt einen Geld­ein­satz auf die Zie­hung von Zah­len­tipps inner­halb einer ein­ge­grenz­ten Zah­len­men­ge.

Bekannt ist das Lot­to­spiel „Lot­to 6aus49“, bei dem 6 Zif­fern aus dem Zah­len­raum 1 bis 49 getippt wer­den. Das Tip­pen der Zah­len erfolgt per Ankreu­zen auf dem Tipp­schein. Beim Zie­hen wer­den die 6 Gewinn­zif­fern ermit­telt.

Eine Gewinn­stu­fe wird aus der Men­ge der rich­tig getipp­ten Zah­len ermit­telt. Das ist die Sum­me aller „Tref­fer“. Die Höhe der Gewin­ne für sämt­li­che Gewinn­stu­fen wird in der Regel durch Quo­ten. Der Jack­pot ist dabei die Sum­me aller Spiel­ein­sät­ze (abzüg­lich der Anbie­ter-Ent­nah­men), die als Gewin­ne aus­ge­schüt­tet wer­den. Lot­te­rien gibt es in allen, deut­schen Bun­des­län­dern.

Recht­li­ches: Home Bild­schirm für Infor­mier­te

Wenn Du spie­len willst, ist ein Check der zur Ver­fü­gung gestell­ten Lot­te­rie-Infos immer zu emp­feh­len. Erläu­te­run­gen über Rech­te und Pflich­ten des Spie­lers, über Chan­ce und mög­li­che Gewin­ne soll­test Du von Dei­ner Sei­te aus sorg­fäl­tig prü­fen. Das gilt für alle Lot­te­rien und ins­be­son­de­re für Web­app- und Inter­net-Inhalt und Online-Ange­bo­te.

In der Tat hat laut § 763 BGB hat ein Ver­trag mit einer Lot­te­rie nur eine ver­bind­li­che Wir­kung, wenn die­se Lot­te­rie über eine staat­li­che Geneh­mi­gung ver­fügt. Das Lot­te­rie­mo­no­pol obliegt dem Staat und jede öffent­li­che Lot­te­rie benö­tigt eine behörd­li­che Geneh­mi­gung. Eine Lot­te­rie benö­tigt nur dann kei­ne Erlaub­nis, wenn sie ihre Lose unent­gelt­lich und bin­dungs­frei aus­gibt oder es kei­ne öffent­li­che Ver­an­stal­tung ist.

Beach­te hier­zu auch die seriö­sen Gewinn­spie­le wie bei­spiels­wei­se:

Denk­mal für einen Los­ver­käu­fer im Bair­ro Alto, Lis­sa­bon

Lot­to (aus ita­lie­nisch lot­to von fran­zö­sisch lot „Anteil“, „Los“, „Schick­sal“, auch „Glücks­spiel“, „Los­spiel“) ist eine Lot­te­rie und damit ein Glücks­spiel, bei dem der Spie­ler gegen einen finan­zi­el­len Ein­satz auf das Zie­hen vor­her getipp­ter Zah­len aus einer begrenz­ten Zah­len­men­ge setzt.

In vie­len Län­dern wie Deutsch­land oder Öster­reich exis­tiert ein soge­nann­tes Lot­te­rie­mo­no­pol.

Kon­zep­te

Unter­schie­den wird dabei zwi­schen zwei Kon­zep­ten. Bei akti­ven Lot­te­rien wählt der Spie­ler eine begrenz­te Anzahl Zah­len aus einer vor­ge­ge­be­nen Zah­len­rei­he. Das bekann­tes­te Bei­spiel in Deutsch­land ist dafür das Spiel „6 aus 49“: Beim Spiel wer­den sechs Zah­len aus einer von 1 bis 49 bestehen­den Zah­len­rei­he auf einem Tipp­schein ange­kreuzt. Bei der spä­te­ren Zie­hung wer­den sechs Gewinn­zah­len ermit­telt; die Gewinn­stu­fe ergab sich frü­her allein aus der Anzahl der kor­rekt vor­her­ge­sag­ten Zah­len – die soge­nann­ten „Tref­fer“. Die Höhe des aus­zu­zah­len­den Geld­be­trags für jede Gewinn­stu­fe wird meist durch ein Quo­ten­sche­ma berech­net: Auf jede Gewinn­stu­fe ent­fällt ein bestimm­ter Anteil des für die Zie­hung ein­ge­zahl­ten Gesamt­ein­sat­zes.

Die zwei­te Vari­an­te ist die pas­si­ve Lot­te­rie (Bei­spiel: Die spa­ni­sche Weih­nachts­lot­te­rie). Durch den Kauf eines Loses mit auf­ge­druck­ter mehr­stel­li­ger Los­num­mer erhält der Spie­ler sei­ne Teil­nah­me­be­rech­ti­gung an der Wet­te. Es müs­sen also kei­ne Zah­len aktiv ange­kreuzt wer­den. In der Zie­hung wer­den dann eine oder meh­re­re Gewinn­zah­len oder Gewinn-End­zif­fern ermit­telt. Die unter­schied­li­chen Gewinn­stu­fen legen die Höhe der Aus­zah­lung meist im Vor­aus fest.

In der Pra­xis kom­men Abwand­lun­gen und Misch­for­men der bei­den Kon­zep­te vor. So ist die Super­zahl, die jeweils über den Auf­stieg von einer gera­den Gewinn­klas­se in die nächst­bes­se­re unge­ra­de Gewinn­klas­se ent­schei­det, beim deut­schen 6 aus 49 als letz­te Stel­le der Los­num­mer auf dem gewähl­ten Spiel­schein vor­ge­ge­ben.

Geschich­te des Lot­to­spiels

Euro­pa bis ins 19. Jahr­hun­dert

Der Phi­lo­soph Samu­el von Pufen­dorf (1632–1694) defi­nier­te den Begriff „Lot­to“ als ein Mit­tel, das die Erzie­lung eines Gewin­nes ver­spricht, „indem jemand aus einem Gefäß, dar­in­nen eine Anzahl beschrie­be­ner und unbe­schrie­be­ner Zet­tel ist, für Geld einen oder meh­re­re Zet­tel her­aus­zu­zie­hen darf, und das­je­ni­ge, was auf dem Zet­tel beschrie­ben, für sich bekommt.“ Er ver­glich die Lot­te­rie mit einer Kol­lek­te „da man mit Manier von den Leu­ten das Geld bekom­met, wel­ches sie sonst ent­we­der gar nicht, oder wenn man ihnen eins auf­er­legt, nur mit Mur­ren und Unge­dult gege­ben hät­ten.“ Er sah aber auch die Nach­tei­le, die mit die­sen Prak­ti­ken ver­bun­den sein kön­nen. Aus rei­ner Gewinn­sucht ver­an­stal­te­te Lot­te­rien lehn­te er ab.

Der Autor des Arti­kels „Lot­te­rie“[1] in Johann Hein­rich Zed­lers Gros­ses voll­stän­di­ges Uni­ver­sal-Lexi­con Aller Wis­sen­schaff­ten und Küns­te befass­te sich mit der Fra­ge, inwie­fern Got­tes „Vor­sicht und Regie­rung mit Lot­te­rien zu thun habe“ und beschreibt ver­schie­de­ne dama­li­ge Ansich­ten, dass Gott „bey Aus­t­hei­lung des Lot­te­rien-Glücks nicht […] die­je­ni­gen natür­li­chen Mit­tel und Werck­zeu­ge, dadurch […] einem ein gutes, dem andern ein mit­tel­mä­ßi­ges, dem drit­ten ein leer Looß zufällt, vor sich würcken las­se; son­dern die Hand mit einer gantz beson­dern Vor­sor­ge […] unmit­tel­bar im Spiel habe“, oder dass Gott andern­falls „ent­we­der die Hän­de derer­je­ni­gen, wel­che die Zet­tul vor Zie­hung der Lot­te­rie mischen, oder die Hän­de derer, die sol­che her­nach zie­hen, der­ge­stalt regie­ren“ müss­te, „daß sie nothwen­dig so, und nicht anders, men­gen und greif­fen kön­ten, wel­ches wol schwer aus­zu­ma­chen seyn dürff­te“.

Als prak­ti­sches Mit­tel zur Geld­be­schaf­fung ent­deckt wur­de das Lot­to von den Genue­sen im 15. Jahr­hun­dert. Ursprüng­lich dien­te das Los dazu, um jähr­lich die Rats­mit­glie­der neu zu bestim­men. Die Genue­ser schrie­ben zu die­sem Zweck neun­zig Namen auf Zet­tel und zogen ver­deckt fünf aus die­sen neun­zig. Aus der Bestim­mung des neu­en Stadt­ra­tes ent­wi­ckel­te sich ein reger Wett­be­trieb, aus dem sich spä­ter das Lot­to ent­wi­ckel­te, in dem die Namen durch Zah­len ersetzt wur­den, das ers­te „5 aus 90“. Als ers­ter, der die­ses Zah­len­lot­to pri­vat als rei­nes Glücks­spiel anbot, ist der Genue­se Bene­det­to Gen­ti­le über­lie­fert. Schon damals fan­den sich vie­le begeis­ter­te Lot­to­spie­ler und sorg­ten für hohe Umsät­ze. Da die­ses ein­fa­che Geschäfts­prin­zip gro­ße Gewin­ne für den Ver­an­stal­ter ein­brach­te, ging das Recht, Lot­te­rien zu ver­an­stal­ten, auf die jewei­li­gen Herr­scher oder Regie­run­gen über. An den Königs- und Fürs­ten­hö­fen war es eine schö­ne Ein­nah­me­quel­le. Auch heu­te noch ist die­se Rege­lung welt­weit üblich. An pri­va­te Betrei­ber wer­den höchs­tens Kon­zes­sio­nen für Lot­te­rien ver­ge­ben.

Der Los­ver­kauf für die ers­te in Eng­land durch­ge­führ­te Lot­te­rie begann am 11. Janu­ar 1569 bei der West­tür der St Paul’s Cathe­dral in Lon­don. Der Erlös soll­te dazu die­nen, Geld für öffent­li­che Auf­trä­ge wie etwa den Hafen­aus­bau oder Brü­cken­bau­ten zu mobi­li­sie­ren.

Eine der ers­ten gro­ßen Lot­te­rien auf deut­schem Boden wur­de 1614 in Ham­burg aus­ge­spielt, deren Ablauf 1707 wie folgt beschrie­ben wur­de:

„Es waren zwey gros­se Kör­be gesetzet/​aus wel­chen die Zet­tel der Nah­men und der Gewinne/​durch einen Way­sen-Kna­ben ausgegriffen/​und denn von denen bey­sit­zen­den Her­ren und Bür­gern durch den dabey gebrauch­ten beey­dig­ten Nota­ri­um ver­zeich­net wor­den. Auf dem Korbe/​dar­in­nen die Nah­men lagen/​stun­den die­se Ver­se:

Wer im Bein­hau­se erken­nen kan
Einen Armen für einen rei­chen Mann/​
Der kan in die­ses Kor­bes Ort
Hie Heint­zen treffen/​Cunt­zen dort.

Auf dem/​dar­in­nen die Gewinn-Zet­tel lagen/​hieß es:

In die­sem Kor­be die Gewin­nen seyn
Für grosse/​mit­tel und auch klein.
Nie­mand kan sagen an die­ser Sydt
Lie­gen die Gewinn und da die Nydt.“
Peter A. Leh­mann: His­to­ri­sche Remar­ques über die neu­es­ten Sachen in Euro­pa, 1707[2]
Öffent­li­che Lot­to­zie­hung in Ham­burg durch Kin­der vor den Augen von Sena­to­ren

Eines beson­ders gro­ßen Zustro­mes erfreu­te sich eine Lot­te­rie, die 1694 in Eng­land abge­hal­ten wur­de. Die Idee zu deren Aus­rich­tung wur­de aus der Not her­aus gebo­ren, „denn als der König eine gute Sum­me baren Gel­des eil­fer­tig bedurf­te und das Par­la­ment den gan­zen Jen­ner damit zubrach­te (zu über­le­gen), wo sol­ches her­zu­neh­men, gab einer den Vor­schlag, eine Lot­te­rie von einer Mil­li­on Pfund Ster­ling anzu­rich­ten“. Und tat­säch­lich, der gewünsch­te Erfolg ließ nicht lan­ge auf sich war­ten. Inner­halb von nicht ein­mal einem hal­ben Jahr wur­de die gewünsch­te Sum­me auf­ge­bracht und sogar noch weit über­trof­fen.

Auch in Hol­land, nament­lich in Ams­ter­dam, Utrecht und Amers­fo­ort wur­den Lot­te­rien und Glück­stöp­fe ver­an­stal­tet. Für die Lot­te­rie in Amers­fo­ort sol­len nicht weni­ger als 16.000 Lose aus­ge­ge­ben wor­den sein, jedes mit einem Wert von 25 Gul­den. Die Zie­hung, die am 25. Febru­ar 1695 begann, währ­te über vier Wochen. Der höchs­te Preis soll 75.000 Gul­den betra­gen haben. Der Stadt selbst ver­blieb ein Pro­fit von immer­hin 30.000 Gul­den, wel­ches – so ver­meint Zed­ler – „zwar ein gerin­ges war, doch trug die gute Nah­rung von dem ganz unge­mei­nen Zulauf der Frem­den, da alle Häu­ser bis unter die Dächer voll geste­cket, ein weit grö­ße­res ein.“ Wei­te­re Lot­te­rien folg­ten, und zwar in einer sol­chen Men­ge, dass man den Ein­druck gewann, es in die­sem volks­rei­chen Land kei­ne 1000 Per­so­nen waren, die nicht ihr Glück im Lot­te­rie­spiel ver­such­ten (Zed­ler). Da vie­le Lot­te­rien ohne Erlaub­nis des Staa­tes gehal­ten wur­den und zahl­rei­che Miss­bräu­che vor­ka­men (man­che Lot­te­rien ent­hiel­ten fast nur Nie­ten), wur­den sie in Hol­land schließ­lich ver­bo­ten. Dies tat dem Glücks­spiel aller­dings kei­nen Abbruch, denn man spiel­te eben in Frank­reich wei­ter. Dort wur­de im Mai des Jah­res 1700 zur Bezah­lung der könig­li­chen Schul­den eine Lot­te­rie von zehn Mil­lio­nen fran­zö­si­schen Pfund, bestehend aus vier­mal hun­dert­tau­send Losen, jedes zu 2 Lou­is d’or, aus­ge­rich­tet. Zumin­dest die­ser Lot­te­rie war nicht der gewünsch­te Erfolg beschie­den, „obgleich ein jedes Col­le­gi­um eine gewis­se Zahl zu neh­men gezwun­gen wor­den.“

In Öster­reich wur­de unter der Regie­rung der Kai­se­rin Maria The­re­sia im Jah­re 1751 eine Lot­te­rie mit 90 Num­mern mit der amt­li­chen Bezeich­nung „Lot­to di Geno­va“ ein­ge­führt und ver­stei­gert. Anfäng­lich fehl­te es gänz­lich an Bewer­bern und es dau­er­te ein vol­les Jahr, bis schließ­lich Graf Catal­di das Pri­vi­leg erwarb. Am 21. Novem­ber 1752 fand in Wien um 11 Uhr vor­mit­tags am Augus­ti­ner­platz die ers­te Zie­hung statt, wobei nach einer Notiz in einer Wie­ner Lokal­blatt „viel Gewinn für die Mit­spie­len­den her­aus­ge­kom­men sei.“ Ein Lokal­blatt ver­öf­fent­lich­te eine Lis­te der glück­li­chen Gewin­ner, wor­un­ter als ers­ter der Schuh­mach­er­lehr­ling Ulrich Huber mit 600 Duka­ten ver­zeich­net war.[3]

Den­noch lief das Geschäft zuerst nur sehr schlep­pend an. Catal­di ließ sich daher nach Been­di­gung der zehn­jäh­ri­gen Pacht­frist nur unter der Bedin­gung auf eine Ver­län­ge­rung ein, dass den Unter­ta­nen das Spie­len in aus­län­di­schen Lot­te­rien bei Andro­hung von Geld- und Lei­bes­stra­fe ver­bo­ten wer­de. Die Ursa­chen für die­se Start­schwie­rig­kei­ten lagen wohl dar­in, dass es beim Adel und in der Armee viel­fach noch als uneh­ren­haft galt, im Lot­to zu spie­len, die arbei­ten­de Bevöl­ke­rung wie­der­um hat­te bei den dama­li­gen kar­gen Lohn­ver­hält­nis­sen nichts zu ver­spie­len.

Öffent­li­che Lot­to­zie­hung in Braun­schweig, 1771

In Braun­schweig führ­te Her­zog Karl I. 1771 eine Zah­len-Lot­te­rie ein, die als öffent­li­che Ver­an­stal­tung mit bis zu 50 jähr­li­chen Zie­hun­gen auf dem Aegi­di­en­markt statt­fand. Sein Sohn und Nach­fol­ger Karl Wil­helm Fer­di­nand schaff­te das Lot­to 1786 aus mora­li­schen Vor­be­hal­ten gegen­über dem Glücks­spiel und aus Für­sor­ge für sei­ne Unter­ta­nen wie­der ab.

1773 stieg das gro­ße Bank­haus Bara­ra & Comp. in das Lot­to­ge­schäft ein und erwirt­schaf­te­te schon nach kur­zer Zeit bedeu­ten­de Gewin­ne, die sofort in neue Filia­len inves­tiert wur­den. Indem geziel­te Gerüch­te von mär­chen­haf­ten Gewin­nen aus­ge­streut wur­den, wur­de das „ein­fa­che Volk“ immer mehr für die­se Art des Glücks­spie­les ver­ein­nahmt.

Die Sucht nach Geld und Reich­tum war uner­mess­lich, gleich­zei­tig aber stieg auch der Aber­glau­be. Die Lot­to­pro­phe­ten neh­men – so schrieb damals eine renom­mier­te öster­rei­chi­sche Zei­tung – zur Stern­deu­te­rei, zur Toten­be­schwö­rung, zum Schwin­del und Betrug Zuflucht, um das Volk sei­ner sau­er erwor­be­nen Pfen­ni­ge zu ent­äu­ßern. Bekannt ist ein 1774 ver­teil­tes Flug­blatt mit der Über­schrift „Für­treff­li­che, geheim­nis­vol­le Rechen­prak­ti­ken zur Auf­fin­dung von Num­mern der Lot­to­kunst nebst Vor­merk- und Anwei­sung zur glor­rei­chen Ent­de­ckung der Glücks­wur­zel“, wel­ches auf der Wie­ner Mes­se rei­ßen­den Absatz fand. Das Lot­to­spiel wur­de zum sitt­li­chen Con­ta­gi­um, wel­ches sozia­le Erschei­nun­gen selt­sams­ter Art her­vor­rief. Ein kri­ti­scher Beob­ach­ter des Lot­tos schrieb noch im aus­ge­hen­den 19. Jahr­hun­dert: „Gal­gen­holz war ein gesuch­ter Arti­kel und um den Strick eines Gehenk­ten erhob sich ein erbit­ter­ter Streit, denn – so glaub­te die ein­fäl­ti­ge Bevöl­ke­rung – unter den Kopf­pols­ter gelegt, könn­ten der­ar­ti­ge Requi­si­ten die Glücks­num­mern in das Gehirn des hof­fen­den Schlä­fers zau­bern.“

Mit der stei­gen­den Beliebt­heit des Lot­to­spiels ging auch der Pacht­zins für die Kon­zes­si­on in die Höhe. 1778 betrug er bereits zwölf­tau­send Gul­den, wel­che an das Uni­ver­sal-Kam­mer­zahl­amt abge­führt und teil­wei­se an die Kas­sen der Armen-, Wai­sen- und Kor­rek­ti­ons­häu­ser ver­teilt wur­den. Kai­ser Joseph II. hat sich mit dem Gedan­ken getra­gen, das Lot­to­spiel gänz­lich auf­zu­he­ben. Da die finan­zi­el­len Gegen­ar­gu­men­te dies jedoch nicht erlaub­ten, beschränk­te er sich schließ­lich dar­auf, die Spiel­wut und den damit ver­bun­de­nen Aber­glau­ben ein­zu­däm­men. Kai­ser Leo­pold II. hin­ge­gen war dem Lot­to alles ande­re als abhold, er und sein Hof­staat sol­len eine der bes­ten Kund­schaf­ten des Gene­ral­päch­ters gewe­sen sein. Unter Kai­ser Franz II. ging die Lot­te­rie in die Ver­wal­tung des Staa­tes über und bil­de­te fort­an einen Zweig des Finanz­mi­nis­te­ri­ums, der enor­me Gewin­ne abwarf. Den­noch kämpf­ten die Geg­ner des Glücks­spie­les noch Jahr­zehn­te spä­ter gegen den Fort­be­stand des klei­nen Lot­tos an, denn – so lau­te­te einer ihrer Begrün­dun­gen – „die Capi­tal­bil­dung sol­le immer nur auf dem Wege der ver­mehr­ten Arbeits­kraft fort­schrei­ten, das Lot­to­spiel ist kein geeig­ne­tes Mit­tel, den wirt­schaft­li­chen Fort­schritt zu begüns­ti­gen. Über­all, wo nicht das Zins­er­träg­nis des Ein­kom­mens, son­dern die­ses selbst ris­kiert wird, ist die öko­no­mi­sche Ein­bu­ße die wahr­schein­lichs­te Fol­ge. Selbst Gewinns­te, und wären sie noch so beträcht­lich, glei­chen die­sel­be nicht aus, weil ein nicht durch Arbeit erwor­be­nes Ver­mö­gen des mora­li­schen Wert­hes ent­behrt und über­all dort, wo es nicht einem fes­ten, soli­den Unter­neh­men ein­ver­leibt wird, eben so leicht zer­rinnt, wie es gewon­nen wur­de“.

Deutsch­land im 19. und 20. Jahr­hun­dert

Lot­to­schein von 1957 aus Schles­wig-Hol­stein

Im deut­schen Kai­ser­reich bil­de­ten sich meh­re­re Lan­des­lot­te­rien wie etwa die Groß­her­zog­lich hes­si­sche Lan­des­lot­te­rie. Um die Kon­kur­renz zwi­schen die­sen zu ver­min­dern, wur­den die Lan­des­lot­te­rien Anfang des 20. Jahr­hun­derts zu einer klei­ne­ren Zahl von Anbie­tern zusam­men­ge­fasst. Am Ende des Kai­ser­reichs bestan­den sie­ben Lan­des­lot­te­rien wie die Hes­sisch-Thü­rin­gi­sche Staats­lot­te­rie oder die Mit­tel­deut­sche Staats­lot­te­rie.[4]

In der Zeit des Natio­nal­so­zia­lis­mus wur­de das Geneh­mi­gungs­recht der Län­der durch die Lot­te­rie­ver­ord­nung vom 6. März 1937 (RGBl I, S. 283) dem Reichs­mi­nis­ter des Inne­ren über­tra­gen. Stets war zudem die Zustim­mung des Reichs­schatz­meis­ters der NSDAP erfor­der­lich. Des­sen Amt für Lot­te­rie­we­sen der NSDAP mit zehn Außen­stel­len war der größ­te Lot­te­rie­ver­an­stal­ter. Reichs­weit wur­den die Reichs­win­ter­hil­fe­lot­te­rie zuguns­ten des Win­ter­hilfs­werks und die Reichs­lot­te­rie für Arbeits­be­schaf­fung (spä­ter Reichs­lot­te­rie für natio­na­le Arbeit) durch­ge­führt; letz­te­re als Stra­ßen­lot­te­rien und Zie­h­un­glot­te­rien.[5]

Nach dem Zwei­ten Welt­krieg schrieb Ber­lin am 16. August 1945 eine ers­te Stadt­lot­te­rie zur För­de­rung des Wie­der­auf­baus aus, die 350.000 Reichs­mark ein­brach­te. In sämt­li­chen Besat­zungs­zo­nen wur­den dar­auf Lot­to­sys­te­me vor­be­rei­tet. Eben­falls noch 1945 begann in der sowje­ti­schen Besat­zungs­zo­ne die säch­si­sche Lan­des­lot­te­rie. Am 11. Janu­ar 1953 führ­te die Deut­sche Klas­sen­lot­te­rie Ber­lin das Lot­to mit der Spiel­for­mel „5 aus 90“ ein.[6]

Ab Janu­ar 1954 führ­te man lan­des­wei­te Zah­len­lot­to-Spiel­an­ge­bo­te in der Deut­schen Demo­kra­ti­schen Repu­blik mit recht­li­cher Ver­ord­nung vom 4. März 1954 ein. Zustän­dig war in der DDR der VEB Zah­len­lot­to mit Sitz in Leip­zig unter Auf­sicht des Minis­te­ri­ums für Finan­zen. Rund 60 % der ein­ge­zahl­ten Spiel­ein­sät­ze soll­ten zur Gewinn­aus­schüt­tung kom­men und 10 % waren als Lot­te­rie­steu­er abzu­füh­ren gewe­sen.

Am 30. Juni 1955 grün­de­ten die Län­der Ham­burg, Schles­wig-Hol­stein, Bay­ern und Nord­rhein-West­fa­len das Lot­to­un­ter­neh­men Deut­scher Lot­to­block.

Die ers­te gemein­sa­me Zie­hung von Lot­to­zah­len in der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land – mög­li­cher­wei­se in Reak­ti­on auf die DDR-Maß­nah­me – erfolg­te öffent­lich am Sonn­tag, dem 9. Okto­ber 1955 im Ham­bur­ger Hotel „Mau“ mit „6 aus 49“. Zwei Wai­sen­mäd­chen zogen abwech­selnd die sechs Zah­len in der Rei­hen­fol­ge 13-41-3-23-12-16. Erst eini­ge Mona­te spä­ter wur­de der ers­te Mil­lio­nen­ge­winn an den Bau­ar­bei­ter Wil­li Strauch aus Aachen ver­ge­ben. Die ande­ren Bun­des­län­der folg­ten suk­zes­si­ve: Bre­men ab dem 13. Mai 1956, Nie­der­sach­sen ab dem 10. Juni 1956, Hes­sen ab dem 2. Sep­tem­ber 1956, Rhein­land-Pfalz ab dem 2. Dezem­ber 1956, Saar­land ab dem 6. Janu­ar 1957, Baden-Würt­tem­berg ab dem 13. April 1958, Ber­lin ab dem 4. Okto­ber 1959. In der DDR bzw. in den neu­en Bun­des­län­dern wur­den von 1954 bis 1992 die Spiel­ar­ten Sport­fest­to­to 6 aus 49, Lot­to-Toto 5 aus 45, Zah­len­lot­to 5 aus 90 (bis 1985) und Tele-Lot­to 5 aus 35 (ab 1972) ange­bo­ten. Ab 1992 über­nah­men die neu­en Bun­des­län­der die Ange­bo­te des Deut­schen Lot­to­blocks.

Ein­mal ist in der Bun­des­re­pu­blik eine Sams­tags-Zie­hung aus­ge­fal­len, und zwar die am 30. Dezem­ber 1956. Daher weicht die Anzahl der bis­he­ri­gen Sams­tags-Zie­hun­gen von der Anzahl der abge­lau­fe­nen Wochen ab. In den ers­ten Jah­ren wur­den die Spiel­schei­ne noch manu­ell aus­ge­wer­tet. Da man damals nicht genau abschät­zen konn­te, wie lang man dafür benö­ti­gen wür­de, fiel die Zie­hung wegen Sil­ves­ter und Neu­jahr aus. In den fol­gen­den Jah­ren fan­den dann aber die Zie­hun­gen bei die­sen Kon­stel­la­tio­nen statt.

Die soge­nann­te Zusatz­zahl wur­de am 17. Juni 1956 ein­ge­führt, um eine fei­ne­re Steue­rung der Gewinn­aus­schüt­tung durch mehr Gewinn­klas­sen zu errei­chen. Am 4. Sep­tem­ber 1965 wur­de die Zie­hung der Lot­to­zah­len erst­mals live im Fern­se­hen über­tra­gen. Lot­to am Mitt­woch folg­te am 28. April 1982 zunächst mit der Spiel­for­mel „7 aus 38“, ab dem 4. Juni 1986 dann mit der For­mel „6 aus 49“.[7]

Deutsch­land ab 1990

Damit sich auch bei den durch die Wie­der­ver­ei­ni­gung höhe­ren Mit­spiel­er­zah­len öfter ein wer­be­wirk­sa­mer Jack­pot durch das Nicht­be­set­zen der höchs­ten Gewinn­klas­se ergibt, wur­de am 7. Dezem­ber 1991 die soge­nann­te Super­zahl ein­ge­führt. Die­se Zahl ist die letz­te Zif­fer der Los­num­mer des Tipp­scheins und wird in Deutsch­land am Schluss mit einer wei­te­ren Zie­hungs­ma­schi­ne bestimmt. Durch Ein­füh­rung der Zahl wur­den die schon vor­her eher gerin­gen Chan­cen auf die höchs­te Gewinn­klas­se (Jack­pot) noch­mals um 90 % redu­ziert. Auch die Zusatz­lot­te­rien Spiel 77 und Super 6 mit fes­ten Gewinn­sum­men kön­nen durch die Los­num­mer mit­ge­spielt wer­den. Die Teil­nah­me kos­tet aller­dings einen zusätz­li­chen Ein­satz.

Nach­dem Lot­to­spie­le fast 50 Jah­re lang aus­schließ­lich von staat­li­chen Gesell­schaf­ten betrie­ben wor­den waren, erteil­te die letz­te DDR-Regie­rung 1990 meh­re­re Lot­te­rie­li­zen­zen. Ob die­se nur für ein­zel­ne Bun­des­län­der oder für ganz Deutsch­land Gül­tig­keit haben, war Gegen­stand meh­re­rer Gerichts­ver­fah­ren. 1994 bean­trag­te die von meh­re­ren gemein­nüt­zi­gen Orga­ni­sa­tio­nen getra­ge­ne Stif­tung Umwelt und Ent­wick­lung in allen Bun­des­län­dern Lizen­zen für eige­ne Lot­te­rien, die jedoch zunächst abge­lehnt wur­den. Nach meh­re­ren Ver­wal­tungs­ge­richts­pro­zes­sen wur­de 2003 in Nord­rhein-West­fa­len die Lot­te­rie „Unse­re Welt“ unter stren­gen Auf­la­gen geneh­migt, die aber nach 15 Mona­ten wie­der ein­ge­stellt wur­de.

Bezüg­lich der Namens­ge­bung hat der Bun­des­ge­richts­hof durch Beschluss vom 19. Janu­ar 2006 [1 ZB 11/​04] ent­schie­den, dass Lot­to ein Sam­mel­be­griff für Zah­len­glücks­spie­le ist und des­halb nicht als Wort­mar­ke geschützt wer­den kann.

Auf­grund des Glücks­spiel­staats­ver­tra­ges vom 1. Janu­ar 2008 und nach Ablauf der dar­in fest­ge­schrie­be­nen Über­gangs­zeit von einem Jahr durf­te ab dem 1. Janu­ar 2009 im Inter­net kein Glücks­spiel mehr ange­bo­ten wer­den.

Am 15. Dezem­ber 2011 unter­zeich­ne­ten alle Bun­des­län­der mit Aus­nah­me von Schles­wig-Hol­stein einen Glücks­spie­län­de­rungs­staats­ver­trag.[8][9] Er been­det u. a. das Ver­triebs­ver­bot für Lot­to über das Inter­net.

Seit Ende Sep­tem­ber 2012 kann in eini­gen Bun­des­län­dern wie Baden-Würt­tem­berg nun wie­der Online gespielt wer­den.

Inter­net-Lot­te­rien

Seit eini­gen Jah­ren gibt es auch Inter­net-Lot­te­rien, die­se sind nicht mit Tip­p­ein­tra­gungs­diens­ten zu ver­wech­seln. Anbie­ter von Inter­net-Lot­te­rien ver­an­stal­ten eige­ne Zie­hun­gen, die nichts mit der staat­li­chen Lot­te­rie zu tun haben. Gezo­gen wer­den je nach Anbie­ter bei­spiels­wei­se 7 aus 49, 6 aus 49, 6 aus 32 oder auch 7 aus 50. Man­che Anbie­ter ver­an­stal­ten auch par­al­lel meh­re­re ver­schie­de­ne Zie­hun­gen mit ver­schie­de­nen Prei­sen.

Die Gewinn­chan­ce pro Zie­hung ist zwar nicht grö­ßer oder viel­leicht sogar klei­ner als beim staat­li­chen Lot­to, aller­dings sind die meis­ten Inter­net-Lot­te­rien wer­be­fi­nan­ziert und damit gebüh­ren­frei. Außer­dem ver­an­stal­ten die meis­ten Inter­net-Lot­te­rien täg­li­che Zie­hun­gen. Um teil­zu­neh­men, muss man voll­jäh­rig sein und sich ein­ma­lig anmel­den, man kann sich dann zur Tipp­ab­ga­be mit der E-Mail-Adres­se und/​oder einem Pass­wort täg­lich ein­log­gen. In der Regel gibt es für die Tipp­ab­ga­be drei Mög­lich­kei­ten:

  • Man wählt die Tipp­zah­len manu­ell
  • Man lässt sich Pseu­do­zu­falls­zah­len gene­rie­ren, Quick­tipp oder Zufallstip genannt.[10]
  • Man spei­chert eine Tipp­kom­bi­na­ti­on ab, die man jedoch täg­lich manu­ell auf­ru­fen muss.

Die Gewin­ne kön­nen Sach- oder Geld­prei­se sein. Zusätz­lich bie­ten man­che Anbie­ter wöchent­li­che oder monat­li­che Son­der­prei­se an. Ein Iden­ti­täts­nach­weis ist für den Erhalt eines Gewin­nes zwin­gend. Man­che Inter­net-Lot­te­rien bie­ten gebüh­ren­pflich­ti­ge Zusatz­an­ge­bo­te an, wie bei­spiels­wei­se auto­ma­ti­sche Tip­p­ein­tra­gun­gen oder wei­te­re Gewinn­spie­le.

Lot­to­sys­te­me

Es exis­tie­ren län­der­spe­zi­fisch ver­schie­de­ne Sys­te­me:

Bel­gi­en 6 aus 45 (bis Sep­tem­ber 2011: 6 aus 42)
Bul­ga­ri­en 6 aus 49, 6 aus 42, 5 aus 35, 5 aus 50 + 1 aus 12
Däne­mark 7 aus 36, 6 aus 48 + 1 aus 5
Deutsch­land 6 aus 49 plus 1 aus 10
Finn­land 7 aus 40
Frank­reich 5 aus 49 plus 1 aus 10
Grie­chen­land 6 aus 49, 5 aus 45 + 1 aus 20
Ita­li­en 6 aus 90
Kana­da 6 aus 49, 7 aus 50
Liech­ten­stein (bis 5. August 2011)[11] 6 aus 49
Litau­en 6 aus 30
Nie­der­lan­de 6 aus 45
Öster­reich 6 aus 45
5 aus 90 (Zah­len­lot­to 1–90)
Polen 6 aus 49, 5 aus 42
Por­tu­gal 5 aus 49 plus Glücks­zahl 1 aus 13
Rumä­ni­en 6 aus 49, 5 aus 40, 5 aus 45 + 1 aus 20
Schwe­den 7 aus 35
Schweiz 6 aus 42 plus Glücks­zahl 1 aus 6
Spa­ni­en 6 aus 49
Tür­kei 6 aus 90
Ungarn 5 aus 90, 6 aus 45, 7 aus 35
USA 5 aus 69 plus 1 aus 26 (Power­ball)
5 aus 70 plus 1 aus 25 (Mega Mil­li­ons)
Ver­ei­nig­tes König­reich 6 aus 59

6 aus 49 in Deutsch­land

Logo von Lot­to 6 aus 49 in Deutsch­land
Lot­to-Nor­mal­schein in Sach­sen

In Deutsch­land betreibt der Deut­sche Lot­to- und Toto­block als Zusam­men­schluss der Lan­des-Lot­te­rie­ge­sell­schaf­ten das Lot­to­spiel.

Die Gewinn­zah­len wer­den am Mitt­woch- und am Sams­tag­abend via Inter­net-Live­stream[12] (bis zum 29. Juni 2013 via Fern­seh­über­tra­gung, mitt­wochs im ZDF und sams­tags im Ers­ten) gezo­gen. Im Anschluss an die Zie­hung der sechs Gewinn­zah­len wird zusätz­lich aus den Zah­len 0 bis 9 eine Super­zahl gezo­gen. Die teil­neh­men­de Super­zahl des Spie­lers ist die letz­te Zif­fer der sie­ben­stel­li­gen Spiel­schein­num­mer. Eine rich­ti­ge Super­zahl bewirkt bei zwei oder mehr rich­ti­gen Gewinn­zah­len eine Erhö­hung der Gewinn­klas­se.

Man kann zusätz­lich an den Spie­len Super 6, Spiel 77 und der Glücks­spi­ra­le teil­neh­men. Bei Teil­nah­me am Spiel 77 und der Glücks­spi­ra­le dient die gesam­te Spiel­schein­num­mer als Los­num­mer, bei Super 6 die letz­ten sechs Zif­fern.[13]

Seit dem 23. Sep­tem­ber 2020 kos­tet ein Lot­to-Tipp­feld 1,20 Euro (vor­her einen Euro). 50 % der ein­ge­zahl­ten Sum­me wird wie­der aus­ge­schüt­tet. Außer­dem wird auf jeden abge­ge­be­nen Spiel­schein eine Bear­bei­tungs­ge­bühr erho­ben, die je nach Bun­des­land 20 Cent bis hin zu einem Euro beträgt (den Betrag kann jede Lan­des­lot­te­rie­ge­sell­schaft nach eige­nem Ermes­sen fest­set­zen).

Gere­gelt sind die Teil­nah­me­be­din­gun­gen in jedem ein­zel­nen Bun­des­land, denn Lot­to ist in Deutsch­land Sache der Bun­des­län­der. Gewerb­li­che Anbie­ter spie­len oft im Sin­ne der Tipp­ge­mein­schaf­ten bei den Lot­to­ge­sell­schaf­ten, neh­men dafür jedoch zusätz­li­che Gebüh­ren.

Rege­lun­gen ab 23. Sep­tem­ber 2020

Am 23. Sep­tem­ber 2020 tra­ten fol­gen­de Ver­än­de­run­gen in Kraft:[14]

  • Der Ein­satz pro Tipp­feld beträgt 1,20 Euro.[15]
  • Die Aus­schüt­tungs­an­tei­le der Gewinn­klas­sen wur­den geän­dert (im Wesent­li­chen: Erhö­hung in den Gewinn­klas­sen 1 und 2, Absen­kung in den Gewinn­klas­sen 5, 7 und 8).
  • Zwangs­aus­schüt­tung: Der Jack­pot wird nicht mehr in der 13. Zie­hung zwangs­aus­ge­schüt­tet, son­dern wenn aus der vor­her­ge­hen­den Zie­hung min­des­tens 45 Mil­lio­nen Euro über­tra­gen wur­den (unab­hän­gig von der Anzahl Zie­hun­gen ohne Gewin­ner in der Gewinn­klas­se 1).
  • Die Gewinn­aus­schüt­tun­gen in den bei­den höchs­ten Gewinn­klas­se 1 und 2 sind auf 45 Mil­lio­nen Euro pro Gewinn­klas­se begrenzt. Ein die­se Gren­ze über­stei­gen­der Betrag wird auf die nächst­nied­ri­ge­re Gewinn­klas­se über­tra­gen, in der min­des­tens ein Gewin­ner ermit­telt wird.

Rege­lun­gen 4. Mai 2013 bis 19. Sep­tem­ber 2020

Am 4. Mai 2013 tra­ten fol­gen­de Ver­än­de­run­gen für das Pro­dukt Lot­to 6 aus 49 in Kraft:[16]

  • Die Super­zahl ersetzt die Zusatz­zahl. Damit wur­de Lot­to 6 aus 49 ein­fa­cher. Eben­falls stie­gen die Gewinn­chan­cen, da die Super­zahl nur aus den Zah­len 0 bis 9 gezo­gen wird. Die Zusatz­zahl war hin­ge­gen aus 43 (49 minus 6) Zah­len gezo­gen wor­den.
  • Ein­füh­rung der neu­en Gewinn­klas­se IX für „2 Rich­ti­ge plus Super­zahl“
  • Der Ein­satz pro Tipp beträgt einen Euro.
  • Durch die Erhö­hung des Aus­schüt­tungs­an­teils für die Gewinn­klas­se I „6 Rich­ti­ge plus Super­zahl“ sind in der Spit­zen-Gewinn­klas­se höhe­re Jack­pot-Gewin­ne zu erwar­ten.
  • Durch die Ein­füh­rung der neu­en Gewinn­klas­se IX für „2 Rich­ti­ge plus Super­zahl“ stieg die Wahr­schein­lich­keit, über­haupt etwas zu gewin­nen, auf 1:31 (3,125 %); vor­her lag die­se bei 1:54 (1,82 %). Die Wahr­schein­lich­keit, bei Abga­be aller zwölf Tipps auf einem übli­chen Lot­to­schein zumin­dest einen Gewinn in Höhe der Sum­me der Spiel­ein­sät­ze für die­se zwölf Tipps (vor­her 9 €, jetzt 12 €, zuzüg­lich etwa 0,50 € Bear­bei­tungs­ge­bühr) zu erzie­len, ist dage­gen gesun­ken, da die Gewin­ne in der Klas­se VIII oft über 9,50 € lagen, jedoch zu erwar­ten ist, dass sie nur sel­ten über 12,50 € lie­gen wer­den und in der neu­en Klas­se IX nur 5 € gewon­nen wer­den.
  • Wäh­rend sich die zu erwar­ten­den Gewinn­quo­ten in den Klas­sen II und IV–VIII dank des um 25 Cent höhe­ren Ein­sat­zes und der gewähl­ten Aus­schüt­tungs­an­tei­le nur mäßig ver­än­dert haben, liegt der zu erwar­ten­de Betrag eines Gewinns in der Gewinn­klas­se III „5 Rich­ti­ge und Super­zahl“ bei weni­ger als einem Vier­tel im Ver­gleich zur vor­he­ri­gen Gewinn­klas­se III „5 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl“. Meh­re­re Zehn­tau­send Euro zu gewin­nen ist daher sehr unwahr­schein­lich gewor­den.

Gewinn­wahr­schein­lich­kei­ten (4. Mai 2013 bis 19. Sep­tem­ber 2020):

Gewinn­klasse Anzahl rich­ti­ger Vor­aus­sa­gen Gewinn­chan­ce Ausschüttungs­anteil Theo­re­ti­sche Quo­te
(in €)
1 zu … in %
I 6 Rich­ti­ge und Super­zahl 139.838.160,00 0,00000072 % 12,8 %² (00,0 %³) 8.949.642,20
II 6 Rich­ti­ge 15.537.573,33 0,0000064 % 10,0 %² (7,4 %³)0 574.596,50
III 5 Rich­ti­ge und Super­zahl 542.008,37 0,00018 % 05,0 %² (3,7 %³)0 10.022,00
IV 5 Rich­ti­ge 60.223,15 0,0017 % 15,0 %² (11,1 %³) 3.340,60
V 4 Rich­ti­ge und Super­zahl 10.323,97 0,0097 % 05,0 %² (3,7 %³)0 190,80
VI 4 Rich­ti­ge 1.147,11 0,087 % 10,0 %² (7,4 %³)0 42,40
VII 3 Rich­ti­ge und Super­zahl 566,56 0,18 % 10,0 %² (7,4 %³)0 20,90
VIII 3 Rich­ti­ge 62,95 1,56 % 45,0 %² (33,2 %³) 10,40
IX 2 Rich­ti­ge und Super­zahl 75,54 1,31 % Fes­ter Gewinn­be­trag (13,2 %³) 5,00
Klas­sen I–IX 31,00 3,13 % 50 % Spiel­ein­satz (100 %) 15,70
²: Die genann­ten Pro­zent­sät­ze bezie­hen sich auf die nach Abzug des fes­ten Gewinn­be­tra­ges in der Gewinn­klas­se IX und der Dotie­rung der 1. Klas­se ent­ste­hen­de ver­blei­ben­de Gewinn­aus­schüt­tung.
³: Die Pro­zent­sät­ze in Klam­mern sind die gerun­de­ten theo­re­ti­schen durch­schnitt­li­chen Aus­schüt­tungs­an­tei­le an der gesam­ten Gewinn­sum­me (wenn tat­säch­lich die wahr­schein­li­chen 1,31 % aller Tipps die Gewinn­klas­se IX erzie­len)

Zudem ist je Gewinn­klas­se ein Jack­pot mög­lich. Die­ser ent­steht, wenn in den vor­her­ge­hen­den Zie­hun­gen für die Klas­se kein Gewin­ner ermit­telt wur­de. Die Gewinn­sum­me wird dann der glei­chen Gewinn­klas­se bei der nächs­ten Zie­hung hin­zu­ge­fügt. Als Jack­pot wird die Sum­me aus dem Über­trag der vori­gen Aus­spie­lung und aus der nor­ma­len, erwar­te­ten Gewinn­sum­me bezeich­net. Eine exak­te Bestim­mung der Höhe des Jack­pot ist wegen des Tota­li­sa­tor­prin­zips erst mög­lich, wenn die Quo­ten fest­ste­hen. Aus­nah­me: Erfolgt kein Gewinn in Klas­se 2, aber in Klas­se 1 (also wenn alle Gewin­ner mit sechs Rich­ti­gen auch die rich­ti­ge Super­zahl haben), so wird die Gewinn­sum­me von Klas­se 2 kei­nem Jack­pot, son­dern der Gewinn­klas­se 1 der­sel­ben Zie­hung zuge­schla­gen.

Dazu sind eini­ge Beson­der­hei­ten zu berück­sich­ti­gen. Über­steigt ein Ein­zel­ge­winn in einer nied­ri­ge­ren Gewinn­klas­se den einer höhe­ren Gewinn­klas­se, so wer­den die Gewinn­sum­men zusam­men­ge­legt und die Gewin­ne gleich­mä­ßig auf die bei­den Gewinn­klas­sen ver­teilt. Wird nach zwölf auf­ein­an­der­fol­gen­den Zie­hun­gen in einer Gewinn­klas­se auch in der nächst­fol­gen­den Zie­hung kein Gewinn ermit­telt, so erfolgt eine soge­nann­te Zwangs­aus­schüt­tung. Das heißt, dass die Gewinn­sum­me auf die nächst­nied­ri­ge­re Gewinn­klas­se über­tra­gen wird, in der min­des­tens ein Gewin­ner ermit­telt wird. Eine Sequenz kann also maxi­mal 13 Zie­hun­gen umfas­sen. Vor dem Jahr 2009 war eine Sequenz von maxi­mal 15 Zie­hun­gen mög­lich, die bis­lang längs­te Sequenz ging über 13 Zie­hun­gen. Nach rund 60 Jah­ren erfolg­te die ers­te Zwangs­aus­schüt­tung am 14. Mai 2016.[17]

Rege­lun­gen bis 1. Mai 2013

Der Spiel­ein­satz betrug je Tipp und Zie­hung 75 Cent.[18] Zusätz­lich wur­de für jeden Spiel­schein oder Quick­tipp eine Bear­bei­tungs­ge­bühr erho­ben.

Zusätz­lich wur­de zu den sechs Zah­len eine Zusatz­zahl und eine Super­zahl gezo­gen. Die Zusatz­zahl wur­de nach den ers­ten sechs Zah­len aus den rest­li­chen 43 Kugeln als sieb­te Zahl gezo­gen. Sie erhöh­te bei den nied­ri­ge­ren Gewinn­klas­sen den Gewinn um eine Stu­fe. Wenn bei­spiels­wei­se genau vier von dem Spie­ler getipp­te Zah­len mit vier der sechs zuerst gezo­ge­nen Zah­len über­ein­stimm­ten, aber kei­ne der bei­den ver­blei­ben­den getipp­ten Zah­len die Zusatz­zahl ist, fiel er in die Gewinn­klas­se 6 (4 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl). Stimm­te jedoch von den bei­den ver­blei­ben­den getipp­ten Zah­len eine mit der Zusatz­zahl über­ein, ver­bes­ser­te sich die Gewinn­klas­se auf Klas­se 5 (4 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl).

Klas­se[19] erfor­der­lich[19] Wahr­schein­lich­keit[20][19] in % (gerun­det) Anteil an der
Gewinn­summe[19] Anm.
mitt­le­rer Ein­zel-
gewinn (Euro) Anm.
Klas­se I 6 Rich­ti­ge und Super­zahl rich­tig 00.000.001 /​139.838.160 000,000000715 % 010 % 5.243.931,000
Klas­se II 6 Rich­ti­ge und Super­zahl falsch 00.000.009 /​139.838.160 ≈ 1 /​15.537.573 000,00000644 % 008 % 466.127,200
Klas­se III 5 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 00.000.006 /​013.983.816 = 1 /​2.330.636 000,0000429 % 005 % 43.699,430
Klas­se IV 5 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl 00.000.252 /​013.983.816 ≈ 1 /​55.491 000,00180 % 013 % 2.705,200
Klas­se V 4 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 00.000.630 /​013.983.816 ≈ 1 /​22.197 000,00451 % 002 % 166,470
Klas­se VI 4 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl 00.012.915 /​013.983.816 ≈ 1 /​1.083 000,0924 % 010 % 40,600
Klas­se VII 3 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 00.017.220 /​013.983.816 ≈ 1 /​812 000,123 % 008 % 24,360
Klas­se VIII 3 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl 00.229.600 /​013.983.816 ≈ 1 /​61 001,64 % 044 % 10,050
Klas­se I–VIII min­des­tens 3 Rich­ti­ge 00.260.624 /​013.983.816 ≈ 1 /​54 001,86 % 100 % 20,120
Nie­te weni­ger als 3 Rich­ti­ge 13.723.192 /​013.983.816 ≈ 53 /​54 098,1 % 000 % 0,000
alle nichts 13.983.816 /​013.983.816 = 1 100 % 100 % 0,375
Anm. 2. August 2003 bis 1. Mai 2013

Höchs­te Gewinn­sum­men

Gewinn[21] Bun­des­land[21] Zie­hungs­da­tum[21]
1. 45.000.000,00 € Hes­sen 13.04.2022
2. 42.583.626,40 € Baden-Würt­tem­berg 10.10.2020
3. 37.688.291,80 € Nord­rhein-West­fa­len 07.10.2006
4. 37.050.634,80 € Nord­rhein-West­fa­len 14.05.2016
5. 36.204.807,90 € Nie­der­sach­sen 21.07.2021
6. 33.832.008,60 € Ber­lin 08.07.2015
7. 33.236.872,60 € Bay­ern 23.09.2015
8. 32.842.219,80 € Bay­ern 09.06.2021
9. 32.759.747,40 € Nord­rhein-West­fa­len 14.09.2016
10. 32.468.743,60 € Thü­rin­gen 03.06.2020

6 aus 45 in Öster­reich

Logo des öster­rei­chi­schen Lot­tos
Logo von Lot­to Plus
Lot­to­schein

Das Spiel führt, zunächst bis 30. Sep­tem­ber 2027, die Öster­rei­chi­sche Lot­te­rien GmbH durch.[22]

Für je einen Tipp hat der Teil­neh­mer den Preis von 1,20 Euro zu ent­rich­ten, der sich aus dem Wett­ein­satz in Höhe von 0,948 Euro sowie einem Ver­wal­tungs­kos­ten­bei­trag in der Höhe von 0,252 Euro zusam­men­setzt.[23]

In Öster­reich wird jeden Mitt­woch und Sonn­tag im Rah­men der ORF-Sen­dung „Lot­to­zie­hung 6 aus 45 mit Joker“ gezo­gen. Seit März 2020 fin­det in unre­gel­mä­ßi­gen Abstän­den auch eine Zie­hung am Frei­tag statt.[24] Die ers­te Zie­hung erfolg­te am 7. Sep­tem­ber 1986.

Beim Lot­to in Öster­reich wer­den 48,8 % der ein­ge­zahl­ten Sum­me wie­der aus­ge­schüt­tet. Die­se ver­tei­len sich auf fol­gen­de Gewinn­rän­ge:

Rang[25] erfor­der­lich[25] Wahr­schein­lich­keit in % (gerun­det) Anteil an der
Gewinn­summe[25]
mitt­le­rer Einzel­gewinn (gerun­det)
1. Rang 6 Rich­ti­ge 0.000.001 /​8.145.060 000,0000123 % 40,0 % 1.748.907,280
2. Rang 5 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 0.000.006 /​8.145.060 = 1 /​1.357.510 000,0000737 % 5,5 % 40.079,130
3. Rang 5 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl 0.000.228 /​8.145.060 ≈ 1 /​35.724 000,00280 % 6,0 % 1.150,600
4. Rang 4 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 0.000.570 /​8.145.060 ≈ 1 /​14.290 000,00700 % 2,1 % 161,080
5. Rang 4 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl 0.010.545 /​8.145.060 ≈ 1 /​772 000,129 % 9,9 % 41,050
6. Rang 3 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 0.014.060 /​8.145.060 ≈ 1 /​579 000,173 % 4,8 % 14,930
7. Rang 3 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl 0.168.720 /​8.145.060 ≈ 1 /​48 002,07 % 17,6 % 4,560
8. Rang 0 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 0.501.942 /​8.145.060 ≈ 1 /​16 006,16 % ca. 12,6 % (fest­ge­legt) 1,200
1.–8. Rang eine der Bedin­gun­gen erfüllt 0.696.072 /​8.145.060 ≈ 1 /​12 008,55 % ca. 98,5 % 6,190
Nie­te kei­ne der Bedin­gun­gen erfüllt 7.448.988 /​8.145.060 ≈ 11 /​12 091,5 % 0,0 % 0,000
alle nichts 8.145.060 /​8.145.060 = 1 100 % ca. 98,5 % 0,529

1,5 % der Gewinn­sum­me wird in einen Aus­gleich­stopf ein­ge­zahlt, der zur Auf­sto­ckung eines oder meh­re­rer Gewinn­rän­ge bestimm­ter Run­den oder für Zusatz­aus­spie­lun­gen nach frei­em Ermes­sen der Gesell­schaft ver­wen­det wird. So wird damit zum Bei­spiel dafür gesorgt, dass im 1. Rang in jeder Run­de immer eine Gesamt­sum­me von min­des­tens einer Mil­li­on Euro aus­be­zahlt wird, und man gewinnt pro Ein­satz von 1,20 Euro im Durch­schnitt 0,5856 Euro.

Wird in einem Rang kein Gewinn ermit­telt, so wird die Gewinn­sum­me dem glei­chen Rang in der nächs­ten Run­de zuge­schla­gen (Jack­pot). In dem Fall gilt die Min­dest­sum­me von einer Mil­li­on Euro für den 1. Rang nicht, son­dern er wird aus­schließ­lich mit 40 % der Gewinn­sum­me berech­net.

Gere­gelt ist dies in den Lot­to-Spiel­be­din­gun­gen.[26]

Am 12. August 2015 gab es den zehn­ten Fünf­fach-Jack­pot, der dem Gewin­ner mit einem Solo­sech­ser die Rekord­sum­me von 9.643.151,70 Euro ein­brach­te. Der ers­te Sechs­fach-Jack­pot wur­de am 24. Dezem­ber 2017 aus­ge­spielt und die­ser brach­te den bei­den Gewin­nern jeweils 6.118.478,40 Euro ein.[27] Den ers­ten Sie­ben­fach-Jack­pot gab es am 14. Novem­ber 2018, in der nächs­ten Run­de am 21. Novem­ber 2018 wur­den im ers­ten Rang rund 14,9 Mio. Euro an einen ein­zel­nen Gewin­ner aus­ge­schüt­tet.[28]

Lot­to-Sys­tem bei 0 Bank­zah­len – Kos­ten und Abde­ckung

Die­se Tabel­le zeigt das Lot­to-Sys­tem 6 aus 45, wenn kei­ne Bank­zah­len gespielt wer­den. Das offi­zi­el­le Sys­tem geht nur von 0-7 bis 0-12, alles dar­über ist theo­re­tisch spiel­bar.

Sys­tem Anzahl Tipps Kos­ten (Euro) Abde­ckung in %
0-6 1 1,20 0,000012 %
0-7 7 8,40 0,000086 %
0-8 28 33,60 0,000344 %
0-9 84 100,80 0,001031 %
0-10 210 252,00 0,002578 %
0-11 462 554,40 0,005672 %
0-12 924 1.108,80 0,011344 %
0-13 1.716 2.059,20 0,021068 %
0-14 3.003 3.603,60 0,036869 %
0-15 5.005 6.006,00 0,061448 %
0-16 8.008 9.609,60 0,098317 %
0-17 12.376 14.851,20 0,151945 %
0-18 18.564 22.396,80 0,227917 %
0-19 27.132 32.558,40 0,333110 %
0-20 38.760 46.512,00 0,475871 %
0-21 54.264 65.116,80 0,666220 %
0-22 74.613 89.535,60 0,916052 %
0-23 100.947 121.136,40 1,239365 %
0-24 134.596 161.515,20 1,652486 %
0-25 177.100 212.520,00 2,174324 %
0-26 230.230 276.276,00 2,826621 %
0-27 296.010 355.212,00 3,634227 %
0-28 376.740 452.088,00 4,625380 %
0-29 475.020 570.024,00 5,832001 %
0-30 593.775 712.506,00 7,290002 %
0-31 736.281 883.537,20 9,039602 %
0-32 906.192 1.087.430,40 11,125664 %
0-33 1.107.568 1.329.081,60 13,598034 %
0-34 1.344.904 1.613.884,80 16,511898 %
0-35 1.623.160 1.947.792,00 19,928153 %
0-36 1.947.792 2.337.350,40 23,913783 %
0-37 2.324.784 2.789.740,80 28,542258 %
0-38 2.760.681 3.312.817,20 33,893931 %
0-39 3.262.623 4.035.147,60 40,056464 %
0-40 3.838.380 4.606.056,00 47,125251 %
0-41 4.496.388 5.395.665,60 55,203866 %
0-42 5.245.786 6.294.943,20 64,404510 %
0-43 6.096.454 7.315.744,80 74,848485 %
0-44 7.059.052 8.470.862,40 86,666667 %
0-45 8.145.060 9.774.072,00 100,000000 %

Beim Sys­tem 0–45 wür­de man also alle mög­li­chen Kom­bi­na­tio­nen spie­len und hät­te somit einen 100%igen Voll­tref­fer. Aller­dings wäre die­ses – abge­se­hen von dem sehr hohen Ein­satz – durch die gerin­ge Gewinn­aus­schüt­tung (denn auch die Lot­to­ge­sell­schaft will ver­die­nen) und die Mög­lich­keit, dass auch ein ande­rer den Haupt­tref­fer macht und man den Gewinn tei­len muss, nicht wirk­lich sinn­voll zu spie­len.

Höchs­te Gewinn­sum­men

Gewinn[29] Regi­on[29] Zie­hungs­da­tum[29]
1. 14.926.157,30 € Nie­der­ös­ter­reich 21.11.2018
2. 9.643.151,70 € Wien 12.08.2015
3. 9.437.932,50 € Wien 15.08.2012
4. 9.231.788,80 € Wien 09.06.2013
5. 8.905.907,20 € Wien 22.12.2010
6. 8.842.084,10 € Nie­der­ös­ter­reich 27.02.2011

Zah­len­lot­to 1–90 in Öster­reich

Zah­len­lot­to-Wett­schein

Das Zah­len­lot­to 1–90 wur­de 1752 unter Maria The­re­sia ein­ge­führt und ist somit das ältes­te kon­zes­sio­nier­te Glücks­spiel in Öster­reich. Die ers­te Zie­hung fand am 21. Okto­ber 1752 auf dem Lob­ko­witz­platz in Wien statt. Die Zie­hung von 5 aus 90 Zah­len wird wöchent­lich am Diens­tag, Don­ners­tag und Sams­tag durch­ge­führt. Beim Zah­len­lot­to kön­nen bei sie­ben Spiel­ar­ten (Extrakt, Ruf, Ambo, Ter­no, Ambo-Ter­no 3, Ambo-Ter­no 4, Ambo-Ter­no 5) ein bis fünf Zah­len aus­ge­wählt wer­den, der Ein­satz kann 0,75 Euro, 1,50 Euro, 3 Euro, 5 Euro, 10 Euro, 50 Euro, 100 Euro oder 500 Euro betra­gen. Wenn man die rich­ti­gen Zah­len errät, gewinnt man ein fes­tes Viel­fa­ches des Ein­sat­zes, unab­hän­gig von der Teil­nah­me ande­rer Spie­ler.

6 aus 42 plus 1 aus 6 in der Schweiz

Mit der Zie­hung vom 12. Janu­ar 2013 wur­de die Spiel­for­mel in der Schweiz geän­dert. Das seit 4. Janu­ar 1986 gel­ten­de 6-aus-45-Sys­tem wur­de durch die For­mel 6 aus 42 ersetzt. Zusätz­lich muss pro Tipp nun eine Glücks­zahl zwi­schen 1 und 6 ange­kreuzt wer­den.[30] Ein Tipp kos­tet pro Zie­hung 2,50 Schwei­zer Fran­ken, wobei min­des­tens zwei Tipps abge­ge­ben wer­den müs­sen. Dar­in sind mög­li­che Gebüh­ren bereits ent­hal­ten. Das Zusatz­spiel „Plus“ mit dem „Jack­pot Plus“ und die Zusatz­zahl ent­fal­len mit den Ände­run­gen vom Janu­ar 2013. Somit gibt es nur noch einen Jack­pot, der für sechs rich­tig getipp­te Zah­len, kom­bi­niert mit der kor­rek­ten Glücks­zahl, aus­ge­schüt­tet wird. Wenn die stan­dard­mä­ßig auf dem Wett­be­leg auf­ge­druck­te „rePLAY“-Nummer, die gleich­zei­tig mit den Lot­to­zah­len gezo­gen wird (kos­ten­lo­ses 1-aus-13-Sys­tem), über­ein­stimmt, erhält man beim nächs­ten Spiel den Wett­ein­satz in Form von Gra­tis-Quick-Tipps zurück­er­stat­tet. Die­se Anga­ben gel­ten für die bei­den natio­na­len Lot­te­rie­ge­sell­schaf­ten Swiss­los und Lote­rie Roman­de.

Gewinn­wahr­schein­lich­kei­ten:

Gewinn­klas­se Anzahl rich­ti­ger Vor­aus­sa­gen Gewinn­chan­ce Durch­schnitt­lich erwar­te­ter Gewinn
1 zu … in %
I 6 Rich­ti­ge und Glücks­zahl 31.474.716,00 0,0000032 %
II 6 Rich­ti­ge ohne Glücks­zahl 6.294.943,20 0,000016 % CHF 1.000.0004
III 5 Rich­ti­ge und Glücks­zahl 145.716,28 0,00069 % CHF 5.000
IV 5 Rich­ti­ge ohne Glücks­zahl 29.143,26 0,0034 % CHF 1.0004
V 4 Rich­ti­ge und Glücks­zahl 3.330,66 0,030 % CHF 150
VI 4 Rich­ti­ge ohne Glücks­zahl 666,13 0,15 % CHF 75
VII 3 Rich­ti­ge und Glücks­zahl 220,41 0,45 % CHF 25
VIII 3 Rich­ti­ge ohne Glücks­zahl 44,08 2,27 % CHF 10
Klas­sen I-VIII 34,41 3,19 %
4: Maxi­ma­le Gewinn­sum­me der Gewinn­klas­se

6 aus 45 in den Nie­der­lan­den

Der Ein­satz pro Tipp beträgt 2,00 Euro. Die Höhe des aus­ge­schüt­te­ten Gewinns hängt nicht vom Ein­satz ab, da die Gewin­ne in den Gewinn­klas­sen III bis VIII fest­ge­legt sind und in der fest­ge­leg­ten Höhe aus­ge­schüt­tet wer­den. Die Gewinn­klas­se I ist mit einer Mil­li­on Euro fest­ge­legt, die aber bei meh­re­ren Gewin­nern auf­ge­teilt wird. Eben­so ver­hält es sich in der Gewinn­klas­se II, die mit 100.000 Euro dotiert ist. Die Gewinn­sum­me der Gewinn­klas­se Jack­pot gewinnt der­je­ni­ge bzw. die­je­ni­gen Spie­ler, die sowohl die sechs gezo­ge­nen Zah­len aus 45 Zah­len rich­tig als auch die rich­ti­ge Far­be aus sechs Far­ben vor­her­ge­sagt haben. Die rich­ti­ge Far­be wird als „Jack­potk­leur“ bezeich­net und ent­spricht der Super­zahl beim deut­schen Lot­to. Der Jack­pot beim nie­der­län­di­schen Lot­to star­tet immer bei 7,5 Mil­li­on Euro. Von Zie­hung zu Zie­hung wird die Gewinn­sum­me um 500.000 Euro auf­ge­stockt. Wird der Jack­pot inner­halb von zwölf Mona­ten nicht geknackt, kommt es zu einer Zwangs­aus­schüt­tung in die Gewinn­klas­se I, wie es zuletzt am 16. Okto­ber 2010 gesche­hen ist. Der letz­te gro­ße Jack­pot in Höhe von 26 Mil­lio­nen Euro wur­de am 15. Okto­ber 2011 aus­ge­schüt­tet.

6 aus 90 in Ita­li­en

In Ita­li­en betreibt die Sisal Spa das Lot­to­spiel. Die­ses Spiel heißt Supe­rEn­a­lot­to. Es wird Diens­tag, Don­ners­tag und Sams­tag gezo­gen. Man kann zusätz­lich am Super­star teil­neh­men. Zu den sechs Zah­len und dem Jol­ly (ent­spricht der Zusatz­zahl) wird zudem noch ein Super­star gezo­gen.

Da die ita­lie­ni­sche Lot­te­rie kei­ne Zwangs­aus­schüt­tung kennt, ent­hält der Jack­pot, z. B. nach mehr als 100 erfolg­lo­sen Aus­spie­lun­gen der höchs­ten Gewinn­klas­se, gele­gent­lich mehr als 150 Mil­lio­nen Euro.

EuroMillionen/​EuroMillions

ULF-Tram­way der Wie­ner Lini­en als Wer­be­trä­ger für Euro­Mil­lio­nen

Im Gegen­satz zu den tra­di­tio­nel­len lan­des­spe­zi­fi­schen Lot­te­rien war Euro­Mil­lio­nen (Euro­Mil­li­ons, Euro­Mil­lo­nes, Euro­Mil­hões) von Anfang an als Mehr­län­der-Lot­to aus­ge­legt. Am 13. Febru­ar 2004 fand die ers­te Zie­hung statt, für die man in Spa­ni­en, Frank­reich und Groß­bri­tan­ni­en Tipps abge­ben konn­te. Im Lau­fe des Jah­res 2004 kamen dann noch Öster­reich, Bel­gi­en, Irland, Liech­ten­stein, Luxem­burg, Por­tu­gal und die Schweiz hin­zu.

Die Spiel­for­mel lau­tet seit dem 27. Sep­tem­ber 2016 „5 aus 50 plus 2 aus 12“. Ein Tipp kos­tet 2,20 Euro (in der Schweiz 3,50 Fran­ken), davon kommt 1,10 Euro zur Gewinn­sum­me. Die Ein­sät­ze aus allen Län­dern gelan­gen in einen gemein­sa­men Pool. Jeden Diens­tag und Frei­tag gibt es eine ein­zi­ge Zie­hung für alle betei­lig­ten Län­der.

Rang erfor­der­lich Wahr­schein­lich­keit in % (gerun­det) Anteil an der
Gewinn­sum­me
mitt­le­rer Ein­zel-
gewinn (gerun­det)
01. Rang 5 Zah­len und 2 Ster­ne 000.000.001 /​139.838.160 000,000000715 % 50,00 % /​42,00 %² 76.910.988,00 /​
64.605.229,920²
02. Rang 5 Zah­len und 1 Stern 000.000.020 /​139.838.160 ≈ 1 /​6.991.908 000,0000143 % 02,61 % 200.737,680
03. Rang 5 Zah­len und 0 Ster­ne 000.000.045 /​139.838.160 ≈ 1 /​3.107.515 000,0000322 % 00,61 % 20.851,420
04. Rang 4 Zah­len und 2 Ster­ne 000.000.225 /​139.838.160 ≈ 1 /​621.503 000,000161 % 00,19 % 1.298,940
05. Rang 4 Zah­len und 1 Stern 000.004.500 /​139.838.160 ≈ 1 /​31.075 000,00322 % 00,35 % 119,640
06. Rang 3 Zah­len und 2 Ster­ne 000.009.900 /​139.838.160 ≈ 1 /​14.125 000,00708 % 00,37 % 57,490
07. Rang 4 Zah­len und 0 Ster­ne 000.010.125 /​139.838.160 ≈ 1 /​13.811 000,00724 % 00,26 % 39,500
08. Rang 2 Zah­len und 2 Ster­ne 000.141.900 /​139.838.160 ≈ 1 /​985 000,101 % 01,30 % 14,090
09. Rang 3 Zah­len und 1 Stern 000.198.000 /​139.838.160 ≈ 1 /​706 000,142 % 01,45 % 11,260
10. Rang 3 Zah­len und 0 Ster­ne 000.445.500 /​139.838.160 ≈ 1 /​314 000,319 % 02,70 % 9,320
11. Rang 1 Zahl und 2 Ster­ne 000.744.975 /​139.838.160 ≈ 1 /​188 000,533 % 03,27 % 6,750
12. Rang 2 Zah­len und 1 Stern 002.838.000 /​139.838.160 ≈ 1 /​49 002,03 % 10,30 % 5,580
13. Rang 2 Zah­len und 0 Ster­ne 006.385.500 /​139.838.160 ≈ 1 /​22 004,57 % 16,59 % 4,000
1.–13. Rang eine der Bedin­gun­gen erfüllt 010.778.691 /​139.838.160 ≈ 1 /​13 007,71 % 90,00 % /​82,00 %² 12,85 /​11,700²
Nie­te Bedin­gun­gen alle nicht erfüllt 129.059.469 /​139.838.160 ≈ 12 /​13 092,2 % 00,0 % 0,000
alle nichts 139.838.160 /​139.838.160 = 1 100 % 90,00 % /​82,00 %² 0,99 /​0,900²
²: Bei den Zie­hun­gen 1 bis 5 eines Jack­pot-Zyklus beträgt der Anteil der Gewinn­klas­se 1 50,00 % (Boos­ter-Fonds 10,00 %). Bei wei­te­ren Zie­hun­gen des Jack­pot-Zyklus (und bei Super-Jack­pots sowie Jack­pots mit mini­mal garan­tier­ten Gewinn­sum­men) beträgt der Anteil der Gewinn­klas­se 1 42,00 % (Boos­ter-Fonds 18,00 %).
Quit­tung für Öster­reich mit JOKER-Teil­nah­me

Abhän­gig davon, ob die Zie­hung am Anfang eines Jack­pot-Zyklus ist (Zyklus 1 bis 5) oder schon wei­ter fort­ge­schrit­ten ist (sie­he Anmer­kung zur Tabel­le), wer­den 50 % bzw. 42 % der Ein­nah­men wie­der aus­ge­spielt. Bei einem Ein­satz von 2,20 Euro beträgt der mitt­le­re Ein­zel­ge­winn also 0,99 Euro bzw. 0,90 Euro. Die auf 1,10 Euro feh­len­den Cent wer­den in den soge­nann­ten Boos­ter-Fonds ein­be­zahlt. Die­ser wird „nach frei­em Ermes­sen der Gesell­schaft“ ver­wen­det, um gele­gent­lich Gewinn­rän­ge auf­zu­do­tie­ren oder Zusatz­aus­spie­lun­gen durch­zu­füh­ren. Ins­ge­samt wer­den also 50 % der Ein­nah­men wie­der aus­ge­spielt, und man gewinnt pro Ein­satz von 2,20 Euro im Durch­schnitt 1,10 Euro.

Durch ver­schie­de­ne Fak­to­ren (die nied­ri­ge Gewinn­wahr­schein­lich­keit für „7 Rich­ti­ge“, die gro­ße Anzahl Mit­spie­ler, den rela­tiv hohen Ein­satz sowie die Art der Auf­tei­lung auf die Gewinn­klas­sen) ent­ste­hen schnell sehr hohe Jack­pots: Garan­tiert wird ein Min­dest-Jack­pot von 17 Mil­lio­nen Euro, des­sen Anwach­sen nun­mehr auf 250 Mil­lio­nen Euro begrenzt ist. Die Jack­pot-Ober­gren­ze wur­de ab Febru­ar 2020 auf zunächst 200 Mil­lio­nen Euro erhöht. Sobald die­se Abfluss­ober­gren­ze von 200 Mil­lio­nen Euro erreicht und der Jack­pot gewon­nen oder zwangs­aus­ge­schüt­tet wur­de, wird die Abfluss­ober­gren­ze für zukünf­ti­ge Zie­hun­gen in Schrit­ten von 10 Mil­lio­nen Euro erhöht, so dass er beim nächs­ten Mal 210 Mil­lio­nen Euro errei­chen wird usw. bis der neue Höchst­wert von 250 Mil­lio­nen Euro erreicht ist. Wird die jeweils gel­ten­de Abfluss­ober­gren­ze erreicht und von kei­nem geknackt, so bleibt sie für die nächs­ten vier Zie­hun­gen erhal­ten. Wird der Jack­pot mit der Abfluss­ober­gren­ze dann aber­mals nicht geknackt, so wird die Gewinn­sum­me in der fünf­ten Zie­hung dem nächst­nied­ri­ge­ren Gewinn­rang der­sel­ben Run­de zuge­schla­gen („Roll­down“).[31]

  • Die ers­te Rekord­sum­me von gut 115,4 Mil­lio­nen Euro gewann die Irin Dolo­res McNa­ma­ra am 29. Juli 2005.
  • Am 3. Febru­ar 2006 teil­ten sich drei Gewin­ner den Rekord-Jack­pot von 183 Mil­lio­nen Euro, nach­dem der 1. Rang elf Zie­hun­gen lang nicht besetzt war. Zwei Fran­zo­sen und ein Por­tu­gie­se erhiel­ten je 61.191.026 Euro.

Um den Jack­pot nicht noch wei­ter anstei­gen zu las­sen, sahen die Spiel­re­geln in der Zeit von 2006 bis 2009 vor, dass der Jack­pot nach der zwölf­ten Zie­hung auf den nächs­ten besetz­ten Rang auf­ge­teilt wird. Dies geschah erst­mals am 17. Novem­ber 2006, nach­dem sich rund 183 Mil­lio­nen Euro im Jack­pot ange­sam­melt hat­ten. Die Sum­me wur­de unter den Gewin­nern des zwei­ten Ran­ges ver­teilt (es gab daher 20 Gewin­ner von je 9,6 Mil­lio­nen Euro).

  • Den bis­her höchs­ten Jack­pot mit 210 Mil­lio­nen Euro (230,2 Mil­lio­nen Fran­ken) knack­te am 26. Febru­ar 2021 ein Schwei­zer. Direkt aus­be­zahlt wer­den ihm infol­ge der Ver­rech­nungs­steu­er von 35 % jedoch vor­erst ledig­lich 136,5 Mil­lio­nen Euro. Ver­steu­ert er den Lot­te­rie­ge­winn kor­rekt, erhält er den Rest­be­trag, muss aber ent­spre­chend dem Gesamt­ge­winn Ein­kom­mens­steu­er ent­rich­ten.
  • Den zweit­höchs­ten Jack­pot mit 200 Mil­lio­nen Euro knack­te am 11. Dezem­ber 2020 ein Fran­zo­se.
  • Am 8. Okto­ber 2019 knack­te Peter Wil­son aus Eng­land einen Jack­pot mit 190 Mil­lio­nen Euro (170,2 Mil­lio­nen Pfund).
  • Einen eben­falls mit 190 Mil­lio­nen Euro gefüll­ten Jack­pot knack­te am 24. Okto­ber 2014 ein Por­tu­gie­se, dem jedoch wegen der Glücks­spiel­steu­er in Por­tu­gal von 20 % ledig­lich 152 Mil­lio­nen Euro aus­ge­zahlt wur­den, und am 6. Okto­ber 2017 ein Spa­ni­er, dem jedoch wegen der Glücks­spiel­steu­er in Spa­ni­en von 20 % eben­falls ledig­lich 152 Mil­lio­nen Euro aus­ge­zahlt wur­den.
  • Am 10. August 2012 knack­te das Ehe­paar Bay­ford aus Eng­land einen Jack­pot mit 190 Mil­lio­nen Euro, jedoch kamen wegen der Schwä­che des Euro „nur“ 148,6 Mil­lio­nen Pfund zur Aus­zah­lung.
  • Den Jack­pot mit 185 Mil­lio­nen Euro (161,6 Mil­lio­nen Pfund) knack­te am 12. Juli 2011 das Ehe­paar Weir aus Schott­land.
  • Einem Iren ist es am 19. Febru­ar 2019 gelun­gen, einen mit rund 175,5 Mil­lio­nen Euro gefüll­ten Jack­pot zu kna­cken.
  • Am 13. Novem­ber 2012 knack­te ein Fran­zo­se den Jack­pot mit 169,8 Mil­lio­nen Euro und bereits zuvor gelang dies einem Fran­zo­sen am 13. Sep­tem­ber 2011 bei einem mit rund 162,3 Mil­lio­nen Euro gefüll­ten Jack­pot. Am 1. Sep­tem­ber 2020 errang ein Ehe­paar aus dem Elsass den Jack­pot mit 157 Mil­lio­nen Euro.
  • Ein Bel­gi­er konn­te am 11. Okto­ber 2016 den Jack­pot mit 168 Mil­lio­nen Euro gewin­nen. Einem wei­te­ren Bel­gi­er gelang es am 2. Juni 2017, den Jack­pot von 153,9 Mil­lio­nen Euro ein­zu­fah­ren.
  • Am 2. Okto­ber 2018 konn­te eine im Kan­ton Aar­gau wohn­haf­te Deut­sche den Jack­pot mit 162,4 Mil­lio­nen Euro (183,9 Mil­lio­nen Fran­ken) kna­cken, jedoch wur­den ihr wegen der Glücks­spiel­steu­er in der Schweiz von 35 % ledig­lich 105,5 Mil­lio­nen Euro aus­ge­zahlt. Ein Schwei­zer aus dem Kan­ton Zürich gewann am 19. Dezem­ber 2017 den Jack­pot mit 135,3 Mil­lio­nen Euro (157 Mil­lio­nen Fran­ken), von dem ihm wegen der Glücks­spiel­steu­er in der Schweiz von 35 % ledig­lich 88 Mil­lio­nen Euro aus­ge­zahlt wur­den.
  • Am 7. Juli 2020 gelang es einer spa­ni­schen Tipp­ge­mein­schaft einen Gesamt­ge­winn von 145 Mil­lio­nen Euro zu erzie­len. Ein Spa­ni­er konn­te am 13. Juni 2014 den Jack­pot von rund 137,3 Mil­lio­nen Euro ein­strei­chen. Zuvor kam am 8. Mai 2009 eine Spa­nie­rin zu einem Ein­zel­ge­winn von 126,2 Mil­lio­nen Euro. Den gesetz­ten Jack­pot von 130 Mil­lio­nen Euro gewann je ein Spa­ni­er am 7. Febru­ar 2020 und am 25. Sep­tem­ber 2020.
  • Je 138,7 Mil­lio­nen Euro erziel­te ein Spie­ler aus Groß­bri­tan­ni­en aus dem Jack­pot (123 Mil­lio­nen Pfund) am 11. Juni 2019 und zuvor aus dem Jack­pot (121 Mil­lio­nen Pfund) am 24. April 2018.
  • Wei­te­re Ein­zel­ge­win­ne wur­den am 29. März 2013 in Höhe von 132,5 Mil­lio­nen Euro an einen Fran­zo­sen, am 8. Okto­ber 2010 in Höhe von 129,8 Mil­lio­nen Euro (113 Mil­lio­nen Pfund) an eine eng­li­sche Tipp­ge­mein­schaft, am 1. Janu­ar 2019 in Höhe von 129,6 Mil­lio­nen Euro (115 Mil­lio­nen Pfund) an das nord­iri­sche Ehe­paar Con­nol­ly, am 14. März 2014 in Höhe von 129,4 Mil­lio­nen Euro (108 Mil­lio­nen Pfund) an den Eng­län­der Trot­ter, am 19. Novem­ber 2019 in Höhe von 122,7 Mil­lio­nen Euro (105 Mil­lio­nen Pfund) an das eng­li­sche Ehe­paar Thom­son, am 13. Mai 2011 in Höhe von 121 Mil­lio­nen Euro an den Spa­ni­er Del­ga­do Rodrí­guez und am 7. Okto­ber 2011 in Höhe von 117,7 Mil­lio­nen Euro (101,2 Mil­lio­nen Pfund) an den Eng­län­der Dawes aus­ge­schüt­tet.

Alles in allem ist das Kon­zept von Euro­Mil­lio­nen ver­gleich­bar mit dem deut­schen „6 aus 49 plus Super­zahl“ sowie ins­be­son­de­re den US-ame­ri­ka­ni­schen Mehr-Staa­ten-Lot­te­rien Power­ball und Mega Mil­li­ons: Der Trend geht offen­bar zu immer nied­ri­ge­ren Gewinn­chan­cen auf immer höhe­re Jack­pots und gleich­zei­tig zu ver­gleichs­wei­se nied­ri­gen Gewin­nen in den wei­te­ren Kate­go­rien. Wei­ter­hin die nied­rigs­te Gewinn­chan­ce auf den Haupt­preis besteht jedoch beim ita­lie­ni­schen Supe­rEn­a­lot­to mit sei­nem 6-aus-90-Prin­zip (sie­he oben).

Euro­jack­pot in Euro­pa

Euro­jack­pot ist eine län­der­über­grei­fen­de euro­päi­sche Lot­te­rie, die ein ver­gleich­ba­res, kon­trol­lier­tes Ange­bot staat­li­cher Lot­te­rie­ge­sell­schaf­ten bie­tet wie die län­der­über­grei­fen­de Lot­te­rie Euro­mil­lio­nen in West­eu­ro­pa. Zum Start betei­lig­ten sich neben allen deut­schen Lan­des­lot­te­rie­ge­sell­schaf­ten außer­dem die Gesell­schaf­ten Dans­ke Spil A/​S (Däne­mark), Veik­kaus Oy (Finn­land), Sisal S.p.A. (Ita­li­en), De Lot­to (Nie­der­lan­de), Loteri­ja Slo­ve­ni­je (Slo­we­ni­en) und AS Eesti Loto (Est­land) an der Lot­te­rie. Die ers­te Zie­hung erfolg­te am 23. März 2012.[32]

Bei­tritt wei­te­rer Gesell­schaf­ten:

  • 6. Juli 2012: Orga­ni­za­ción Nacio­nal de Cie­gos de Espa­ña (ONCE, Spa­ni­en)
  • 1. Febru­ar 2013: Nor­sk Tip­ping AS (Nor­we­gen), AB Svens­ka Spel (Schwe­den), Íslensk Get­s­pá (Island), VAS Lat­vi­jas Loto (Lett­land), UAB Oli­fė­ja (Litau­en) und Hrvat­s­ka Lut­ri­ja d.o.o. (Kroa­ti­en)
  • 10. Okto­ber 2014: SAZKA a.s. (Tsche­chi­en) und Sze­renc­se­já­ték Zrt. (Ungarn)
  • 9. Okto­ber 2015: TIPOS, národ­ná loté­rio­vá spo­loč­nosť, a. s. (Slo­wa­kei)
  • 15. Sep­tem­ber 2017: Tota­liz­a­tor Spor­to­wy Spół­ka z o.o. (Polen)

Getippt wer­den 5 Zah­len im Feld A von 1 bis 50 sowie im Feld B 2 Zah­len von 1 bis 10. Die Zah­len im Feld B hei­ßen Euro­zah­len. Jeder Tipp kos­tet 2,00 Euro zzgl. der Bear­bei­tungs­ge­bühr. Die Hälf­te der Spiel­ein­sät­ze wird als Gewin­ne wie­der an die Spiel­teil­neh­mer aus­ge­schüt­tet. Die­se ver­teilt sich auf zwölf Gewinn­klas­sen. Garan­tiert ist ein Min­dest­jack­pot in Höhe von 10 Mil­lio­nen Euro, der bis zu einer Höhe von 90 Mil­lio­nen Euro anwach­sen kann. Wird der Höchst­be­trag von 90 Mil­lio­nen Euro über­schrit­ten, fließt der Mehr­be­trag in die nied­ri­ge­re Gewinn­klas­se. Die Chan­ce, bei der Lot­te­rie Euro­jack­pot den Haupt­ge­winn (Klas­se 1) zu erzie­len, liegt bei 1:95.344.200. Die Gewinn­zah­len wer­den wöchent­lich am Frei­tag­abend um 21 Uhr in Hel­sin­ki in Finn­land gezo­gen.[33]

  • Den ers­ten Haupt­ge­winn in Höhe von 19.536.863,80 Euro gewann am 11. Mai 2012 eine Tipp­ge­mein­schaft aus Deutsch­land.[34]
  • Der höchs­te in Deutsch­land erspiel­te Jack­pot in Höhe von 90 Mio. Euro wur­de am 14. Okto­ber 2016 von einem Spie­ler aus Baden-Würt­tem­berg gewon­nen. Damit liegt die­ser Gewinn gleich auf mit einem Jack­pot Gewin­ner aus Tsche­chi­en der eben­falls 90 Mil­lio­nen am 15. Mai 2015 gewann.[35]

Sys­tem­spie­le

Bei einem Lot­to­sys­tem­spiel kön­nen mehr als die übli­chen sechs Zah­len ange­kreuzt wer­den und damit vie­le Kom­bi­na­tio­nen auf ein­mal in Auf­trag gege­ben wer­den, etwa alle Mög­lich­kei­ten, mit sie­ben bestimm­ten Zah­len 6er-Kom­bi­na­tio­nen zu bil­den. Die Zahl der mög­li­chen Kom­bi­na­tio­nen bei einem Sys­tem­tipp kann mit dem Bino­mi­al­ko­ef­fi­zi­en­ten bestimmt wer­den, so wer­den bei einem Sys­tem­tipp „3 aus 5“, der alle 3er-Kom­bi­na­tio­nen aus fünf Zah­len abdeckt (5 über 3), also zehn ver­schie­de­ne Drei­er­kom­bi­na­tio­nen getippt. Die erhöh­te Gewinn­chan­ce geht mit höhe­rem Ein­satz ein­her, die Gewinn­quo­te zu erhö­hen ist damit nicht mög­lich.

Gewinn­aus­schüt­tungs­quo­te im Ver­gleich zu ande­ren Glücks­spie­len

Alle denk­ba­ren Lot­torei­hen des deut­schen Lot­tos 6 aus 49 mit Super­zahl auf ein­mal zu spie­len (14 Mil­lio­nen Tipp­mög­lich­kei­ten × 10 Super­zah­len) wür­de einen Ein­satz von etwa 120 Mil­lio­nen Euro erfor­dern. Zwar lie­ßen sich auf die­sem Weg neben einem Jack­pot auch die meis­ten Aus­schüt­tun­gen der ande­ren Gewinn­klas­sen ein­neh­men, den­noch blie­be die Gewinn­sum­me nur in zwei­stel­li­ger Mil­lio­nen­hö­he. Dass beim Lot­to­spiel auf lan­ge Sicht die Gewinn­bi­lanz immer deut­lich nega­tiv aus­fällt, resul­tiert aus der gerin­gen Gewinn­aus­schüt­tungs­quo­te. Wäh­rend bei­spiels­wei­se beim Rou­let­te die Ver­lus­te der Spie­ler pro Spiel im Durch­schnitt etwa 2,7 % des Ein­sat­zes betra­gen, sind es beim nor­ma­len Lot­to 50 % (ohne Berück­sich­ti­gung der Bear­bei­tungs­ge­bühr).

Anzahl der Tipp-Kom­bi­na­tio­nen

Mit Hil­fe der Kom­bi­na­to­rik lässt sich die Anzahl der mög­li­chen Zah­len­kom­bi­na­tio­nen beim Lot­to errech­nen. Bei dem Spiel 6 aus 49 (Kom­bi­na­ti­on ohne Wie­der­ho­lung) kann man aus 49 Objek­ten 6 ohne Zurück­le­gen und ohne Beach­tung der Rei­hen­fol­ge aus­wäh­len. Dafür gibt es genau 49! /​(6! · (49–6)!) = 13.983.816 Mög­lich­kei­ten. Im deut­schen Sys­tem mit „Super­zahl“ wächst die­se Zahl auf das Zehn­fa­che, also 139.838.160.

Sys­tem wo in Ver­wen­dung Mög­lich­kei­ten
5 aus 35 Bul­ga­ri­en, Lett­land 324.632
6 aus 30 Litau­en 593.775
6 aus 42 Bul­ga­ri­en 5.245.786
7 aus 35 Schwe­den, Ungarn 6.724.520
6 aus 45 Lot­to, Öster­reich
Bel­gi­en, Russ­land, Nie­der­lan­de
8.145.060
6 aus 47 Irland 10.737.573
6 aus 49 Bul­ga­ri­en, Grie­chen­land,
Spa­ni­en, Polen, Kana­da
13.983.816
5 aus 49 plus 1 aus 10 Frank­reich 19.068.840
6 aus 42 plus 1 aus 6 Swiss Lot­to, Schweiz 31.474.716
5 aus 90 Zah­len­lot­to 1–90, Öster­reich, Ungarn 43.949.268
6 aus 59 Groß­bri­tan­ni­en, New York 45.057.474
5 aus 50 plus 2 aus 8 Euro­jack­pot bis 3. Okto­ber 2014 59.325.280
6 aus 48 plus 1 aus 5 Vikin­glot­to 61.357.560
5 aus 50 plus 2 aus 9 Euro­Mil­lio­nen bis 6. Mai 2011 76.275.360
5 aus 50 plus 2 aus 10 Euro­jack­pot ab 10. Okto­ber 2014 95.344.200
7 aus 50 Kana­da 99.884.400
5 aus 50 plus 2 aus 11 Euro­Mil­lio­nen ab 10. Mai 2011 116.531.800
5 aus 50 plus 2 aus 12 Euro­Mil­lio­nen ab 27. Sep­tem­ber 2016 139.838.160
6 aus 49 plus 1 aus 10 Lot­to 6 aus 49, Deutsch­land 139.838.160
5 aus 69 plus 1 aus 26 Power­ball, USA 292.201.338
5 aus 70 plus 1 aus 25 Mega Mil­li­ons, USA 302.575.350
6 aus 90 Supe­rEn­a­lot­to, Ita­li­en, Tür­kei 622.614.630

Gewinn­wahr­schein­lich­keit

Gewinn­wahr­schein­lich­keit für Lot­to

Die Tref­fer-Wahr­schein­lich­keit beim Lot­to lässt sich über die hyper­geo­me­tri­sche Ver­tei­lung ermit­teln durch :

6 aus 49 (N=49) 6 aus 45 (N=45)
H49,6,6 H45,6,6
r Anzahl Wahr­schein­lich­keit (P) in % r Anzahl Wahr­schein­lich­keit (P) in %
0 6.096.454 43,596 0 3.262.623 40,056
1 5.775.588 41,302 1 3.454.542 42,413
2 1.851.150 13,238 2 1.233.765 15,147
3 246.820 1,7650 3 182.780 2,2441
4 13.545 0,096862 4 11.115 0,13646
5 258 0,0018450 5 234 0,0028729
6 1 0,0000071511 6 1 0,000012277
13.983.816 100,00 8.145.060 100,00
Erwar­tungs­wert 0,735 Erwar­tungs­wert 0,800
Streu­ung 0,578 Streu­ung 0,615
Wahr­schein­lich­keit beim deut­schen Lot­to
Wahr­schein­lich­keit beim deut­schen Lot­to loga­rith­misch ska­liert

Wer die Zah­len auf­sum­miert, ersieht aus der Tabel­le, dass die Chan­ce für eine Nie­te (0, 1 oder 2 Rich­ti­ge von 6 Zah­len) beim öster­rei­chi­schen Lot­to bei 97,6 % liegt, beim deut­schen Lot­to bei 98,1 %.

Der Erwar­tungs­wert ent­spricht der durch­schnitt­li­chen Anzahl rich­tig gera­te­ner Zah­len. Wer zum Bei­spiel bei 6 aus 49 in 100 Zie­hun­gen spielt, kann mit etwa 73 rich­tig gera­te­nen Zah­len ins­ge­samt rech­nen. (600 wären maxi­mal mög­lich, bei hun­dert­mal 6 Rich­ti­gen.) Dabei macht es kei­nen Unter­schied, ob der abge­ge­be­ne Tipp jedes Mal ein ande­rer oder immer der­sel­be ist.

Beim öster­rei­chi­schen Lot­to erhält man häu­fi­ger eine rich­ti­ge Zahl als kei­ne, wie obi­ge Tabel­le zeigt (6 aus 45, H45,6,6). Dies gilt auch für das litaui­sche Lot­to (6 aus 30), bei dem sogar 2 Rich­ti­ge noch häu­fi­ger auf­tre­ten als 0 Rich­ti­ge.

Beim Lot­to in Deutsch­land galt bis Mai 2013:

Die Gewinn­mög­lich­kei­ten mit Zusatz­zahl waren jeweils Auf­tei­lun­gen der Fäl­le von 5, 4 und 3 Rich­ti­gen: aus den 43 ver­blie­be­nen Zah­len wur­de eine Zusatz­zahl gezo­gen.

Dabei erga­ben sich fol­gen­de Wahr­schein­lich­kei­ten:

Ergeb­nis Anzahl Wahr­schein­lich­keit
(gerun­det)
Aus­schüttung mitt­le­rer Ein­zel-
gewinn (Euro)
0 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl 5.245.786 037,513 %
0 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 850.668 006,0832 %
1 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl 5.104.008 036,499 %
1 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 671.580 004,8026 %
2 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl 1.678.950 012,006 %
2 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 172.200 001,2314 %
3 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl 229.600 001,6419 % 22,0 % 10,050
3 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 17.220 000,12314 % 04,0 % 24,360
4 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl 12.915 000,092357 % 05,0 % 40,600
4 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 630 000,0045052 % 01,0 % 166,470
5 Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl 252 000,0018021 % 06,5 % 2.705,200
5 Rich­ti­ge und Zusatz­zahl 6 000,000042907 % 02,5 % 43.699,430
6 Rich­ti­ge und Super­zahl falsch 910 000,0000064360 % 04,0 % 466.127,200
6 Rich­ti­ge und Super­zahl rich­tig 110 000,00000071511 % 05,0 % 5.243.931,000
gesamt 13.983.816 100,00 % 50,0 % 0,375
Erläu­te­rung: Von den 246.820 Fäl­len mit 3 Rich­ti­gen stimmt auch die Zusatz­zahl in 3/​43 aller Fäl­le, in 40/​43 aller Fäl­le nicht.

Die For­mel, um die Wahr­schein­lich­keit Pr,z für r Rich­ti­ge samt z rich­ti­ger Zusatz­zah­len (z {0, 1}) zu ermit­teln, ist

Merk­hil­fe für die lin­ke For­mel: Unter dem Bruch­strich steht die Sum­me der Kom­po­nen­ten ober­halb des Bruch­stri­ches. Die­se For­mel ver­wen­det Bino­mi­al­ko­ef­fi­zi­en­ten. Da bei 6 aus 49 nur eine Zusatz­zahl gezo­gen wird, ist der Term stets gleich 1 und kann für die Berech­nung weg­ge­las­sen wer­den (rech­te For­mel). In die­ser For­mel unbe­rück­sich­tigt ist die unab­hän­gig gezo­ge­ne Super­zahl, die die Gewinn­chan­ce im Fall von 6 Rich­ti­gen auf 1/​10 für Gewinn­klas­se I und 9/​10 für Gewinn­klas­se II auf­teilt. Alle übri­gen Gewinn­klas­sen blei­ben hier­von unbe­rührt.

Die Wahr­schein­lich­kei­ten für r Rich­ti­ge unter Berück­sich­ti­gung von z rich­ti­gen bzw. fal­schen Zusatz­zah­len addie­ren sich zur Wahr­schein­lich­keit ohne die Berück­sich­ti­gung einer Zusatz­zahl, also , da gemäß den Rechen­re­geln für Bino­mi­al­ko­ef­fi­zi­en­ten der Zusam­men­hang gilt. Die Anzahl im Zäh­ler ist also genau die Sum­me der Anzah­len mit rich­ti­ger und fal­scher Zusatz­zahl (z. B. 4 Rich­ti­ge = 630 + 12.915 = 13.545 Mög­lich­kei­ten).

Der Erwar­tungs­wert für die Gewin­ne in den ein­zel­nen Gewinn­klas­sen ist dabei unab­hän­gig von der Anzahl der ver­kauf­ten Lose, denn je höher die Zahl der Lose, des­to häu­fi­ger ist jede Gewinn­klas­se im Schnitt ver­tre­ten und auf des­to mehr Gewin­ner ver­teilt sich die Sum­me. Ledig­lich die Streu­ung der Gewinn­hö­he (und damit z. B. die Höhe eines Jack­pots) hängt von der Zahl der Tipps ab.

Die mathe­ma­ti­sche Wahr­schein­lich­keit steht häu­fig im Wider­spruch zur sub­jek­tiv wahr­ge­nom­me­nen Chan­ce, sie­he Ein­schät­zen von Wahr­schein­lich­kei­ten.

Gewinn­wahr­schein­lich­keit für Euro­Mil­lio­nen

Anmer­kung: Die fol­gen­de Auf­stel­lung bezieht sich auf die Vari­an­te „5 aus 50 plus 2 aus 12“.

Wür­den vor einer Zie­hung alle 139.838.160 mög­li­chen Tipps abge­ge­ben, ergä­be sich nach der Zie­hung fol­gen­des Bild.

Ergeb­nis Anzahl Wahr­schein­lich­keit
(gerun­det)
Aus­schüttung mitt­le­rer Ein­zel-
gewinn (Euro)
0 Zah­len und 0 Ster­ne 54.979.155 039,316 %
0 Zah­len und 1 Stern 24.435.180 017,474 %
0 Zah­len und 2 Ster­ne 1.221.759 000,87369 %
1 Zahl und 0 Ster­ne 33.523.875 023,973 %
1 Zahl und 1 Stern 14.899.500 010,655 %
1 Zahl und 2 Ster­ne 744.975 000,53274 2,475 % 10,220
2 Zah­len und 0 Ster­ne 6.385.500 004,5664 % 9,125 % 4,400
2 Zah­len und 1 Stern 2.838.000 002,0295 % 7,425 % 8,050
2 Zah­len und 2 Ster­ne 141.900 000,10147 % 0,875 % 18,970
3 Zah­len und 0 Ster­ne 445.500 000,31858 % 1,750 % 12,080
3 Zah­len und 1 Stern 198.000 000,14159 % 0,925 % 14,370
3 Zah­len und 2 Ster­ne 9.900 000,007079613 % 0,335 % 104,100
4 Zah­len und 0 Ster­ne 10.125 000,0072405 % 0,190 % 57,730
4 Zah­len und 1 Stern 4.500 000,0032180 % 0,240 % 164,080
4 Zah­len und 2 Ster­ne 225 000,00016090 % 0,225 % 3.076,440
5 Zah­len und 0 Ster­ne 45 000,000032180 % 0,460 % 31.448,050
5 Zah­len und 1 Stern 20 000,000014302 % 1,975 % 303.798,400
5 Zah­len und 2 Ster­ne 1 000,00000071511 % 21,60 % /​13,50 % ² 66.451.093,63 /​

41.531.933,520

gesamt 139.838.160 100,00 % 47,60 % /​39,50 %² 0,914
Die Wahr­schein­lich­keit für eine Nie­te ist 92,292 %, das heißt, dass von 100 abge­ge­be­nen Tipps cir­ca 8 Tipps in den Gewinn­rän­gen lie­gen.

Die For­mel, um die Wahr­schein­lich­keit Pr,s für r Zah­len und s Ster­ne zu ermit­teln, ist

Die­se For­mel ver­wen­det Bino­mi­al­ko­ef­fi­zi­en­ten.

Rekord­ge­win­ne

Deutsch­land

Der ers­te Mil­lio­när im deut­schen Lot­to 6 aus 49 wur­de am 2. Sep­tem­ber 1956 gekürt. Er gewann exakt 1.043.364,50 DM. Unter Berück­sich­ti­gung der Infla­ti­on ent­spricht der Betrag heu­te 2.679.496 Euro.[36]

Höchs­te Gewin­ne (im Jack­pot)

Natio­na­les Lot­to:

  • Den mit 45.382.458 Euro größ­ten Jack­pot in der deut­schen Lot­to­ge­schich­te teil­ten sich am 5. Dezem­ber 2007 drei Spie­ler aus Schles­wig-Hol­stein, Nord­rhein-West­fa­len und Thü­rin­gen. Alle drei hat­ten die rich­ti­gen Gewinn­zah­len 9, 10, 24, 28, 39, 42 getippt und die pas­sen­de Super­zahl 3 und erhiel­ten jeweils rund 15 Mio. Euro.
  • Den mit 42.583.626 Euro höchs­ten Ein­zel­ge­winn erziel­te am 10. Okto­ber 2020 eine Spie­le­rin aus Baden-Würt­tem­berg.
  • Den mit 37.688.291,80 Euro zweit­höchs­ten Ein­zel­ge­winn erziel­te am 7. Okto­ber 2006 ein Spie­ler aus Nord­rhein-West­fa­len.[37]
  • Der dritt­höchs­te Ein­zel­ge­winn wur­de in der unten beschrie­be­nen Zwangs­aus­schüt­tung aus­ge­spielt.
  • Der viert­höchs­te Ein­zel­ge­winn betrug 33,8 Mil­lio­nen und wur­de am 8. Juli 2015 nach Ber­lin aus­ge­spielt.
  • Der höchs­te Gewinn für 6 Rich­ti­ge ohne Super­zahl erfolg­te am 14. Mai 2016 durch die Rege­lung der Zwangs­aus­schüt­tung mit 37.050.634,80 Euro. Ein Spie­ler aus Nord­rhein-West­fa­len erziel­te damit auch den damals zweit­höchs­ten (mit Stand 2020 den dritt­höchs­ten) Ein­zel­ge­winn.[17]
  • Der zweit­höchs­te Gewinn für 6 Rich­ti­ge ohne Super­zahl (aber eben­falls durch die Rege­lung der Zwangs­aus­schüt­tung) wur­de am 14. Sep­tem­ber 2016 erreicht. Er betrug 32.759.747,40 Euro.
  • Der dritt­höchs­te Gewinn für 6 Rich­ti­ge ohne Super­zahl (Zwangs­aus­schüt­tung) wur­de am 29. Juni 2019 erreicht. Er betrug 31.482.812,60 Euro Mil­lio­nen Euro.[38]
  • Der höchs­te Gewinn für 6 Rich­ti­ge ohne Super­zahl vor 2009 wur­de am 4. Dezem­ber 1999 erreicht. Er betrug umge­rech­net 4,1 Mil­lio­nen Euro. Dies war kei­ne Jack­pot-Aus­schüt­tung.[39]

Nied­rigs­te Gewin­ne (im Jack­pot)

Natio­na­les Lot­to:

  • Der nied­rigs­te Gewinn in der Gewinn­klas­se 1 (7 Rich­ti­ge bei „7 aus 38“) wur­de am 25. April 1984 von 69 Gewin­nern mit den Zah­len 1, 3, 5, 6, 9, 12, 25 erlangt. Er betrug 16.907,00 DM (8.644,41 Euro).
  • Die höchs­te Anzahl der Gewin­ner für 6 Rich­ti­ge waren 222 Gewin­ner am 23. Janu­ar 1988 mit einem Gewinn von 84.803,90 DM (umge­rech­net 43.359,55 Euro) – alle hat­ten die bei­den Dril­lin­ge 24, 25, 26 und 30, 31, 32 getippt.[40]
  • 6 Zah­len in der Anord­nung eines U kreuz­ten am 4. Okto­ber 1997 124 Mit­spie­ler an. Sie gewan­nen mit den Zah­len 9, 13, 23, 27, 38 und 40 je 53.982 DM.
  • Die Gewinn­zah­len der nie­der­län­di­schen Lot­te­rie aus der Vor­wo­che über­nah­men am 18. Juni 1977 205 Spiel­teil­neh­mer. Für die 6 rich­ti­gen Zah­len gab es 30.737,80 DM.
  • Am 10. April 1999 wur­den die Zah­len 2, 3, 4, 5, 6 und 26 gezo­gen. In der Fol­ge gewan­nen 38.008 Spie­ler mit 5 rich­ti­gen Zah­len jeweils 379,90 DM.
  • Der nied­rigs­te Gewinn in der Gewinn­klas­se 3 (5 Rich­ti­ge mit Zusatz­zahl) beim Lot­to 6 aus 49 wur­de am 15. Febru­ar 2003 von 25.141 Gewin­nern erlangt. Da es nur 9.436 Fün­fer gab, muss­ten bei­de Rän­ge zusam­men­ge­legt wer­den. Die Quo­te betrug jeweils 201,30 Euro. Fünf der Gewinn­zah­len und die Zusatz­zahl bil­de­ten auf dem Spiel­schein eine durch­ge­hen­de Linie von rechts oben nach links unten. Die Gewinn­rei­he war 4, 6, 12, 18, 24, 30, Zusatz­zahl 36.
1 2 3 4 5 6 7
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29 30 31 32 33 34 35
36 37 38 39 40 41 42
43 44 45 46 47 48 49
1 2 3 4 5 6 7
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43 44 45 46 47 48 49

Schweiz

  • Am 17. Dezem­ber 2016 wur­de der gröss­te Jack­pot des Schwei­zer Zah­len­lot­tos – rund 70 Mil­lio­nen Fran­ken – geknackt, wobei die Sum­me sich auf drei Gewin­ner ver­teil­te.
  • Der gröss­te Ein­zel­ge­winn waren 48,6 Mil­lio­nen Fran­ken am 23. August 2014. Der zweit­größ­te Gewinn wur­de im Mai 2020 erzielt (45 Mil­lio­nen Fran­ken). Den dritt­größ­ten gab es im März 2010 (35,8 Mil­lio­nen Fran­ken), den viert­gröss­ten (34,5 Mil­lio­nen) im Novem­ber 2013.[41] Swiss­los führt auf ihrer Web­site eine Lis­te der zehn höchs­ten Lot­to­ge­win­ne aller Zei­ten; alle wur­den seit 2009 rea­li­siert.[42]
  • Am 28. April 1979 wur­de Wer­ner Bruni der ers­te Lot­to­mil­lio­när der Schweiz. Sein Leben ist Gegen­stand einer im Jahr 2010 erschie­ne­nen Bio­gra­fie.[43][44]
  • Den höchs­ten Gewinn bei der Lot­te­rie Euro Mil­li­ons erziel­te am 23. August 2013 ein im Wal­lis abge­ge­be­ner Tipp­schein mit 115,5 Mil­lio­nen Fran­ken.[45]

Öster­reich

Höchs­te Gewin­ne

  • Beim öster­rei­chi­schen Lot­to gab es den bis­her höchs­te Ein­zel­ge­winn am 2. Novem­ber 2018 in Höhe von 14.926.157,30 Euro.
  • Der zweit­größ­te Ein­zel­ge­winn wur­de am 12. August 2015 in Höhe von 9.643.151,70 Euro erzielt.[46]
  • Der dritt­größ­te Ein­zel­ge­winn kam am 15. August 2012 in Höhe von 9.437.932,50 Euro zustan­de.
  • Am 9. Juni 2013 wur­de der bis­her viert­größ­te Ein­zel­ge­winn in Höhe von 9.231.788,80 Euro und am 27. Dezem­ber 2020 der bis­her fünft­größ­te Ein­zel­ge­winn in Höhe von 9.165.954,00 Euro erzielt.[47]

Jack­pot

  • Der ers­te Sechs­fach-Jack­pot wur­de am Hei­lig­abend 2017 aus­ge­spielt. Die­ser wur­de von einem Wald­viert­ler und einem Ober­stei­rer jeweils per Quick­tipp geknackt. Die sechs Rich­ti­gen hier­bei waren 7, 8, 14, 33, 38 und 40. Durch die­se Zah­len erziel­ten die bei­den Gewin­ner jeweils eine Sum­me in Höhe von 6.118.478,40 Euro.[48]
  • Der ers­te öster­rei­chi­sche Fünf­fach-Jack­pot wur­de am 28. Mai 2008 von zwei Per­so­nen, die die Zah­len 14, 30, 32, 39, 40 und 42 getippt hat­ten, geknackt. Bei­den Gewin­nern wur­de jeweils eine Sum­me in Höhe von 4.918.840,20 Euro aus­be­zahlt. Der zwei­te Fünf­fach-Jack­pot der Lot­to-Geschich­te ist am 23. Okto­ber 2011 von zwei Damen mit den sechs Rich­ti­gen (2, 18, 27, 28, 37 und 38) geknackt wor­den und brach­te ihnen jeweils eine Gewinn­sum­me von 5.507.164,10 Euro ein.[49]

Bei der euro­päi­schen Lot­te­rie Euro­Mil­lio­nen gewann am 28. April 2006 erst­mals ein in Öster­reich abge­ge­be­ner Wett­schein bei „5 plus 2 Rich­ti­ge“ im ers­ten Rang. Die Beson­der­heit dabei war, dass auf dem in Wien gespiel­ten Schein die rich­ti­gen Zah­len gleich zwei Mal ver­tre­ten waren (Gesamt­ge­winn 13 Mio. Euro).

Den höchs­ten Gewinn bei der Lot­te­rie Euro­Mil­lio­nen erziel­te am 16. Mai 2008 ein in Kärn­ten abge­ge­be­ner Tipp­schein mit 55,6 Mil­lio­nen Euro.[50]

Nied­rigs­te Gewin­ne

Bei der Zie­hung vom 21. Mai 1989 wur­den 23 Sech­ser erzielt. Grund für die außer­or­dent­li­che Häu­fig­keit die­ses Gewinn­ran­ges war das lini­en­för­mi­ge Mus­ter (lin­ke Dar­stel­lung), das die Gewinn­zah­len 2, 14, 16, 26, 28 und 40 bil­de­ten. Die Zusatz­zahl war die 12.

Die rech­te Dar­stel­lung zeigt die Gewinn­zah­len vom 25. Janu­ar 1998 mit exakt 6.110 Fün­fern. Dem ein­zel­nen Gewin­ner blie­ben ledig­lich 86,89 Euro. Auch hier war ein Mus­ter (Dia­go­na­le) Grund für die vie­len Gewin­ne. Die Gewinn­zah­len waren in die­sem Fall 1, 15, 22, 29, 36 und 41 (Zusatz­zahl: 10).

1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12
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19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30
31 32 33 34 35 36
37 38 39 40 41 42
43 44 45
1 2 3 4 5 6
7 8 9 10 11 12
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19 20 21 22 23 24
25 26 27 28 29 30
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37 38 39 40 41 42
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Euro­pa und USA

  • Am 10. August 2012 wur­de der höchs­te in Euro­pa aus­ge­spiel­te Jack­pot von 190 Mil­lio­nen Euro (148,6 Mil­lio­nen Pfund) bei der Mehr­län­der­lot­te­rie Euro­Mil­lio­nen von einem bri­ti­schen Ehe­paar geknackt. Auf­grund des schwa­chen Euro­kur­ses, der die Basis für die Wäh­rungs­um­rech­nung ist, gilt in Groß­bri­tan­ni­en vor­ge­nann­ter Gewinn nur als der zweit­höchs­te.
  • Bereits am 12. Juli 2011 gelang es eben­falls einem bri­ti­schen Ehe­paar den bis zu die­sem Zeit­punkt höchs­ten in Euro­pa aus­ge­spiel­te Jack­pot von 185 Mil­lio­nen Euro (161,6 Mil­lio­nen Pfund) bei Euro­Mil­lio­nen zu kna­cken. Der Umrech­nungs­kurs am 12. Juli 2011 in US-Dol­lar ergibt einen Betrag von 258,5 Mil­lio­nen US-Dol­lar. Es ist daher der zweit­höchs­te Net­to­ein­zel­ge­winn welt­weit, da der Gewinn in Groß­bri­tan­ni­en kei­ner Steu­er unter­liegt, wohin­ge­gen Lot­to­ge­win­ne in den USA besteu­ert wer­den.
  • In Ita­li­en wur­de Ende Okto­ber 2010 der in Euro­pa höchs­te aus­ge­spiel­te Jack­pot eines Ein­zel­staa­tes von über 178 Mio. Euro bei der Lot­te­rie Supe­rEn­a­lot­to von 70 Lot­to­spie­lern geknackt. Alle 70 männ­li­chen Gewin­ner hat­ten ihre Lose nach einem Spiel­sys­tem bei einem Ein­satz von jeweils 24 Euro gekauft und gewan­nen pro Kopf umge­rech­net „nur“ 2,538 Mio. Euro. Bereits im August 2009 erziel­te ein Ein­zel­ge­win­ner mit 146,9 Mio. Euro den zweit­höchs­ten Gewinn in der Geschich­te Ita­li­ens und den fünft­höchs­ten Gewinn in der Geschich­te der euro­päi­schen Lot­te­rien.
  • In Por­tu­gal erziel­te am 24. Okto­ber 2014 ein Ein­zel­ge­win­ner den Höchst­ge­winn von 190 Mio. Euro bei der Mehr­län­der­lot­te­rie Euro­Mil­lio­nen, jedoch wur­den ihm wegen der im Jah­re 2013 ein­ge­führ­ten Glücks­spiel­steu­er von 20 % ledig­lich 152 Mio. Euro aus­ge­zahlt.
  • In Frank­reich erziel­te im Sep­tem­ber 2011 ein Ein­zel­ge­win­ner mit 162,3 Mio. Euro den fünft­höchs­ten Gewinn in der Geschich­te der euro­päi­schen Lot­te­rien.
  • Der bis­her welt­weit höchs­te Jack­pot wur­de am 13. Janu­ar 2016 mit rund 1.586.400.000 US$ (mehr als 1,5 Mrd. US-Dol­lar) bei einem jähr­li­chen Aus­zah­lungs­mo­dus über den Zeit­raum von 29 Jah­ren – oder rund 983 Mio. US$ per Ein­mal­aus­schüt­tung – in der US Power­ball Lot­te­rie aus­ge­spielt. Die rich­ti­ge Zah­len­kom­bi­na­ti­on hat­ten drei Spie­ler aus Kali­for­ni­en, Flo­ri­da und Ten­nes­see ange­kreuzt.
  • Wei­te­re Höchst­ge­win­ne waren 656 Mil­lio­nen US-Dol­lar (ver­teilt auf 26 Jah­re; bei sofor­ti­ger Aus­zah­lung 474 Mio.) am 30. März 2012 bei der Lot­te­rie Mega Mil­li­ons aus­ge­spielt, nach­dem 18 vor­her­ge­hen­de Zie­hun­gen in Fol­ge ohne Haupt­ge­winn geblie­ben waren. Er wur­de von drei Spie­lern geknackt.[51]
  • Den vori­gen Welt­re­kord-Jack­pot von 390 Mio. Dol­lar hat­ten im März 2007 zwei Spie­ler eben­falls bei Mega Mil­li­ons gewon­nen. Den bis­her welt­weit höchs­ten Ein­zel­ge­winn mit 590,5 Mio. US-Dol­lar bei der Lot­te­rie Power­ball erziel­te am 18. Mai 2013 eine 84 Jah­re alte Ame­ri­ka­ne­rin. Zuvor hat­ten zwei Spie­ler eben­falls bei Power­ball einen Jack­pot mit 587,5 Mio. US-Dol­lar geknackt. Da alle Gewin­ner nicht die Ren­ten­zah­lungs­op­ti­on, son­dern die Aus­zah­lungs­op­ti­on gewählt haben, kamen im ers­ten Fall nach Abzug von Steu­ern 331,5 Mio. Dol­lar, im zwei­ten Fall 155,4 Mio. Dol­lar, im drit­ten Fall 278 Mio. Dol­lar und im vier­ten Fall 277 Mio. Dol­lar zur Aus­zah­lung.

Ver­wen­dung der Ein­nah­men

Bild­be­schrif­tung des Gemäl­des „Auf­er­ste­hung“ von Max Beck­mann, mit einem Hin­weis auf den Erwerb mit Lot­to-Mit­teln

In Deutsch­land betru­gen die Spiel­ein­sät­ze 2013 rund sie­ben Mil­li­ar­den Euro pro Jahr. Sie wer­den wie folgt ver­wen­det:[52]

  • Die Hälf­te der Ein­nah­men wer­den an alle Gewin­ner aus­ge­zahlt (Tota­li­sa­tor­prin­zip), das heißt die Aus­schüt­tungs­quo­te beträgt 50 %. Es ist die­ser Betrag, auf den die Spie­ler spe­ku­lie­ren.
  • 23 % wer­den vom Fis­kus als Kon­zes­si­ons­ab­ga­be bzw. Zwecker­trä­ge zweck­ge­bun­den ver­ein­nahmt, das heißt die­ser Betrag muss vom Staat wie­der für gesetz­lich fest­ge­leg­te Zwe­cke aus­ge­ge­ben wer­den, wie bei­spiels­wei­se Sport­för­de­rung, Kunst­an­käu­fe, Umwelt oder Jugend­pro­jek­te.
  • 16,7 % gehen als Lot­te­rie­steu­er in den all­ge­mei­nen Län­de­r­e­tat.
  • 7,5 % wer­den an die Annah­me­stel­len (Päch­ter) als Pro­vi­si­on bezahlt.
  • Für die Ver­wal­tung und als Ein­nah­me für die Lot­to­ge­sell­schaf­ten wer­den 2,8 % ein­be­hal­ten.

Wer­den also etwa für 10.000 Euro Lot­to­schei­ne ver­kauft, blei­ben in der Annah­me­stel­le 750 Euro, beim Finanz­mi­nis­te­ri­um 1.670 Euro. 5.000 Euro davon wer­den auf die ver­schie­de­nen Gewinn­klas­sen (sie­he oben) ver­teilt. Die pro­zen­tua­le Ver­tei­lung erfolgt je nach Gewinn­klas­se unter­schied­lich. Inner­halb der ein­zel­nen Gewinn­klas­sen jedoch erfolgt die Ver­tei­lung der Gewinn­sum­me gleich­mä­ßig auf die Anzahl der Gewin­ne.

In der Schweiz geht ein gro­ßer Teil des Lot­te­rie-Rein­ge­winns an die soge­nann­ten Lot­te­rie­fonds der Kan­to­ne.

Gewinn­aus­schüt­tung

Die Aus­lo­sungs­vor­gang wird häu­fig mit optisch trans­pa­ren­ten Maschi­nen in staats­na­hen Fern­seh­pro­gram­men live gezeigt und auch via Radio und Zei­tun­gen publi­ziert. Spie­ler müs­sen die Durch­schlä­ge der abge­ge­be­nen Tipps auf­be­wah­ren und auf Über­ein­stim­mung mit den gezo­ge­nen Zah­len ver­glei­chen. Die Lot­to-Glück­spiel­be­trei­ber ermit­teln die Anzahl der Gewin­ner und die Höhe der Gewin­ne.

Beein­flus­sung der Gewinn­chan­ce

Sta­tis­tik

Sta­tis­ti­ken, die zei­gen, seit wie vie­len Zie­hun­gen eine Zahl nicht gezo­gen wur­de, füh­ren bei vie­len Men­schen zur Schluss­fol­ge­rung, die Gewinn­chan­ce lie­ße sich durch eine bestimm­te Zah­len­aus­wahl beein­flus­sen. Da der Zufall aber kein Gedächt­nis hat, ist dies nicht mög­lich.

Bei­spiels­wei­se wur­de bis zum deut­schen Rekord­jack­pot (7. Okto­ber 2006) die Zahl 49 im Sams­tags­lot­to ins­ge­samt 371-mal gezo­gen und damit 1,4-mal so oft wie die Zahl 13, die nur 262-mal gezo­gen wur­de. Wer in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten die 13 mied und die 49 favo­ri­sier­te, hät­te tat­säch­lich zumin­dest einen klei­ne­ren Ver­lust erzielt als üblich. Es wäre jedoch ein Denk­feh­ler, künf­tig die 13 zu mei­den, da sie bis­lang sel­te­ner gezo­gen wur­de, oder sie zu favo­ri­sie­ren, da sie ver­meint­li­chen Nach­hol­be­darf hät­te, denn jede Zie­hung ist sta­tis­tisch betrach­tet unab­hän­gig von den vor­her­ge­hen­den.

Zie­hungs­sta­tis­ti­ken im Lot­to haben ledig­lich einen rück­bli­ckend infor­ma­ti­ven Cha­rak­ter; sie sind inso­fern wert­los, als sich aus ihnen kei­ne Hand­lungs­emp­feh­lung für die Zukunft ablei­ten lässt. Aller­dings gel­ten die­se Aus­sa­gen nur für eine tat­säch­lich völ­lig zufäl­li­ge Zie­hung. Sie­he hier­zu auch den Haupt­ar­ti­kel Spie­l­er­fehl­schluss.

Stra­te­gie

Zwar ist die Wahr­schein­lich­keit eines Gewinns nicht beein­fluss­bar, die Höhe des Gewinns aber schon; denn die Zah­len wer­den zwar zufäl­lig gezo­gen, nicht aber zufäl­lig ange­kreuzt. Indem man ande­re Zah­len als die Mas­se tippt, kann man im Gewinn­fall höhe­re Beträ­ge gewin­nen.

Stra­te­gien, um die Gewinn­sum­me zu erhö­hen:[53]

  • Mei­den der Glücks­zah­len 7 und 3, der zen­tra­len Zahl 25, der Zah­len 19 und 20 (Teil des Geburts­jah­res) sowie der 9
  • Mei­den von gra­fi­schen Zah­len­mus­tern oder gan­zen Rei­hen direkt neben­ein­an­der lie­gen­der Zah­len
  • Bevor­zu­gen der sel­ten getipp­ten Zah­len am lin­ken, rech­ten und unte­ren Rand mit Aus­nah­me der Glücks­zahl 7[54]

Zwar sind alle Gewinn­zah­len gleich wahr­schein­lich, da aber vie­le Men­schen aus Bequem­lich­keit oder Aber­glau­be auf bestimm­te Zah­len, etwa den eige­nen Geburts­tag set­zen, teilt sich die Gewinn­sum­me bei deren Zie­hung oft auf mehr Gewin­ner auf und der Betrag jedes Ein­zel­ge­winns fällt dann deut­lich nied­ri­ger aus. So gab es in Deutsch­land nur umge­rech­net 8.000 Euro für 6 Rich­ti­ge im Jahr 1984 und weni­ger als 200 Euro für 5 Rich­ti­ge bei der 1999 gezo­ge­nen Zah­len­rei­he 2, 3, 4, 5, 6 – rund 38.000 Tip­per hat­ten die­se 5 Zah­len ange­kreuzt.

Das Mei­den häu­fig getipp­ter Zah­len bei gleich­zei­ti­gem Bevor­zu­gen sel­ten getipp­ter Zah­len­kom­bi­na­tio­nen ist die ein­zi­ge Mög­lich­keit, beim Lot­to­spiel den Erwar­tungs­wert des Gewinns zu erhö­hen.[55]

Zie­hung und Bekannt­ga­be der Gewinn­zah­len in Deutsch­land

Die Gewinn­zah­len des Deut­schen Lot­to­blocks wer­den unter Auf­sicht eines juris­ti­schen Beam­ten eines Finanz- oder Innen­mi­nis­te­ri­ums gezo­gen, je nach­dem, wel­ches Minis­te­ri­um eines Bun­des­lan­des die Fach­auf­sicht über die Lot­te­rie­ver­wal­tung führt. Die Auf­sichts­be­am­ten wer­den im Rota­ti­ons­prin­zip von allen 16 Bun­des­län­dern für die Aus­lo­sun­gen ent­sandt. Wäh­rend der Zie­hung sind zudem eine Zie­hungs­as­sis­ten­tin („Lot­to­fee“) und ein Zie­hungs­lei­ter vor Ort.

Von 1965 bis 2013 wur­de die Zie­hung am Sams­tag durch den Hes­si­schen Rund­funk (hr) als Zulie­fe­rung für das Gemein­schafts­pro­gramm Das Ers­te gesen­det; somit wur­den die Gewinn­zah­len bun­des­weit live im Fern­se­hen bekannt­ge­ge­ben. Zuletzt wur­de die Sen­dung Zie­hung der Lot­to­zah­len im Main Tower in Frank­furt am Main pro­du­ziert.[56]

Das ZDF sen­de­te von 1982 bis 2013 live aus dem Sen­de­zen­trum in Mainz-Ler­chen­berg die Zie­hung am Mitt­woch.

Seit dem 3. Juli 2013 wer­den bei­de Zie­hun­gen vom Deut­schen Lot­to- und Toto­block live im Inter­net aus­ge­strahlt. Gezo­gen wer­den die Zah­len beim Saar­län­di­schen Rund­funk (SR) in Saar­brü­cken. Mode­riert wer­den die Live-Zie­hun­gen im Wech­sel von Chris Fleisch­hau­er und Miri­am Han­nah. Damit mode­riert zum ers­ten Mal in der Geschich­te des deut­schen Lot­to ein Mann die Zie­hung der Lot­to­zah­len. Als Ver­tre­tung fun­gie­ren Celi­na Fries und Patrick Klöt­zer. Bis Juni 2017 war Nina Azi­zi an Han­nahs Stel­le im Ein­satz. Die Gewinn­zah­len wer­den jedoch wei­ter­hin zu einer fes­ten Sen­de­zeit im Ers­ten und im ZDF bekannt­ge­ge­ben. Die Live-Zie­hung brach­te dem öffent­lich-recht­li­chen Fern­se­hen kon­stant Ein­schalt­quo­ten im sie­ben­stel­li­gen Bereich. Die ers­te Sams­tags­zie­hung im Inter­net hin­ge­gen hat­te nur 12.000 und die dar­auf­fol­gen­de Mitt­wochs­zie­hung nur 10.000 Zuschau­er.[57]

In frü­he­ren Jah­ren vor Ein­füh­rung der Live­über­tra­gung wur­den die Zah­len auf­ge­zeich­net und zeit­ver­setzt gesen­det. Die Zie­hung wird seit den 1970er Jah­ren auto­ma­tisch mit Hil­fe einer trans­pa­ren­ten Trom­mel durch­ge­führt, in der sich nor­ma­le Tisch­ten­nis­bäl­le mit auf­la­ckier­ten durch­num­me­rier­ten schwar­zen Zah­len befin­den;[58] zuvor dien­ten Lose zur Gewinn­zah­len­er­mitt­lung. Elvi­ra Hahn war am 9. Okto­ber 1955 (als Zwölf­jäh­ri­ge) in Ham­burg die ers­te Lot­to­fee der Geschich­te, damals zwar in einer öffent­li­chen Ver­an­stal­tung, aber nicht im Fern­se­hen zu sehen.

Besteue­rung von Gewin­nen

Deutsch­land

In der deut­schen Ein­kom­men­steu­er sind die Spiel­ge­win­ne kei­ner Ein­kunfts­art zuge­ord­net, ins­be­son­de­re fal­len die­se nicht unter den Auf­fang­tat­be­stand des § 22 Nr. 3 S. 1 EStG. Die volks­mund­li­che Behaup­tung, Spiel­ge­win­ne sei­en „steu­er­frei“, ist steu­er­recht­lich nicht kor­rekt: Denn steu­er­frei kön­nen nur Ein­künf­te sein, die einer Ein­kunfts­art (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 bis 7 EStG) zuge­ord­net sind. Viel­mehr sind Spiel­ge­win­ne in Deutsch­land „nicht steu­er­bar“. Die­ser steu­er­theo­re­ti­sche Unter­schied hat jedoch kaum prak­ti­sche Rele­vanz. Mit dem gewon­ne­nen Kapi­tal spä­ter erziel­te Ein­künf­te wie zum Bei­spiel Zin­sen sind jedoch dann als Ein­künf­te steu­er­pflich­tig.

Öster­reich

In Öster­reich sind Lot­to­ge­win­ne nicht Teil des Ein­kom­mens und daher nicht steu­er­pflich­tig.[59]

Schweiz

In der Schweiz wird auto­ma­tisch die Ver­rech­nungs­steu­er auf Lot­to­ge­win­ne aus nach dem Bun­des­ge­setz über Geld­spie­le zuge­las­se­ne Gross­spie­le über 1'000'000 Schwei­zer Fran­ken abge­führt, die 35 % beträgt. Bis zu die­sem Betrag sind Lot­to­ge­win­ne auch ein­kom­men­steu­er­frei.[60][61][62][63] Laut Swiss­los wird nur der die Mil­li­on über­stei­gen­de Betrag ver­steu­ert.[64] Die Ver­rech­nungs­steu­er auf Zin­sen, Wert­schrifterträ­ge und auch Lot­to­ge­win­ne wird vom Steu­er­amt mit der Steu­er­schuld ver­rech­net, wenn die­se in der Steu­er­erklä­rung ange­ge­ben wird. Jeden­falls die meis­ten Schwei­zer Kan­to­ne sowie der Bund betrach­ten Lot­to­ge­win­ne über 1'000'000 Schwei­zer Fran­ken aus nach dem Bun­des­ge­setz über Geld­spie­le zuge­las­se­nen Gross­spie­len als Ein­kom­men, und des­halb kön­nen bei Mil­lio­nen­ge­win­nen Ein­kom­mens­steu­ern fäl­lig wer­den, die den bereits abge­führ­ten Ver­rech­nungs­steu­er­be­trag über­stei­gen. Der Steu­er­frei­be­trag wur­de mit Wir­kung ab 1. Janu­ar 2019 für nach dem Bun­des­ge­setz über Geld­spie­le zuge­las­se­ne Gross­spie­le von 1'000 auf 1'000'000 Fran­ken ange­ho­ben. Eini­ge Kan­to­ne erhe­ben (jeden­falls vor 2019) eine eige­ne Steu­er auf Lot­te­rie­ge­win­ne, dafür kei­ne Ein­kom­mens­steu­er.

Der Ver­rech­nungs­steu­er unter­lie­gen (jeden­falls vor 2019) auch Lot­to­spie­ler des Schwei­zer Lot­tos, die ihren Wohn­sitz nicht in der Schweiz haben. Für sie besteht auch kei­ne Mög­lich­keit, die­se Ver­rech­nungs­steu­er durch Dekla­ra­ti­on im Hei­mat­land erstat­tet oder ange­rech­net zu bekom­men. Arti­kel 2 des Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­mens zwi­schen der Schweiz und Deutsch­land schließt dies expli­zit aus.[65][66]

Nie­der­lan­de

In den Nie­der­lan­den beträgt die Glücks­spiel­steu­er (kans­s­pel­be­las­ting) 29 % auf Lot­to­ge­win­ne von mehr als 454 Euro. Bis zum 31. Dezem­ber 2005 lag der Steu­er­satz bei 25 %. Die Lot­to­ge­sell­schaft hat die Glücks­spiel­steu­er direkt abzu­füh­ren, wodurch der aus­ge­zahl­te Gewinn ent­spre­chend gemin­dert wird.

Tri­via

  • Am 9. Okto­ber 1955 wur­de die 13 als ers­te Zahl im deut­schen Lot­to gezo­gen. Die wei­te­ren Zah­len – sie wur­den abwech­selnd von zwei Wai­sen­mäd­chen gezo­gen – lau­te­ten 41, 3, 23, 12 und 16. Ins­ge­samt ist die 13 jedoch die am sel­tens­ten gezo­ge­ne Zahl.
  • Seit 2004 boten auch pri­va­te Unter­neh­men Lot­te­rie­spie­le im Inter­net an. Eini­ge die­ser Lot­te­rien waren für die Spie­ler kos­ten­los, denn sie finan­zier­ten sich über Wer­bung. Die Gewin­ne waren nicht über Wett­ein­sät­ze, son­dern über Spon­so­ren­gel­der und eine Finanz­ver­si­che­rung gedeckt. Des­halb galt die­se Vari­an­te nicht als Glücks­spiel, son­dern als Gewinn­spiel.
  • In Deutsch­land spie­len 53 % der Bun­des­bür­ger zumin­dest gele­gent­lich Lot­to oder Toto.[67]
  • In Isra­el wur­den 2010 am 21. Sep­tem­ber und acht Zie­hun­gen spä­ter, am 16. Okto­ber, die­sel­ben sechs Zah­len gezo­gen: 13, 14, 26, 32, 33 und 36. Nur die Zusatz­zah­len waren unter­schied­lich.[68] Die Wahr­schein­lich­keit für solch eine Wie­der­ho­lung beim israe­li­schen Lot­to 6 aus 37 beträgt 1:291.000.[69]

Spiel­ge­mein­schaf­ten

Spiel­ge­mein­schaf­ten orga­ni­sie­ren gemein­sa­me Lot­to-Spiel­schei­ne nach bestimm­ten Sys­te­men. Dabei spie­len meh­re­re Mit­spie­ler einen gemein­sa­men Lot­to­schein und tei­len gege­be­nen­falls den Gewinn. Neben rein pri­vat orga­ni­sier­ten Tipp­ge­mein­schaf­ten gibt es auch diver­se kom­mer­zi­el­le Anbie­ter, die die Teil­nah­me an Spiel­ge­mein­schaf­ten in grö­ße­rem Maß­stab gegen Ent­gelt ermög­li­chen.

Teil­neh­mer­zah­len und Umsät­ze

Markt­da­ten wie Teil­neh­mer­zah­len und Umsatz­ent­wick­lung von Lot­te­rien in Deutsch­land wer­den unter ande­rem von der Bun­des­zen­tra­le für gesund­heit­li­che Auf­klä­rung, sowie von der For­schungs­stel­le Glücks­spiel der Uni­ver­si­tät Hohen­heim gesam­melt, erforscht und ver­öf­fent­licht. Unter­su­chun­gen und Pro­gno­sen zur Markt­ent­wick­lung wer­den regel­mä­ßig von Markt­for­schungs­in­sti­tu­ten im Auf­trag des Deut­schen Lot­to­ver­bands erho­ben und von die­sem ver­öf­fent­licht.

Die­sen Quel­len zufol­ge nah­men bei­spiels­wei­se 31,5 % der deut­schen Bevöl­ke­rung im Jah­re 2011 an Lot­to „6 aus 49“ teil. Bei Spiel 77 und/​oder Super 6 waren es im glei­chen Zeit­raum 21 % der Bevöl­ke­rung.[70]

Laut Anga­ben des Deut­schen Lot­to- und Toto­blocks betrug im Jah­re 2007 die Sum­me der Spiel­ein­sät­ze in Baden-Würt­tem­berg 660,1 Mio. Euro für das Lot­to 6 aus 49; 129,0 Mio. Euro für das Spiel 77 und 91,9 Mio. Euro für Super 6.[71]

Kri­tik

In der Sozio­lo­gie wur­de die Kri­tik laut, dass durch staat­li­che Lot­to­ein­nah­men sozi­al­kul­tu­rel­le Umver­tei­lungs­ef­fek­te[72] statt­fin­den. Eine Stu­die des Max-Planck-Insti­tuts für Gesell­schafts­for­schung[73] zeig­te 2008, dass Lot­te­rien eine Form der regres­si­ven Besteue­rung mit sozi­al unglei­chen Ver­tei­lungs­wir­kun­gen dar­stel­len.[74] Die abso­lu­te Betei­li­gung am Lot­to­spiel bei Bür­gern nimmt mit stei­gen­dem monat­li­chem Ein­kom­men sehr deut­lich ab.[75] Die Steu­ern, die der Staat durch Lot­to ein­nimmt, zah­len daher vor allem Per­so­nen aus der unte­ren Mit­tel­schicht mit nied­ri­gem Bil­dungs­stand,[76][77] wäh­rend gro­ße Tei­le der staat­li­chen Lot­to­ein­nah­men zur För­de­rung von sozia­len Pro­jek­ten, Kunst, Kul­tur und Brei­ten­sport ver­wen­det wer­den.[78][79] Laut MPIFG sinkt mit einer stei­gen­den sozi­al­struk­tu­rel­len Wahr­schein­lich­keit, zu den Nutz­nie­ßern geför­der­ter Pro­jek­te zu gehö­ren, die Wahr­schein­lich­keit, zu den staat­li­chen Lot­to­ein­nah­men bei­zu­tra­gen.[80]

Es wur­de vor­ge­schla­gen, den Spiel­an­reiz für Lot­to durch nied­ri­ge­re Gewin­ne zu ver­rin­gern oder die staat­li­chen Ein­nah­men für Bevöl­ke­rungs­grup­pen ein­zu­set­zen, die ver­mehrt Lot­to spie­len.[81]

Sie­he auch

Lite­ra­tur

  • Lot­te­rie. In: Johann Hein­rich Zed­ler: Gros­ses voll­stän­di­ges Uni­ver­sal-Lexi­con Aller Wis­sen­schaff­ten und Küns­te. Band 18, Leip­zig 1738, Sp. 564–573.
  • Lot­te­rie, Oeco­no­mi­sche Ency­clo­pä­die von Krünitz, Band 81, 1801, S. 13–136
  • Johann Hein­rich Ben­der: Die Lot­te­rie. Eine juris­ti­sche Abhand­lung. Mohr, Hei­del­berg 1832 (Digi­ta­li­sat).
  • Klaus Lan­ge: Zah­len­lot­to. Theo­rie und Chan­cen eines popu­lä­ren Glück­spiels. Otto Mai­er, Ravens­burg 1980, ISBN 3-473-43059-5
  • Man­fred Zol­lin­ger: Geschich­te des Glücks­spiels. Vom 17. Jahr­hun­dert bis zum Zwei­ten Welt­krieg. Böhlau, Wien u. a. 1997, ISBN 3-205-98518-4.
  • Peter J. Tet­tin­ger, Jörg Ennu­schat: Grund­struk­tu­ren des deut­schen Lot­te­rie­rechts. Vah­len, Mün­chen 1999, ISBN 3-8006-2503-2 (Stu­di­en zum öffent­li­chen Recht und zur Ver­wal­tungs­leh­re 66).
  • Ger­hard Stre­jcek (Hrsg.): Lot­to und ande­re Glücks­spie­le. Recht­lich, öko­no­misch, his­to­risch und im Lich­te der Welt­li­te­ra­tur betrach­tet. Öster­rei­chi­sche Lot­te­rien-Gesell­schaft, Wien. Lin­de, Wien 2003, ISBN 3-7073-0392-6.
  • Ste­fan Kor­te: Das staat­li­che Glücks­spiel­we­sen. Pri­va­ti­sie­rung staat­li­cher Mono­po­le am Bei­spiel des Lot­te­rie-, Sport­wett- und Spiel­bank­sek­tors. Hey­mann, Köln u. a. 2004, ISBN 3-452-25795-9 (Stu­di­en zum öffent­li­chen Wirt­schafts­recht 63), (Zugleich: Dis­ser­ta­ti­on, Uni­ver­si­tät Ham­burg 2004).
  • Karl Bosch: Das Lot­to­buch, Olden­bourg Wis­sen­schafts­ver­lag, Mün­chen 2004, ISBN 3-486-57615-1
  • Chris­toph Lau, Lud­wig Kra­mer: Die Rela­ti­vi­täts­theo­rie des Glücks. Über das Leben von Lot­to­mil­lio­nä­ren. Cen­tau­rus-Ver­lag, Her­bolz­heim 2005, ISBN 3-8255-0605-3 (Bei­trä­ge zur gesell­schafts­wis­sen­schaft­li­chen For­schung 24).
  • Lot­to­spie­ler zah­len hohe Abga­ben – ande­re pro­fi­tie­ren, Pres­se­infor­ma­ti­on der Max-Planck-Gesell­schaft, 21. Juli 2008
  • Mark Lut­ter: Märk­te für Träu­me. Die Sozio­lo­gie des Lot­to­spiels. Frankfurt/​Main: Cam­pus, 2010.
  • Wer­ner Ogris: 250 Jah­re Lot­te­rie­ver­bo­te. Lot­te­rien – Ja oder Nein? in: His­to­ri­sches Muse­um der Stadt Wien (Hrsg.): Dem Glück auf der Spur. 250 Jah­re Öster­rei­chi­sches Zah­len­lot­to. Ver­lag des His­to­ri­schen Muse­ums, Wien 2002, ISBN 3-85202-152-9, S. 84–99

Web­links

Com­mons: Lot­to – Samm­lung von Bil­dern, Vide­os und Audio­da­tei­en
Wiki­quo­te: Lot­to – Zita­te
Wik­tio­na­ry: Lot­to – Bedeu­tungs­er­klä­run­gen, Wort­her­kunft, Syn­ony­me, Über­set­zun­gen
Wikis­our­ce: Lot­te­rie – Quel­len und Voll­tex­te
Wiki­news: aktu­el­le Lot­to­zah­len – in den Nach­rich­ten

Ein­zel­nach­wei­se

  1. Lot­te­rie. In: Johann Hein­rich Zed­ler: Gros­ses voll­stän­di­ges Uni­ver­sal-Lexi­con Aller Wis­sen­schaff­ten und Küns­te. Band 18, Leip­zig 1738, Sp. 564–573.
  2. Peter A. Leh­mann: His­to­ri­sche Remar­ques über die neu­es­ten Sachen in Euro­pa (Band 8), Johan Nic­las Gen­nagel, Ham­burg 1707, S. 55
  3. 150 Jah­re Lot­to in Öster­reich, Inns­bru­cker Nach­rich­ten 49 Nr. 252, 3. Novem­ber 1902, S. 1f.
  4. Robert Lock: 110 Jah­re groß­her­zog­lich hes­si­sche Lan­des­lot­te­rie. In: Jahr­buch 2010 des För­der­krei­ses Frei­licht­mu­se­um Hes­sen­park, S. 17
  5. Anton Lingg: Die Ver­wal­tung der Natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Deut­schen Arbei­ter­par­tei. Zen­tral­ver­lag der NSDAP, Mün­chen 1939, S. 202.
  6. Lot­to Ber­lin – Chro­nik. In: www.lotto-berlin.de, abge­ru­fen am 10. Sep­tem­ber 2018.
  7. West­lot­to His­to­ri­sche Gewinn­zah­len und Quo­ten
  8. Caro­li­ne Freis­feld: Glücks­spiel­staats­ver­trag ist unter­zeich­net. In: FAZ Online, 15. Dezem­ber 2011
  9. Glücks­spie­län­de­rungs­staats­ver­trag, Ent­wurfs­fas­sung 6. Okto­ber 2011
  10. Ech­te Zufalls­zah­len für ver­schie­de­ne Lot­to­sys­te­me lie­fert z. B. der unent­gelt­li­che Lot­te­ry Quick Pick bei Random.org.
  11. Inter­na­tio­na­le Lot­te­rie in Liech­ten­stein Foundation#Konkurs
  12. Lot­to-Zah­len und Lot­to-Quo­ten
  13. Spiel 77 & SUPER 6: Zah­len & Quo­ten
  14. Neu­er Gewinn­plan bei LOTTO 6aus49: Bes­se­re Quo­ten in al - LOTTO Nie­der­sach­sen. Abge­ru­fen am 24. Sep­tem­ber 2020.
  15. Was kos­tet LOTTO spie­len?
  16. Pro­duk­tän­de­rung Lot­to 6aus49 am 4. Mai 2013. Archi­viert vom Ori­gi­nal am 15. März 2013. Abge­ru­fen am 3. April 2013.
  17. a b Lot­to: Tip­per aus NRW räumt 37 Mil­lio­nen Euro ab.
  18. Lot­to 6aus49 Spiel­re­geln. (Memen­to vom 7. Mai 2013 im Inter­net Archi­ve) Das Online-Ange­bot des Deut­schen Lot­to- und Toto­blocks, LOTTO.de
  19. a b c d LOTTO 6aus49. Gewinn­wahr­schein­lich­keit. Das Online-Ange­bot des Deut­schen Lot­to- und Toto­blocks, LOTTO.de
  20. Bosch: Das Lot­to­buch, 2004, S. 42
  21. a b c Die höchs­ten Gewin­ne bei Lot­to 6 aus 49 (1955 – heu­te). In: lottozahlen.de, abge­ru­fen am 5. Janu­ar 2021.
  22. BMF – Kon­zes­sio­nä­re und Aus­spiel­be­wil­lig­te in Öster­reich für Lot­te­rien, Online-Glücks­spiel, Spiel­ban­ken und Lan­des­aus­spie­lun­gen mit Glücks­spiel­au­to­ma­ten. Abge­ru­fen am 27. April 2017.
  23. Spiel­be­din­gun­gen: 7. Wett­ein­sät­ze und Regis­trie­rung (Memen­to vom 24. Mai 2011 im Inter­net Archi­ve) bei win2day
  24. 49 Mil­lio­nä­re und ein Rekord an Hoch­ge­win­nen | Öster­rei­chi­sche Lot­te­rien, 30. Dezem­ber 2020 (ots.at)
  25. a b c Lot­to Spiel­be­din­gun­gen: 2. Gegen­stand des Lot­to „6 aus 45“ (Memen­to vom 24. Mai 2011 im Inter­net Archi­ve) bei win2day (Da laut Punkt 2.3.3 ein Tipp nur in einem Gewinn­rang gewin­nen kann, ist die Chan­ce x Rich­ti­ge ohne Zusatz­zahl zu haben (Rän­ge 3, 5, 7) gerin­ger als die Chan­ce x Rich­ti­ge mit oder ohne Zusatz­zahl zu haben (Rän­ge 2+3, 4+5, 6+7).)
  26. win2day Lot­to Spiel­be­din­gun­gen. Archi­viert vom Ori­gi­nal am 10. Janu­ar 2014. Abge­ru­fen am 6. Sep­tem­ber 2012.
  27. Lot­to: 2 Sech­ser nach Sechs­fach­jack­pot zu je mehr als 6,1 Mio. Euro. Abge­ru­fen am 25. Dezem­ber 2017.
  28. Lot­to: Neu­er Rekord-Sech­ser mit 14,9 Mil­lio­nen Euro. Abge­ru­fen am 22. Novem­ber 2018.
  29. a b c Top 6 LOTTO 6 aus 45 Gewin­ner”, Lot­to­land, abge­ru­fen am 11. Janu­ar 2021
  30. His­to­rie von Swiss Lot­to seit 10. Janu­ar 1970. (Memen­to vom 7. März 2013 im Inter­net Archi­ve) Web­site von Swiss­los, Betrei­ber von Swiss Lot­to in den Deutsch­schwei­zer Kan­to­nen und dem Kan­ton Tes­sin, abge­ru­fen am 17. Janu­ar 2013.
  31. win2day.at
  32. http://eurojackpot-gewinn-zahlen.de/eurojackpot-23-3-2012-gewinn-zahlen-und-gewinn-quoten/
  33. Euro­jack­pot – die offi­zi­el­le Sei­te der euro­päi­schen Lot­te­rie. www.eurojackpot.de. Archi­viert vom Ori­gi­nal am 11. März 2012. Abge­ru­fen am 10. März 2012.
  34. Euro­jack­pot – die offi­zi­el­le Sei­te der euro­päi­schen Lot­te­rie. www.eurojackpot.de. Archi­viert vom Ori­gi­nal am 10. Janu­ar 2014. Abge­ru­fen am 3. April 2013.
  35. Euro­jack­pot geknackt: Tsche­che gewinnt Rekord­sum­me – n-tv.de. Abge­ru­fen am 1. Juni 2015.
  36. Die­se Zahl wur­de mit der Vorlage:Inflation ermit­telt und bezieht sich maxi­mal auf das ver­gan­ge­ne Kalen­der­jahr
  37. Höchs­ter Jack­pot in Lot­to­ge­schich­te geht an 41-jäh­ri­gen Kran­ken­pfle­ger (Memen­to vom 20. Dezem­ber 2008 im Inter­net Archi­ve), Infor­ma­tio­nen des Deut­schen Lot­to- und Toto­blocks, www.lotto.de, 10. Okto­ber 2006 (Ver­si­on im Inter­net-Archiv vom 20. Dezem­ber 2008)
  38. Lot­to-Spie­ler aus NRW ist jetzt 31-facher Mil­lio­när. Abge­ru­fen am 2. Juli 2019.
  39. https://lottozahlen.de/1999-12-04/
  40. Nor­bert F. Pötzl: Pech im Glück, Der Spie­gel Nr. 16, 19. April 1999, S. 142–151
  41. Der Lot­to-Jack­pot ist geknackt.
  42. Swiss Lot­to – Sta­tis­tik Rekord­ge­win­ne. www.swisslos.ch.
  43. Auf­stieg und Fall des ers­ten Lot­to­kö­nigs.
  44. Bruni, Wer­ner, Mar­kus Maeder: Lot­to­kö­nig. Gock­hau­sen: Wör­ter­seh Ver­lag, 2010.
  45. Pan­ora­ma – Fet­ter «Euro Millions»-Jackpot geht in die Schweiz. 24. August 2013.
  46. 9,6 Mio.: Rekord­ge­winn bei Lot­to. In: orf.at, 12. August 2015, abge­ru­fen am 1. Juli 2019.
  47. Lot­to Sta­tis­tik – Die 10 höchs­ten Lot­to Gewin­ne, abge­ru­fen am 29. Dezem­ber 2020.
  48. Lot­to: 2 Sech­ser nach Sechs­fach­jack­pot zu je mehr als 6,1 Mio. Euro. Abge­ru­fen am 25. Dezem­ber 2017.
  49. Fünf­fach-Jack­pot: Zwei Sech­ser zu je 5,5 Mil­lio­nen Euro.
  50. Öster­rei­cher gewinnt 55,6 Mil­lio­nen Euro im Lot­to. In: RP Online, 17. Mai 2008
  51. Ers­ter Jack­pot-Gewin­ner mel­det sich. In: Spie­gel Online, 6. April 2012
  52. Lot­to – sozia­les Enga­ge­ment auf gan­zer Linie. In: jumbolotto.de, 10. Okto­ber 2014, abge­ru­fen am 6. Janu­ar 2017
  53. Gero von Ran­dow: Das Zie­gen­pro­blem – Den­ken in Wahr­schein­lich­kei­ten, Rowohlt 2004. ISBN 3-499-61905-9
  54. Wer­ner Bre­feld: Lot­to 6 aus 49 und die Stra­te­gie für über­durch­schnitt­li­che Lot­to­quo­ten, pri­va­te Web­sei­te
  55. Nor­bert Hen­ze and Hans Ried­wyl: How to Win More: Stra­te­gies for Incre­a­sing a Lot­te­ry Win, CRC Press 1998.
  56. Das all­wö­chent­li­che Ritu­al am Sams­tag­abend. DasErste.de. Archi­viert vom Ori­gi­nal am 12. Dezem­ber 2007. Abge­ru­fen am 30. Novem­ber 2007.
  57. Lot­to ver­liert im Netz tau­sen­de Zuschau­er. In: digitalfernsehen.de, 9. Juli 2013.
  58. RZ-Online GmbH: The­ma des Tages: Tisch­ten­nis­bäl­le und eine Fee…. rhein-zeitung.de. 7. Okto­ber 2006.
  59. → …die­je­ni­gen Ein­künf­te steu­er­pflich­tig, die unter die im Gesetz auf­ge­zähl­ten Ein­kunfts­ar­ten fal­len. Nicht steu­er­pflich­tig sind zB Lot­to­ge­win­ne… (Memen­to vom 28. Juni 2011 im Inter­net Archi­ve) In: bmf.gv.at
  60. https://www.admin.ch/opc/de/official-compilation/2018/5103.pdf
  61. Nata­lie Grat­wohl: Der Fis­kus ist beim Lot­to kein Gewin­ner mehr | NZZ. In: Neue Zür­cher Zei­tung. (nzz.ch [abge­ru­fen am 19. April 2020]).
  62. SR 935.51 Bun­des­ge­setz vom 29. Sep­tem­ber 2017 über Geld­spie­le (Geld­spiel­ge­setz, BGS). Abge­ru­fen am 19. April 2020.
  63. SR 642.14 Bun­des­ge­setz vom 14. Dezem­ber 1990 über die Har­mo­ni­sie­rung der direk­ten Steu­ern der Kan­to­ne und Gemein­den (Steu­er­har­mo­ni­sie­rungs­ge­setz, StHG). Abge­ru­fen am 19. April 2020: „die ein­zel­nen Gewin­ne bis zu einem Betrag von 1 Mil­li­on Fran­ken oder zu einem nach kan­to­na­lem Recht bestimm­ten höhe­ren Betrag aus der Teil­nah­me an Gross­spie­len, die nach dem BGS zuge­las­sen sind, und aus der Online-Teil­nah­me an Spiel­ban­ken­spie­len, die nach dem BGS zuge­las­sen sind;“
  64. Swiss­los. Abge­ru­fen am 19. April 2020.
  65. Fre­dy Häm­mer­li: Auch der Fis­kus freut sich über Ihr Glück im Spiel, Ktip­p/K-Geld, 26. Mai 2004
  66. Abkom­men zwi­schen der Schwei­ze­ri­schen Eid­ge­nos­sen­schaft und der Bun­des­re­pu­blik Deutsch­land zur Ver­mei­dung der Dop­pel­be­steue­rung auf dem Gebie­te der Steu­ern vom Ein­kom­men und vom Ver­mö­gen (PDF; 202 kB), Schwei­ze­ri­sche Bun­des­be­hör­den auf www.admin.ch (Dop­pel­be­steue­rungs­ab­kom­men Schweiz-Deutsch­land von 1972)
  67. Häu­fig­keit des Spie­lens von Lot­to, Allens­ba­cher Markt- und Wer­be­trä­ger-Ana­ly­se 2007
  68. In Isra­el fal­len die glei­chen Lot­to­zah­len wie im Vor­mo­nat, Spie­gel Online, 17. Okto­ber 2010
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  70. gluecksspiel.uni-hohenheim.de.
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  73. Wer spielt Lot­to?, Max-Planck-Insti­tut für Gesell­schafts­for­schung, abge­ru­fen am 16. Juli 2021
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  76. Illu­si­on ist sehr bil­lig zu haben, Die Tages­zei­tung, abge­ru­fen am 16. Juli 2021
  77. Wer spielt Lot­to?, Max-Planck-Insti­tut für Gesell­schafts­for­schung, abge­ru­fen am 16. Juli 2021
  78. Lot­to & sozia­les Enga­ge­ment, Lot­to­zei­tung, abge­ru­fen am 16. Juli 2021
  79. Wohin die staat­li­chen Lot­to-Ein­nah­men flie­ßen, sta­tis­ta, abge­ru­fen am 16. Juli 2021
  80. Wer spielt Lot­to?, Max-Planck-Insti­tut für Gesell­schafts­for­schung, abge­ru­fen am 16. Juli 2021
  81. Wie der Staat beim Lot­to arme Leu­te abzockt, welt.de, abge­ru­fen am 16. Juli 2021
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