Unter Gl├╝cksspiel versteht man eine Art von Spiel, bei dem es um den Gewinn und/oder Verlust von zuvor gesetzten Geldbetr├Ągen geht. Ob der Spieler gewinnt oder verliert, h├Ąngt dabei vom Zufall ab und kann vom Spieler selbst nicht ma├čgeblich beeinflusst werden. Es handelt sich also um reine Spekulation.

Es werden zu Beginn Geldbetr├Ąge gesetzt; und zwar auf das vermutete, erwartete oder erhoffte Ergebnis. Tritt dieses tats├Ąchlich ein, gewinnt man entweder denselben Wert des Einsatzes und steigt ohne Gewinn oder Verlust aus, oder man gewinnt ein Mehr- bis Vielfaches des gesetzten Betrags. Kommt es zu einem anderen Ergebnis, verliert man den gesetzten Betrag.

Was sind die bekanntesten Arten?

Allseits bekannt aus online Casinos sind Poker, Roulette und Blackjack (17 und 4). Die Vielfalt reicht von Kartenspielen ├╝ber Sch├Ątzspiele, bis hin zu automatisierten Ger├Ątschaften, die per Zufallsprinzip bestimmte Symbolfolgen zeigen; abh├Ąngig davon, welche Symbolfolge gezeigt wird, gewinnt oder verliert man.

17 und 4, auch Blackjack genannt, ist beispielsweise ein sehr bekanntes und beliebtes Kartengl├╝cksspiel, bei dem es darum geht, beim Setzen auf Zahlen so nah an die Zahl 21 heranzukommen. Ist der Spieler n├Ąher an der Zahl als der Croupier, gewinnt der Spieler.

Wer darf solche Spiele anbieten oder daran teilnehmen?

An der Teilnahme berechtigt sind grunds├Ątzlich alle vollj├Ąhrigen Personen, die sich nicht bereits selbst aus der Teilnahme ausgeschlossen haben oder ausgeschlossen wurden (Sperre).

F├╝r Veranstalter gelten strenge rechtliche Rahmenbedingungen, wie beispielsweise das Gl├╝cksspielgesetz; teilweise auch finanzrechtliche Aspekte. Es bedarf einer ausdr├╝cklichen Bewilligung (Konzession), um als Gl├╝cksspielanbieter online aktiv zu werden. In manchen L├Ąndern ist f├╝r den Onlinebetrieb sogar ein landbasiertes Casino eine verpflichtende Voraussetzung.

Es gilt jedoch zwischen dem tats├Ąchlichen Gl├╝cksspiel und kleineren Geldspielen zu unterscheiden, die juristisch nicht unter die Gl├╝cksspielgesetze also den Gl├╝cksspielstaatsvertrag fallen: Dies w├Ąren zum Beispiel Spiele um kleinere Centbetr├Ąge oder um nicht monet├Ąre Gewinne, im Rahmen einer gesellschaftlichen Runde.