Was sind Lot­te­rien? Was bedeu­tet Lot­to?

Bei Lot¬≠te¬≠rien han¬≠delt es sich um Ver¬≠trags¬≠ab¬≠schl√ľs¬≠se, in denen gem√§√ü einem Spiel¬≠plan fest¬≠ge¬≠leg¬≠te Ein¬≠s√§t¬≠ze get√§¬≠tigt wer¬≠den. Dabei haben die Spie¬≠ler die Chan¬≠ce, Geld oder Sach¬≠prei¬≠se zu gewin¬≠nen. Die¬≠ses Gl√ľcks¬≠spiel beruht auf dem Zufalls¬≠prin¬≠zip, wel¬≠ches ent¬≠schei¬≠det, ob ein Gewinn oder ein Ver¬≠lust ein¬≠tritt. Die¬≠ses Zufalls¬≠prin¬≠zip besteht in der Regel dar¬≠in, dass die Gewin¬≠ne oder Ver¬≠lus¬≠te von Los¬≠ver¬≠fah¬≠ren abh√§n¬≠gig sind. In der Lot¬≠te¬≠rie wer¬≠den Geld¬≠ge¬≠win¬≠ne aus¬≠ge¬≠sch√ľt¬≠tet und in Aus¬≠spie¬≠lun¬≠gen sind es Sach¬≠prei¬≠se. Die Lot¬≠te¬≠rien umfas¬≠sen Lot¬≠to, Gewinn¬≠spa¬≠ren oder Sport¬≠wet¬≠ten. Sobald Lose zur Teil¬≠nah¬≠me am Los¬≠ver¬≠fah¬≠ren gekauft wer¬≠den, wird ein Spiel¬≠ein¬≠satz f√§l¬≠lig.

Es gibt Num¬≠mern¬≠lot¬≠te¬≠rien oder End¬≠zif¬≠fern¬≠lot¬≠te¬≠rien. Dabei gibt es mehr¬≠stel¬≠li¬≠ge Los¬≠num¬≠mern und die Men¬≠ge der kor¬≠rek¬≠ten Zif¬≠fern ent¬≠schei¬≠det √ľber einen Gewinn und des¬≠sen H√∂he. Das sind Bei¬≠spiel¬≠wei¬≠se die Klas¬≠sen¬≠lot¬≠te¬≠rien. Dann gibt es Zah¬≠len¬≠lot¬≠te¬≠rien, wo es um das Tip¬≠pen der kor¬≠rek¬≠ten Zah¬≠len geht, wel¬≠che gezo¬≠gen wer¬≠den. Hier ist das Lot¬≠to sehr bekannt. Son¬≠der¬≠for¬≠men, zum Bei¬≠spiel Geo¬≠lo¬≠t¬≠te¬≠rien, sch√ľt¬≠ten Gewin¬≠ne an Teil¬≠neh¬≠mer aus, die in einem durch Zufall ermit¬≠tel¬≠ten Post¬≠leit¬≠zah¬≠len¬≠ge¬≠biet leben.

Orga­ni­sa­ti­on

Eine Lot¬≠te¬≠rie betreibt den Ver¬≠kauf ihrer Lose √∂ffent¬≠lich und bestimmt einen √∂ffent¬≠lich bekann¬≠ten Ter¬≠min zur Zie¬≠hung. Bis zu die¬≠sem Ter¬≠min k√∂n¬≠nen Inter¬≠es¬≠sen¬≠ten Lose kau¬≠fen. Das ist die soge¬≠nann¬≠te Aus¬≠schluss¬≠frist. Ein Lot¬≠te¬≠rie¬≠los oder Los ist in der Regel ein klei¬≠nes Inha¬≠ber¬≠pa¬≠pier, also eine Urkun¬≠de, wel¬≠che eine Teil¬≠nah¬≠me an der Lot¬≠te¬≠rie samt Zah¬≠lung eines Spiel¬≠ein¬≠sat¬≠zes ver¬≠brieft. Laut ¬ß 6 Abs. 1 GewO trifft oben¬≠ge¬≠nann¬≠te Rechts¬≠vor¬≠schrift nicht auf den Ver¬≠kauf von Losen zu. Die¬≠ser ist an eine auf¬≠schie¬≠ben¬≠de Bedin¬≠gung gebun¬≠den, dass die jewei¬≠li¬≠ge Los¬≠num¬≠mer per Zie¬≠hung ermit¬≠telt wird. Die Zie¬≠hung in der √Ėffent¬≠lich¬≠keit ist die gere¬≠gel¬≠te Metho¬≠de, um die Gewin¬≠ner zu ermit¬≠teln. Ein Bei¬≠spiel ist die Lot¬≠to¬≠zah¬≠len¬≠zie¬≠hung. Das Hilfs¬≠mit¬≠tel sind eine Los¬≠trom¬≠mel oder Zie¬≠hungs¬≠ge¬≠r√§¬≠te. Sobald die Zie¬≠hung been¬≠det ist, wur¬≠den die Lot¬≠te¬≠rie¬≠ge¬≠win¬≠ner ermit¬≠telt und die¬≠se wer¬≠den anschlie¬≠√üend benach¬≠rich¬≠tigt.

Was ist Lot­to?

Lot¬≠to wird als Lot¬≠te¬≠rie und somit als Gl√ľcks¬≠spiel defi¬≠niert. Das Wort lei¬≠tet sich dem Ita¬≠lie¬≠ni¬≠schen ab. Die Fran¬≠zo¬≠sen sagen ‚Äělot‚Äú f√ľr Los, Anteil, Gl√ľcks¬≠spiel oder Schick¬≠sal. Der Teil¬≠neh¬≠mer setzt einen Geld¬≠ein¬≠satz auf die Zie¬≠hung von Zah¬≠len¬≠tipps inner¬≠halb einer ein¬≠ge¬≠grenz¬≠ten Zah¬≠len¬≠men¬≠ge.

Sehr bekannt ist das Lot¬≠to¬≠spiel ‚Äě6 aus 49‚Äú, bei dem 6 Zif¬≠fern aus den Zah¬≠len zwi¬≠schen 1 und 49 getippt wer¬≠den. Das Tip¬≠pen der Zah¬≠len erfolgt per Ankreu¬≠zen auf dem Tipp¬≠schein. Beim Zie¬≠hen der Zah¬≠len wer¬≠den die 6 Gewinn¬≠zif¬≠fern ermit¬≠telt.

Eine Gewinn¬≠stu¬≠fe wird aus der Men¬≠ge der rich¬≠tig getipp¬≠ten Zah¬≠len ermit¬≠telt. Das sind die ‚ÄěTref¬≠fer‚Äú. Der Gewinn¬≠be¬≠trag f√ľr s√§mt¬≠li¬≠che Gewinn¬≠stu¬≠fen wird in der Regel durch Quo¬≠ten berech¬≠net. Bei jeder Gewinn¬≠stu¬≠fe wird ein gewis¬≠ser Anteil am gezahl¬≠ten Ein¬≠satz abge¬≠zo¬≠gen.

Zivil­recht­li­ches

Laut ¬ß 763 BGB hat ein Ver¬≠trag mit einer Lot¬≠te¬≠rie nur eine ver¬≠bind¬≠li¬≠che Wir¬≠kung, wenn die¬≠se Lot¬≠te¬≠rie √ľber eine staat¬≠li¬≠che Geneh¬≠mi¬≠gung ver¬≠f√ľgt. Das Lot¬≠te¬≠rie¬≠mo¬≠no¬≠pol obliegt dem Staat und jede √∂ffent¬≠li¬≠che Lot¬≠te¬≠rie ben√∂¬≠tigt eine beh√∂rd¬≠li¬≠che Geneh¬≠mi¬≠gung. Eine Lot¬≠te¬≠rie ben√∂¬≠tigt nur dann kei¬≠ne Erlaub¬≠nis, wenn sie ihre Lose unent¬≠gelt¬≠lich und bin¬≠dungs¬≠frei aus¬≠gibt oder es kei¬≠ne √∂ffent¬≠li¬≠che Ver¬≠an¬≠stal¬≠tung ist.

Beach­te hier­zu auch die Gewinn­spie­le wie bei­spiels­wei­se: